Pflege-Selbsthilfeverband e.V.

 Initiative für menschenwürdige Pflege

Pflege-SHV


 

 

 

Aktuell

was uns bewegt

was wir wollen

was wir tun 

wer wir sind 

Angebote

Bücher  

Erfahrungsberichte       

Themen

Termine

TV-Presse

Mitglieder

Links

Verband

Kontakt

Impressum

 

  Forum  

 

 

 

Fernsehberichte/Pressemeldungen 

Pflegesituation im Spiegel  der Öffentlichkeit 

2010

11.07.2010, Mittelbayrische Zeitung: Altenpflege-Keine Zeit, keine Leute, keine Laken. Kursana Regensburg in Erklärungsnot

28.06.2010, Tagesspiegel: Immer mehr Leiharbeiter in der Pflege

26.06.2010,RP-Online: Skandal im Altenheim (Caritas Mönchengladbach) 

25.06.2010, zahlreiche Presse- und Fernsehmeldungen: Grundsatzurteil des BSG zur Sterbehilfe.  

21.06.2010, Apotheken Umschau: Horrorvorstellung Pflegebedürftigkeit. Senioren fürchten Pflegebedürftigkeit mehr als schwere Krankheit. 

15.05.2010, WDR-Lokalzeit Ruhr, 19.30 Uhr mit einer unter Mitwirkung des Pflege-SHV entstandenen Bestandsaufnahme nach einem Jahr Erfahrung mit dem sogn. Pflege-TÜV , Studiogast A.v.Stösser. 

Ein Heimleiter 28.04.2010, Spielfilm-Premiere "Eines Tages..." mit einem mehrteiligen Ratgeber für Angehörige von Menschen mit Demenz.  Dieser Film wurde von Mitgliedern als sehr eindrucksvoll bewertet. Der Ratgeber kann käuflich erworben werden. 

22.04.2010, Vorschlag für Pflege-Greencard erntet heftig Kritik, ein Beitrag von Thomas Hommel in der Ärztezeitung

28.03.2010, ZDF, Wohin mit Vater, eindrucksvolle Verfilmung einer realen Alltagssituation, nach dem gleichnamigen Buch. 

26.03.2010, Welt online  Ein Mindestlohn für Pflege 

11.03.2010 Urteil zu Pflegestufen: Zeitaufwand genau bestimmen

07.03.2010, 18.30 Uhr, ZDF Reportage: Wenn Mutter ins Heim muss. 

03.03.2010 
zahlreiche Meldungen zum umstrittenen Pflegezeitmodell von Kristine Schröder Realitätsblind und gestrig   siehe auch Stellungnahme Pflege-SHV

22.02.2010 Süddeutsche:  CSU will Pflege-TÜV stoppen.  Pflege-TÜV ist Todgeburt

20.02.2010 Süddeutsche: Psychisch Kranke getreten und gewürgt.  Heimaufsicht schaut gezielt weg. Damit wird erneut die Forderung laut, dass eine Heimaufsicht auf Bezirks- oder Landesebene angesiedelt werden soll, um derartige Kumpaneien oder Interessenskonflikte auszuschließen. Dort wo die Heimaufsicht bei den Landräten  angesiedelt ist, gilt das ungeschriebene Gesetzt: Bloß keine Aufsehen, bloß kein Skandal.   

11.292010; Augsburger Allgemeine, "Der Horror Altenpfleger" darf laut Gerichtsentscheid weiter sein Unwesen treiben und alte Menschen quälen. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt, es wurde nicht einmal Berufsverbot verhängt.  

06.02.2010, 17.00 Uhr, 3sat, VIVO  Wer pflegt mich? u.a. wird dort auch unsere Heimauszeichnung vorgestellt - mit einem Filmbeitrag aus dem Margarethe-Flesch-Haus 

05.02.2010,DerWesten-online: Kritik am Pflege-TÜV: Formalien wichtiger als Menschen

01.02.2010, 23.00Uhr, ARD, Beckmann, mit Philipp Rösler, Claus Fussek u.a. zum Thema Gesundheitssystem und Pflege 

31.01.2010,19.30Uhr, WDR, WESTPOL, Pflege-TÜV auf dem Prüfstand - u.a. mit einem Beitrag aus dem Marienhaus Essen. 

18.10.2010, 9.05Uhr, ZDF mit einem Beitrag zur Pflegequalität und den Noten, unter  Beteiligung von Mitgliedern des Pflege-SHV. 

14.01.2010, Münchener Merkur mit einer Kritik an den Pflegenoten die hier beispielhaft für andere stehen kann.  

Januar 2010: tägliche Berichte in den Medien über die Pflegenoten. 


2009

10.12.2009: Schleswig-Holstein schneidet bislang bei den Pflegeheimnoten am schlechtesten ab. Lesen Sie hier den Protest

3.12.2009: Rheinland Pfalz will keine Prüfberichte ins Netz stellen. Mehr dazu auf SWR 

 2.12.2006 Pflege-TÜV: Erste Prüfberichte und Noten veröffentlicht. Zahlreiche Zeitungen berichteten. Hier einige Beispiele:Tagesschau BeitragKölner Stadtanzeiger  

12.11.2009, ARD, Kontraste: Kollaps bei der Altenpflege - zu wenig Arbeitskräfte für immer mehr Bedürftige. 

05.11.2009, 22.00Uhr, SWR: "Gefährliches Alter:  Die Situation ist alarmierend. Jedes Jahr sterben in Deutschland Tausende ältere Menschen nur wegen medikamentöser Nebenwirkungen. Der Grund: Oft werden zehn und mehr Medikamente pro Tag geschluckt."

02.11.2009 und 5.11.2009, WRD - die story:  Wer hilft, wenn Heilung unmöglich ist? "Todkranke Menschen sollen ohne Schmerzen würdevoll und selbstbestimmt sterben können. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Todkranke haben ein Recht darauf. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Weil das Gesetz einfach nicht umgesetzt wird und niemand die Finanzierung der Versorgung von Todkranken bezahlen will, sterben immer noch Hunderttausende unnötig qualvoll und unversorgt."

18.10.2009, ARD, 17.30 Gott und die Welt:  Mutter kann nicht mehr allein sein.  Reportage über den  schwierigen Entscheidungsprozess für ein Heim.

17.10.2009 und weitere Termine, ZDFdokukanal: Sterben erlaubt - Tödliches Tabu - Sterbehilfe. Die Dokumentation plädiert dafür, dass eine respektvolle und einfühlsame Sterbebegleitung nicht nur an besonderen Orten wie Hospizen oder Pflegeheimen praktiziert werden sollte.

9.10.2009, Süddeutsche Zeitung mit einem Beitrag von Charlotte Frank:   "Groteske" Ergebnisse beim Pflege-TÜV.   In der Tat kann man diese  Zeugnisse nur "als politisch gewollte Ruhigstellung bezeichnen" (C. Frank), > mehr <

5.10.2009, ARD - Report: "Pflege TÜV, Warum die ersten Bewertungen von Pflegeheimen völlig nutzlos sind." Beispiel:  O-Ton, Andreas Peifer, MDK Rheinland-Pfalz Verwaltungsrat:
»Die tatsächliche Pflegequalität wird durch die Transparenzkriterien eindeutig verschleiert. Aus unserer Sicht stellt dieses eine große Volksverdummung dar.« Im Gegensatz dazu bleibt Herr  Dr. Pick, Geschäftsführer  MDS bei seiner Beteuerung, dass die Prüfergebnisse "die Qualität in den Einrichtungen sehr sauber abbilden."  Wir können nur hoffen und uns dafür stark machen, dass diese kostspielige Volksverdummung schnellstmöglich unterbunden wird. 

17.09.2009, 22:15 Uhr, HR, "Vergessliche Gäste"  Ein Beitrag über das Projekt „So wie daheim“ des Main-Kinzig-Kreises. Das Projekt bietet Menschen mit Demenz die Möglichkeit, Ihren Alltag in einem familiären Umfeld mit anderen Betroffenen zu erleben und basiert auf Erfahrungen aus Schottland. Für die Betreuung durch die „Tagesmütter“ werden spezielle Kurse angeboten, die für den Umgang mit Demenz schulen.

08.09.2009, EXPRESS (Titelblatt) "Skandal in Düsseldorf. Pfleger quälten Senioren." Pflegekräfte filmten, wie sie Senioren quälten, Bericht  Auch andere Medien berichteten darüber, Beitrag Kölner Rundschau

02.09.2009, Kölner-Rundschau: Sprechstunde um Thema Pflege, am Expertentelefon von 11-13.00 Uhr sind Adelheid von Stösser, Dr. Thomas Hoffmann, Frank Schubert, Raimund Wagner und Gabriela Zander-Schneider.  Beiträge: 01.09. Kritiker sind keine Querulanten, 02.09 Missstände in der Pflege müssen nicht sein., 03.09 Pflege braucht ein menschliches Gesicht

31.08.2009,23:00 Uhr, NDR, Betreuungsfalle - Wenn der Helfer zum Feind wird.  Wdh. - Sendung sehr zu empfehlen!!!

25.08.2008, Deutschland ist auf den Anstieg der Behandlungs- und Pflegebedürftigkeit nicht vorbereitet. So die Aussage einer heute veröffentlichten Untersuchung des Instituts für Gesundheits-Systemforschung.  Verschiedene Medien berichten über die Studie. Lesen Sie  hier den Beitrag im Deutschen Ärzteblatt  

20.08.2009, WDR, Gesundheit: "Pflege hängt am Tropf". 

20.07.2009, ARD, Report Mainz:  "Kirche unterbietet Kirche. Warum in der Pflege noch immer keine gerechten Löhne gezahlt werden" Die Sendung beleuchtete auf dem Hintergrund der Konflikte um den Verkauf der Caritasheime Hannover an das Johannesstift Berlin, wie sich auch kirchliche Träger mit „Lohndumping“ Marktvorteile im Pflegemarkt verschaffen wollen und sich dabei gegenseitig unterbieten. 

 09.07.2009, MM: Demenz- Der vergessene Schmerz. Ein Zeitungsbeitrag von Caroline Wörmann 

09.07.2009, NDR: Pflegestudie des UKE schlägt hohe Wellen.   (Kommentar zu dieser Studie: Als ob wir nicht längst wüssten, dass die Dekubitusrate trotz Expertenstandard und gezielter Kontrolle immer noch hoch ist. Kürzlich hat ein ärztliches Gutachten, die Ursache für die dokumentierten Druckgeschwüre einer Heimbewohnerin nicht auf die mangelhafte Pflegesituation in der Einrichtung zurückgeführt. Hier liegt der Verdacht nahe, dass es sich um ein Gefälligkeitsgutachten handelt, denn die Tochter der geschädigten, hat mehrere Verfahren wegen Körperverletzung angestrebt, die das Gericht jedoch zu Gunsten des verklagten Heimes beschieden hat. Auch diese Zusammenhänge bei der Entstehung von Druckgeschwüren sollte man bedenken. Vor allem in Hamburg.) 

08.07.2009, 22.30 Uhr, NDR -Fernsehen: Die Reportage, Heideferien statt Pflegestress. Urlaub mit Alzheimerkranken

03.07.2009, WAZ : Keine Angst vor dem Altenheim. Eine Befragung in Essener Altenheimen deckt zahlreiche Missstände auf. 

18.06.2009: Patientenverfügungen bekommen hohe unbegrenzte Verbindlichkeit. Zahlreiche Medien berichten über diesen überraschend verabschiedeten Bundestagsbeschluss. Pflege-SHV begrüßt diese gesetzliche Regelung. 

09.06.2009, 3sat: Alte Menschen nicht ruhig stellen. Psychiater gegen zu viele Psychopharmaka. 

09.06.2009, GEK-Arzneimittel-Report: Starke Beruhigungsmittel gefährden Demenzkranke 

28.05.2009, DIE ZEIT: Leben am SchlauchSehr anschaulicher, kritischer Beitrag zur Problematik der PEG-Sonde bei pflegebedürftigen Heimbewohnern, anlässlich der Verurteilung des Münchener Rechtsanwalts Putz. Dieser riet einer Angehörigen, den Schlauch der PEG-Sonde abzuschneiden, um zu verhindern, dass das Heim weiterhin Sondennahrung verabreicht - weil die Heimleitung den Beschluss, die Sondenernährung bei der Bewohnerin einzustellen - nicht akzeptieren wollte.  

28.05.2009, WDR, 22.30 Uhr, Menschen hautnah:  Mein Wille geschehe - Patientenverfügung  (29.05.09, 12.00 Whg)

18.-26.05. 2009: zahlreiche Berichte über Pflegeheim-Skandal in Dinkelsbühl, Mitarbeiterinnen klagen an, Staatanwaltschaft ermittelt wegen unterlassener Hilfeleistung mit Todesfolge.  Auch in der Süddeutschen, sowie in den Nürnberger Nachrichten  wird darüber berichtet. BR-Online ,  Merkur-Online

17.05.2009, ZDF, 18.00 Uhr, Monalisa:  Dem Betreuer ausgeliefert
Elisabeth H. wollte nie in ein Heim. Doch als die 75-Jährige vor einem Jahr einen Schlaganfall erlitt, wurde sie zum Pflegefall. Die alte Dame hätte von ihrer Tochter gepflegt werden können, doch aufgrund familiärer Schwierigkeiten wurde ein gesetzlicher Betreuer vom zuständigen Gericht eingesetzt. Zum Wohl der Betreuten entschied der bestellte Betreuer, Elisabeth H. in die Obhut eines Pflegeheims zu geben. Kein Einzelfall. Nur wer rechtzeitig juristisch festlegt, von wem und wie er später einmal gepflegt und betreut werden möchte und eine sog. Vorsorgevollmacht verfasst, hat eine Chance, dass sein Wille im Pflegefall respektiert wird.

11.05.2009, WDR, 22.00Uhr: Wer hilft, wenn Heilung unmöglich ist? Der Kampf um würdevolles Sterben. 


08.05.2009, Volksstimme.de
berichtet von einer Studie, die die systematische Ruhigstellung von Behinderten Menschen in Einrichtungen belegt.  Berichtet wird außerdem von einer Einrichtung in Magdeburg, in der die Bewohner nun von den Psychopharmaka entwöhnt werden sollen. Wir hoffen sehr, dass dieses Beispiel Schule macht. 

02.05.2009, Phönix  18.30 Uhr, Menschlichkeit im Minutentakt: Mit Pflegern unterwegs.19.00 Uhr, Alarm im Pflegeheim: Wenn die Kontrolleure kommen.   

24.04.2009,  Pressemeldungen anlässlich der dip-Studie zu  Familien mit osteuropäischen Haushaltshilfen.                            

10. und 11.04.2009 TV-Mittelrhein zum Thema: Muss unser Sterben geregelt werden? Gesprächspartner sind, Dr. Martin Fuchs, Vorsitzender des  Rheinlandpfälzischen Verbands für Pallativmedizin,  RA Jürgen Maurer und Adelheid von Stösser 

09.04.2009, 22.00-22.30 Uhr, WDR, FrauTV, mit dem Beitrag von Anja Lüber: Leiharbeit in der Pflege". Dieser Beitrag kam mit Unterstützung des Pflege-SHV zustande. Er deckt einige Praktiken der Umgehung von Tariflöhnen auf, wie sie  mittlerweile sogar bei  konfessionellen Heimen zu finden sind.  Eine betroffene Pflegekraft beschreibt ihre Erfahrungen mit einer solchen Organisation.  

26.03.2009, 20.15 Uhr SWR, Ländersache:  Gute Noten für schlechte Heime.  Der MDK Rheinland-Pfalz geht in die Offensive und bestätigt damit klar die Kritik unseres Verbands, dass dieses Notensystem die Verbraucher nicht schützt, sondern in die Irre führt. "In wenigen Monaten sollen Prüfberichte von Pflegeheimen veröffentlicht und mit Schulnoten von 1-5 beurteilt werden. Diese Benotung von Altenheimen im Internet sollte eigentlich Sicherheit bringen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Gute Heime sollten klar von schlechten zu unterscheiden sein. Soweit die Theorie. Jetzt haben Fachleute des rheinland-pfälzischen MDK erstmals die Kriterien auf aktuelle Prüfberichte angewendet. Das Ergebnis ist ernüchternd. Ländersache über die nutzlosen Noten für Heime und die politischen Konsequenzen." Quelle SWR  

26.03.2009, 21.00 Uhr, MDR, Hauptsache Gesund: Tabuthema Tod 

23.03.2009, 21.15 Uhr, BR, Geld & Leben, mit dem Beitrag, Pflegekräfte: immer mehr Auszubildende geben auf. 

22.03.2009, Thüringer Allgemeine, Affäre um die Lebenshilfe. Ein schwerwiegender Betrugsverdacht erschüttert das Vertrauen gegen den  Verein "Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Leinefelde-Worbis e.V." 

13.03.2009, Hannoversche Allgemeine: Pflegeheime buhlen um Senioren

11.03.2009, 18.20-18.50 Uhr, WDR, Servicezeit Familie,  mit einem Beitrag von Michael Schomers zur Benotung der Heime durch den MDK. Der Film zeigt zwei MDK Gutachter bei einer gestellten Prüfsituation in einem Pflegeheim in Essen.  Eingeblendet wird eine kritische Kommentierung  von Frau von Stösser. In einem weiteren Beitrag Pflegeheimsuche  werden Tipps für die richtige Wahl eines Pflegeheims gegeben. Dabei hat sich die Redaktion an dem vom Pflege-SHV herausgegebenen "Ratgeber für Heimplatzsuchende" orientiert.   

04.03.2009, 18.15-18.45 Uhr, SWR, Reiss & Leute: Wenn die Pflege zu Hause unbezahlbar wird.

26./27. 02., Demenz-Kranke nackt gefilmt. Offenbar aus Spaß haben drei Pflegerinnen im Züricher Pflegezentrum Entlisberg Handyvideos von nackten dementen Frauen gedreht. Gegen die mutmaßlichen Täterinnen wird ermittelt. Lesen Sie hier den Bericht im Südkurier.  Kommentar Pflege-SHV: Das beschriebene Verhalten der Pflegerinnen ist mit nichts zu entschuldigen, darin dürften sich alle einig sein.  Allerdings wäre es zu kurz gegriffen nur diese Pflegerinnen ins Visier zu nehmen. Derartige Auswüchse in einer Einrichtung werfen zwangsweise ein schlechtes Licht auf den Heimbetreiber bzw. das Klima in der Einrichtung.  Aus der Tatsache, dass sich gleich mehrere Mitarbeiter völlig ungeniert  in dieser abfälligen Form verhalten haben, lässt sich einiges über  Führungsstil und Machtgefüge heraus deuten.  Aus deutscher Sicht galt die Schweiz bislang als das Mekka der Pflege, mit einem Personalschlüssel von dem man hierzulande träumen kann. Bleibt zu hoffen, das dieser Skandal tatsächlich eine Ausnahme ist. 

20.02.2009, Anklage im Falle unsachgemäßer Fixierung einer Altenheimbewohnerin mit Todesfolge.  Verschiedene Zeitungen und Medien berichten, lesen Sie hier den Beitrag in Fokus online 

09.02.2009, ARD, Report-Mainz, mit einem kritischen Beitrag zur Benotung von Pflegeheimen durch den MDK, der unsere vernichtende Kritik am Bewertungsverfahren teilweise sogar noch übertrifft.  Der Geschäftsführer des MDK Rheinland-Pfalz, stellt dar wie mit diesem System gravierende Mängel auf der einen Seite mit Augenwischerei auf der anderen, ausgeglichen werden kann, so dass am Ende die schlechtesten Heime mit guten Noten dastehen können.  

05.02.2009, Die ZEIT: Ruhe auf Rezept. In deutschen Altenheimen werden oft zu viele Psychopharmaka eingesetzt. Die Medikamente schaden oft mehr als sie nutzen. Empfehlenswerter Beitrag von Christina Gerth. 

05.02.2009, 3sat: 37° Alarm im Krankenhaus - Pfleger im Dauerstress. Whg. vom April 08 

3.2.2009, ZDF: 37° Schwestern für Schweden - Drei Pflegerinnen wandern aus


2008

17.12. 2008     WDR: Zum Glück nicht allein, ein Beitrag zum Konflikt von  Angehörigen die vor der Frage zwischen Heim und Daheim pflegen stehen. Whg. am 19.12. 

09.12.2008     ZDF, Frontal21, 21.00Uhr,  Das Pharmakartell:    Wie wir als Patienten betrogen werden.  In dieser Sendung  sprechen "ehemalige Manager und Mitarbeiter der Pharmaindustrie erstmals offen darüber, mit welchen brutalen Methoden die Konzerne seit Jahren Medikamente auf den Markt drücken, deren Wirkstoffe schwere Nebenwirkungen haben." Zwar geht es dabei schwerpunktmäßig um ein Antidepressivum. Doch gleiches könnte vermutlich bei allen umstrittenen, jedoch mit hohem Aufwand beworbenen, absatzreichen Medikamenten festgestellt werden.  Wenn Ärzte und Pflegende wüssten, wie oft sie den Schaden vergrößern, mit den verordneten/verabreichten Medikamenten, könnten sie den Patienten manches Leid ersparen. 

01.12.2008      WDR, 18.20 Uhr, Servicezeit Gesundheit: Alzheimer: Hilfe für Angehörige bei Betreuung und Pflege, unter Mitwirkung von Gabriela Zander-Schneider sowie ihrer an Alzheimer erkrankten Mutter. 

24.11.2008      WDR, 18.20 Uhr, Servicezeit Gesundheit: Pflegestufe abgelehnt - richtig Widersprechen 

19.11.2008      ARD, hart aber fair, Die letzte Freiheit - wie verbindlich darf man das Sterben regeln?  

18.11.2008     ZDF, Frontal21, 21.00Uhr, u.a. Schlecht und billig: Sparen bei medizinischen Hilfsmitteln, mit einem kritischen  Beitrag zur  AOK- Kassenwindel für inkontinente Pflegebedürftige. Dabei handelt es sich angeblich nicht nur um das vergleichsweise preisgünstiges Produkt, sondern um eine speziell produzierte Windel, die nicht einmal den Mindestanforderungen genügt, die bei den im freien Handel erhältlichen Produkten Standard sind.  Kassenpatienten müssen diese Windeln nehmen, wenn sie nicht aus eigener Tasche zahlen wollen. Nichts gegen Sparen, aber bitte nicht an der falschen Stelle, nämlich am Personal und an der Qualität notwendiger Hilfsmittel.                  Ebenfalls interessant der Beitrag über das Geschäft des Roten Kreuzes mit den Blutspenden.  Lesen Sie hier die Stellungnahme des Pflege-SHV 

17.11.2008      Veröffentlichung des GEK Pflegereport. Nach einer Studie im Auftrag der Gemünder Ersatzkasse, muss jeder zweite Bundesbürger damit rechnen, die letzten Lebensjahre/Monate auf Pflege angewiesen zu sein.   Bei der Pflegebedürftigkeit selbst gehe der Trend weiter in Richtung stationäre Betreuung. Waren vor 12 Jahren,  23 Prozent aller Pflegebedürftigen im Heim, sind es aktuell bereits 30 Prozent.  Frauen seien mehr als doppelt so lange pflegebedürftig, im Schnitt 40 Monate, bei den  Männern betrage die Lebenserwartung nur 16 Monate, gerechnet vom Zeitpunkt der Feststellung der Bedürftigkeit.  Somit haben wir nun auch eine  zahlenmäßige Bestätigung, das Pflegebedürftigkeit keine Randerscheinung ist, sondern Ausdruck unserer Gesellschaft.  Außerdem hat diese Studie erneut bestätigt, dass zu viele Medikamente mit umstrittenen Nutzen und Nebenwirkungen zum Einsatz kommen, vor allem ruhigstellende  Mittel.  Ebenfalls bestätigt wurde die unzureichende  fachärztliche Versorgung in den Heimen.  

13.11.2008       Münchener Merkur, Altenpfleger, verzeifelt gesucht  Ein Beitrag von Brigitta Wenninger zur Personalnot in der Pflege.

11.11.2008       Spiegel: Selbstversuch im Pflegeheim. Einmal alt sein und zurück - Beitrag sowie Nachahmung dieses Selbstversuches sehr zu empfehlen!

07.11.2008       SWR, 22.00Uhr, Nachtcafe mit  Wieland Backes, mit dem Thema: Patient Krankenhaus. 

15.10.2008       ARD  23.30: An der Schwelle des Todes. Diagnosen und Entscheidungen. Ein Film von Silvia Matthies 

29.09.2008      ARD, Report Mainz, 21.25 Uhr: Fixierung im Pflegeheim. Beugen Richter Recht?  

18.08.2008 ff. in den Nachrichten verschiedener Sender wird berichtet, dass die  Bundesagentur für Arbeit gemeinsam mit dem Bundesgesundheitsministerium ab Herbst den Einsatz von Arbeitslosen zur Begleitung von Demenzkranken  plant.  Diese Meldung, die in den Folgetagen in allen Zeitungen verbreitet wurde, löste eine Protestwelle  der  Berufsverbände und anderer Organisationen aus.  Stellungnahme  Pflege-SHV    

18.08.2008      ARD, Report Mainz, 21.25 Uhr: Warum Fachärzte sich weigern Patienten im Pflegeheim zu behandeln. 

05.08.2008, Die Welt - Online: Pflege als Schwarzarbeit für den guten Zweck, Beitrag von Barbara Brandstetter. 

28. 07.2008     Das Parlament:  In der 31. Ausgabe widmet sich die Zeitung "Das Parlament" dem Thema Zukunft der Pflege.  Klaus Fussek, der selbst mit einem Beitrag vertreten ist,  schickte mir die Zeitung und ich war positiv überrascht von den kritischen Beiträgen zur Pflegereform und zur Pflegesituation in Deutschland.  Chistopf Lixenfeld, Autor des Buches "Niemand muss ins Heim", zeigt im Titelbeitrag was wir uns bei den Dänen abschauen können.   Ebenfalls erstaunlich für ein politisches Blatt, der Beitrag "Die rettenden Polinnen" sowie die Auseinandersetzung mit einer Grauzone in unserer Pflegelandschaft, die Politiker am liebsten ignorieren würden.   Auch andere Beiträge dieser Ausgabe zeigen die Notwendigkeit einer Förderung ambulanter Betreuungsstrukturen, welche an den Bedürfnissen und dem Bedarf ansetzen.  Darüber hinaus finden Sie in dieser Ausgabe lesenswerte Beiträge zum Wirtschaftsfaktor Pflege.  

14.07.2008     ARD, Report München, 21.45 Uhr Heime contra Kassen  Wie Pflegebedürftige schikaniert werden:  Beitrag zu den Streitverfahren  der Marienhaus gGmbH  Essen gegen den MDK bzw. die AOK Rheinland.   Während 20 Prozent Deutscher Pflegeheime seit Einführung der Pflegeversicherung noch nie eine Qualitätsprüfung durch den MDK erfahren haben, wurde das Marienhaus bereits fünfmal unter die Lupe genommen.  Zuletzt in der  Woche nachdem 4 GutachterInnen des Pflege-SHV die Ergebnisqualität in dieser Einrichtung an Hand  der Kriterien zur  "Auszeichnung menschenwürdige Pflege"  in Augenschein genommen hatten.   Ganz offensichtlich sucht man seitens der Kasse gezielt nach Fehlern, um in den Prozessen, die das  Marienhaus wegen unsachgemäßer Einstufung von Bewohnern führt, gewinnen zu können.  Auch die überfallsartige  MDK Prüfung im November, bei der 4 Prüfer des MDK  morgens unangekündigt aufkreuzten, verlief  ohne nennenswerte Beanstandung.   Dieses Haus ist für die AOK Rheinland und den MDK Essen ein rotes Tuch, weil die beiden Geschäftsführer in keinem Falle  akzeptieren, wenn MDK  Mitarbeiter, nach einer der üblichen Kurzvisiten  meinen,  einen Antrag auf Höherstufung ablehnen zu können und dabei die Darlegungen der Pflegekräfte und den dokumentierten Leistungen keinen Glauben schenken.   Da die Einrichtung selbst über Schachverständige verfügt und alle Pflegefachkräfte in der  Dokumentation besonders geschult sind,  konnte das Marienhaus bislang alle Widerspruchsverfahren regelmäßig gewinnen.  Herr Bonerz und Herr Volmer, die beiden Geschäftsführer,  sitzen die Prozesse einfach durch.  Dabei  kalkulieren sie bei der Personalbesetzung ein, die Prozesse zu gewinnen und so rückwirkend den höheren Kostensatz für die Stufe III oder den Härtefall erstattet zu bekommen.  Im Vertrauen, dass die Personalkosten damit im nachhinein abgedeckt werden,  kalkulieren sie den Personalschlüssel entsprechend höher, so,  als seien die nach ihren Einschätzungen gerechtfertigten Pflegestufen bereits anerkannt.   Wir können bestätigen, dass je nach Region (nicht überall), die MDK Mitarbeiter ganz klar gehalten sind, so niedrig wie möglich einzustufen, wohl wissend, dass dies erhebliche Auswirkungen auf die ohnehin viel zu knappe Personalbesetzung in den Heimen hat.  Auch wenn das vehement abgestritten wird, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass den MDK Mitarbeitern eine bestimmte Einstufungsquote auferlegt wird, die nicht überschritten werden darf.  Die  Kassen spielen in dem Szenario eine doppeldeutige Rolle, sie sind mit den Einstufungen wie auch Pflegesatzverhandlungen  daran beteiligt, dass die Heime personell unterbesetzt,  präsentieren sie sich andererseits jedoch als die vom Staate legitimierten Qualitätsinstanzen.  

30.06.2008   ARD, 21.45 Uhr, FAKT, mit einem  Beitrag zur Illegalen Pflege in Deutschland und der seit Januar geänderten Regelung  in Österreich. Weitere Ausführungen zu diesem Thema  

26.06.2008   MDR, 16.30Uhr - Pflegereform - Wandel in der Demenzpflege.   Am 1. Juli tritt die viel diskutierte Pflegereform in Kraft. Die vielleicht größte Neuerung dabei ist, dass es mehr Geld für die zusätzliche Betreuung Demenzkranker gibt.  Am Beispiel von G. Rockmann, pflegender Angehöriger und Mitglied, wird erklärt  in welcher Weise  sich die Neuerungen auswirken  

22.06.2008   WDR, Westpol, 19.30-20.00Uhr, u.a. mit dem Thema Magensonde:  mit einem kritischen Beitrag zur künstlichen Ernährung in Pflegeheimen, unter Mitwirkung des Pflege-shv.   

20.06.2008  Nürnberger Nachrichten, schreckt mit neuen Skandalmeldungen aus den Pflegeheimen der Region  auf, die bei unangekündigten Heimkontrollen aufgedeckt wurden.   Weitere Pressemeldungen in den Folgetagen: 21.06   und 25.06

19.06.2008  Süddeutsche Zeitung: Missstände in Pflegeheimen: Behörden registrieren wachsende Zahl gefälschter Dienstprotokolle.  Bei einer nächtlichen Kontrolle der Heimaufsicht in münchener Pflegeheimen wurde u.a. festgestellt, dass die Dokumentation im voraus geschrieben worden war, also Leistungen bereits abgezeichnet waren, bevor diese laut Zeitangabe hätten erbracht werden können.   Den betreffenden Pflegekräften wurde gekündigt.  

25.06.2008  SWR, 20.15 Uhr, Whg der Sendung vom 05.05.2008, ARD, 21.00 Uhr, Die Krankenfabrik:  Patienten in Not - Schwestern am Limit Thema sind die Auswirkungen des Personalabbaus in deutschen Krankenhäusern und Kliniken. Dazu werden einige Schwestern bei ihrer Arbeit begleitet und befragt.  Zu den Ursachen und Auswirkungen des Personalabbaus äußert sich ein Vorstandsmitglied des Deutschen Pflegerats, zwei Pflegeprofessoren  sowie Politiker.  Fazit:  Das  Problem des zunehmenden Pflegebedarfs  auf der einen Seite und der Pflegepersonaleinsparungen auf der anderen Seite wurde klar herausgestellt.  Die im Film gezeigten Beispiele  und geführte Dialoge erscheinen hingegen wenig geeignet,  die eigentliche Problematik zu verdeutlichen.  Gezeigt wurde beispielsweise, wie sich fünf Pflegekräfte nach einem Notruf im  Zimmer einer hingefallenen Patientin einfinden, wovon mindestes zwei überflüssiger Weise herumstehen.  Überhaupt schien auf den gezeigten Stationen das Prinzip Chaos die vorrangige Organisationsform zu sein.  Mag sein, dass die Anwesenheit des Kamerateams den Eindruck des kopflosen hin- und her Rennens  verstärkt hat.  Auf diese Weise wurden eher Beispiele mangelhafter Organisation demonstiert - als dass ein tatsächlicher Personalmangel erkennbar war.   Auch die Kommunikation über den Patienten hinweg oder die durch Telefonanrufe unterbrochene Essenseingabe - muss man nicht alleine dem Personalmangel zurechnen - sondern einer unreflektierten - schlechten Angewohnheit der Pflegekräfte.  Als Pflegefachkraft und Stationsleitung habe ich die Möglichkeit, Prioritäten zu setzen und z.B. dieses Telefon während bestimmter Tätigkeiten abzugeben, umzuleiten oder auszustellen.  Wenn die Klinik damit ein Problem hat, dann sollte das Pflegeteam  darauf bestehen, dass eine Stationssekretärin oder dergleichen eingestellt wird.  Wie an diesem Beispiel wieder einmal deutlich wurde, versuchen die  Pflegenden wie eh und je alles irgendwie zu kompensieren und zu funktionieren.  Schon vor zwanzig Jahren habe ich diese typische Reaktion als eine der Hauptursachen beschrieben, dafür, dass die Pflegenden in den Kliniken ihre ureigenen Aufgaben veruntreuen und sich immer wieder zum Spielball der Interessen anderer Berufsgruppen machen lassen.   

14.05.2008   WDR, 20.15 -20.45Uhr: Skandalöse Zustände in Pflegeheimen. Lesen Sie dazu kritische Stimmen im Forum von Werner Schell

05.05.2008   ARD - Report München,  21.45 Uhr:  Gefangen im Netz der Gesundheitsbürokraten. Der entwürdigende Kampf pflegebedürftiger Menschen um ihre Rechte.  Die hier gezeigten Beispiele unterstreichen unsere Forderung - die unseligen Pflegestufen abzuschaffen und die Macht der Kassen  zu begrenzen.   Es ist doch völlig klar, dass  Versicherungen darauf bedacht sind - den Leistungsrahmen so niedrig wie möglich zu halten.  Zwar gibt es regional einzelne Kassen oder auch MDK Mitarbeiter, die sich davon nicht beeinflussen lassen. Von einer unabhängigen, sachverständigen Bewertung der Pflegebedürftigkeit kann man grundsätzlich  jedoch nicht sprechen, so das allgemeine Fazit dieser Sendung. 

30.04.2008   HR, 20.15 Uhr, M€X Beitrag: Warum Pflegeheime mehr Kontrolle brauchen.   Rainer Schötz, Mitglied von  Pflege-SHV  berichtet  darin von  einigen  unwürdigen Situationen  denen ein Bekannter in einem Pflegeheim  in Kassel derzeit ausgesetzt ist. Insgesamt will man mit diesem Beitrag die Notwendigkeit jährlicher MDK Kontrollen herausstellen,  wie sie mit dem kürzlich verabschiedeten Pflegeerweiterungsgesetz gefordert werden.   

24.04.2008    ARD, 21.45 Uhr,  Monitor,  Häusliche Pflege: Tabuthema Gewalt im Alter 

 23.04.2008   ARD, hart aber fair, Risikofaktor Alter: Wer kann sich Pflege mit Würde leisten  

22.04. 2008   ZDF, 22.15 Uhr, 37 Grad, Alarm im Krankenhaus: Permanent überlastete Pfleger 

21.04.2008    MDR, 22.50 - 23.20 Uhr,  Mehr Zeit zu leben - Chancen einer alternden Gesellschaft,  Endstation Heim - Vaters letzter Umzug

09.04.2008    3Sat, 20.15 Uhr,  RECHT BRISANT  mit einem Beitrag  zur Rechtsstreitfrage in einem Betreuungsfall eines Mitgliedes von Pflege-shv. 

13.03.2008    Phönix Runde, 22.15,  Pflege ohne Würde? Das Geschäft mit den Alten

04.03.2008    ARD, 22.45 Uhr, Maischberger  Tatort Krankenhaus: erst pfuschen-dann vertuschen, Whg.Sa.8.März, 23.15 Uhr, 3sat. Zum Thema Behandlungsfehler siehe auch Stellungnahme des Aktionsbündnis für Patientensicherheit   Unberücksichtigt bleiben dabei die ungezählten Fehlmedikationen speziell bei Demenzkranken alten Menschen. Zwei typische Beispiele dieser Kategorie finden auf unserer Homepage: Beispiel 1  und Beispiel 2

03.03.2008    SWR3, 22.30-23.15:  Die Betreuungsfalle: Wenn der Helfer zum Feind wird.  (Whg)    Pflege-shv wird zunehmend  mit genau dieser  Problematik konfrontiert.  Einige der an uns herangetragenen Fälle, haben wir im Einverständnis mit den Betroffenen an Fernsehsender und Presseleute weitergegeben. In nächster Zeit werden mehrere Beiträge hierzu erscheinen. - Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier

14.02.2008   Münchener Merkur, mit einem Beitrag zu den Heimkosten 

Heft 5/2008 Stern:  Heuschrecken im Altenheim , über einen geldgierigen  Finanzinvestor aus USA der sich anschickt in Deutschland weitere Pflegefabriken zu errichten. Helmut Wallrafen-Dreisow, hält dagegen.  

 31.01.2008   MDR Fernsehen, 20.15 Uhr  Ratgeber "Escher" u.a. mit dem Thema: Pflegen zu Hause, wie nur durch Spenden erträgliches Leben möglich ist.  Mit anschließendem Chat in dem u.a. Werner Schell auf die Fragen der Zuschauer antwortet. 

 21.01.2008   ARD, 21.00 Uhr, Leben oder sterben lassen  - Zwei Beispiele die das  Dilemma von "Wachkoma" Betroffenen darstellen  und die allgemeine Diskussion über die Sterbehilfe betreffen. 

20.01.2008   WDR, 19.30-20.00, Westpol-Politik aktuell, mit einem kritischen Beitrag zum Altenheimgesetz  in NRW und einer Stellungnahme von  Werner Schell. Wiederholung der Sendung am Montag den 21.01. um 13.30 Uhr im WDR Fernsehen.

16.01.2008   ARD  hardaberfair,  21.40Uhr.  Patient Krankenhaus - Wie gefährlich sind Deutschlands Kliniken 

08.01.2008   ZDF, 22.15-22.45 Uhr, 37°  "Ein Engel für Opa"  - Reportage über polnische Frauen  in der häuslichen Betreuung.     

07.01.2008   BR - Bayerisches Fernsehen, 21.15 Uhr  im Sozialmagazin  „Verwahrt statt versorgt – was tun bei Missständen  in Pflegeheimen".  Ein Fernsehteam hat den MDK  bei einer unangemeldeten (!)  Kontrolle begleitet....   Beitrag v.  Jan Zimmermann


2007

12.12.2007     Volksstimme Magdeburg. Heimaufsicht stellt gravierende Mängel im Städtischen Altenheim in Magdeburg fest und fordert die Schließung der Einrichtung bis zum 31.d.J. 

12.12.2007    HR, 9.10 Uhr - Whg. der Frau TV Sendung "Krankenschwestern im Stress" - Kritischer Beitrag zur Personalsituation in deutschen Krankenhäusern und Kliniken. Studien belegen:  Nur  4 Minuten Zeit am Tag hat eine Krankenschwester heute durchschnittlich für jeden Patienten. 

10.12.2007   WDR, MARKT - 20.15 Uhr,   Pflegehilfe aus Polen "Die häusliche Pflege eines Angehörigen durch einen ambulanten Pflegedienst kann schnell 4.000 Euro im Monat kosten - für viele unbezahlbar! Agenturen vermitteln daher immer häufiger Pflegekräfte aus dem Ausland. Sie betreuen Angehörige für 1.500 Euro rund um die Uhr." Die Sendung wird in längerer Form am Donnerstag den 13.12., im Rahmen von "Wohnen und Garten" 18.20 Uhr wiederholt.  Mehr Infos zu diesem Thema hier , lesen Sie auch den Beitrag auf unserer Homepage

08.12.2007   N etzeitung.de  (NZ) mit einem Bericht über die aktuelle Strategie und Selbstdarstellung  großer privater Heimbetreiber  "Im Vordergrund der Mensch"  Darüber hinaus finden Sie in dieser Onlinezeitung  weitere interessante Beiträge zur Situation in der Pflege. 

09.12.2007   ARD, 17.30 - 18.00 Uhr  Bloß nicht ins Heim  30.minütiger Filmbeitrag von Susanne Heim über die nicht ganz reibungslosen Anfänge einer Alten-WG. 

05.12.2007  ARD, 20.15 - Fernsehfilm "Späte Aussicht" -  Gelungener  Filmbeitrag, der sich der Problematik in   deutschen Pflegeheimen auf einfühlsame Weise annimmt.  Dabei wird u.a. herausgestellt, dass es vor allem dieses klassische Versorgungsdenken ist,  welches  Bewohner  wie Mitarbeiter  zur Verzweiflung bringt. Statt die Ressourcen  zu nutzen, die einzelne Bewohner zu ihrem eigenen und dem Glück anderer einsetzen oder die Ideen engagierter Schüler und Fachkräfte aufzugreifen, verschanzen sich viele Heimleiter hinter vermeintlichen Vorschriften und verlangen bedingungsloses Funktionieren. Auch die oft fatale Rolle, welche Heimaufsicht und MDK   in der Realität nicht selten spielen, kommt dabei zum Ausdruck.  Es ist nicht nur die enge Personaldecke, die das Leben und Arbeiten in Pflegeheimen für allzu viele Menschen unerträglich macht, mehr noch trägt dazu  die falsche Grundeinstellung von Funktionären, Kassen und Heimbetreibern  bei, sowie das von oben verordnete Reglement in Form  zahlreicher  unsinniger Vorschriften und Standards.  

22.11.2007  15 Prozent der Heime sind "Saubären", zitiert der Münchener Merkur, die Aussage von Bernd Meurer, dem  Präsidenten des bpa (Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste).  Mehr zu diesem erstmaligen Zugeständnis aus dem Munde dieses  Lobbyisten, der bis dahin  von "wenigen schwarzen Schafen" sprach, lesen sie hier.

19.11.2007   ARD, Report Mainz berichtet zu den schweren Vorwürfen  gegen das "Casa Reha" Seniorenheim in Mainz-Flinthen.  Heimbetrieb wurde zeitweise untersagt, Betreiber wehrt sich, Staatsanwaltschaft ermittelt.    Zahlreiche Pressemeldungen zum Verfahren 

13.11.2007   ZDF, Frontal 21 - Pflegealarm im Krankenhaus 
Christian Kolb,  aktives Pflege-shv Mitglied aus Nürnberg, stellt am Beispiel des Alltags auf seiner Station - dar, wie vielerorts die Realität inzwischen wieder aussieht.  
Zur Sparpolitik in den Krankenhäusern  lesen Sie auch den Kommentar auf unserer Homepage: 

27.09.2007   DIE ZEIT:   Der wahre Pflege-Notstand. Alte Menschen leiden, weil die Politik nicht ihre Interessen verfolgt – sondern die der Heime.  Ein sehr lesenswerter Beitrag von  Marie-Luise Hauch-Fleck, der in wesentlichen Teilen unsere Ansicht wiedergibt.  Leserkommentare  

11.09.2007   SWR -Landesschau, u.a. mit dem Thema: Pflege in der Kritik. Der Rechtsanwalt Jürgen Maurer, Pflege-shv Mitglied, berichtet von seinen Erfahrungen während der Pflegebedürftigkeit der Schwiegermutter, des Vaters und der Mutter, die derzeit in einem Heim lebt.   Adelheid von Stösser, steht den Fragen des Moderators im Studio Rede und Antwort. Dabei geht es schwerpunktmäßig um das vom Pflege-Selbsthilfeverband entwickelte Auszeichnungssystem für menschenwürdige Pflege, siehe auch "Sterne für Pflegeheime"     

Der Filmbeitrag war speziell für Herrn Maurer enttäuschend, da dem  Betrachter nicht das Bild vermittelt worden war, was er sich Aufgrund seiner Absprache erhofft hatte. Hier seine   Stellungnahme !  Grundsätzlich sollte für uns alle gelten:  "Weder  das  Schlechte gut reden, noch das Gute  schlecht reden".    

06.09.2007, 22.15 Uhr, befasst sich die  Phönix Runde mit dem "Risiko Pflegeheim" ,  mit Frau Caspers-Merck (BMG), Adelheid v.Stösser (Pflege-shv), Peter Pick (MDS), Axel Hölzer (Marseille-Kliniken)  Die Sendung wir um  0.00 Uhr und 9.15 Uhr auf Phönix  wiederholt. 

In der ersten September Woche wird die Pflegeproblematik in fast allen Zeitungen, sowie in  Rundfunk- und Fernsehprogrammen aufgegriffen. 

31.08. 2007:  Neues  MDK Gutachten sorgt für neue  Schlagzeilen  

19.8.2007, 19.30 - 20.00 Uhr, Whg am 20.08.2007, 11.45-12-15 Uhr, WDR - Westpol Pflegestufen vor Gericht

07.08.2007, ZDF, 37°, 22.15 Uhr ,  Darüber spricht man nicht : Gewalt in der häuslichen Pflege

29.07.2007, 22.15Uhr, Wh am Montag 30.07, 11.15 Uhr, Bayerisches Fernsehen „Entmündigt und alleingelassen – Gefangen im Netz der Betreuung"

11.07.2007, 20.15-21.00Uhr, SWR, Albtraum Pflegefall: Alt, krank und abgeschoben?

11.06.2007, ZDF, WISO   Tod durch falsche Pflege 

16.05.2007, 23.15 - 00.00 Uhr, ARD  Die Betreuungsfalle - Wenn der Helfer zum Feind wird

13.05.2007, 16.25 - 16.55 Uhr, WDR   Bitte nicht ins Heim - Entscheidung im Krankenhaus  

13.05.2007, 22.00 - 23.00 Uhr, ARD Sabine Christiansen  Ist die Pflege ein Pflegefall?    

02.04.2007, WDR, 18.20 Uhr : Häusliche Pflege - teuer und effektiv?                                         

01.04.2007, BR, 22.15 Uhr:   Hilfe gesucht - Deutschland gehen die Pflegekräfte aus 

 

19.03.07, 21.45 Uhr, ARD,  Report Mainz  u.a. vorgesehen:   Albtraum Pflege ? Werden schlechte Heime vom Gesetz geschützt? Sehr interessanter Beitrag, den Sie auch als Video ansehen können. Lesen Sie zu diesem Thema auch unsere Eingabe ans BMG und BMFSFJ,im Zusammenhang mit der anstehenden Pflegereform. 

15.03.07, 22.15 Uhr ZDF - Maybrit Illner Albtraum Pflegefall: Lassen wir die Alten im Stich ?  Interessant: Die Gesundheitsministerin schwenkt in unsere Richtung, auch sie will weg von der "Minutenpflege". Hat man seitens des BMG die von uns geforderte Abschaffung der Pflegestufen zugunsten einer bedarfsgerechten, individuellen Leistungsbemessung, bis dahin völlig ignoriert oder gar zurückgewiesen, zeigte sich  Ulla Schmidt gegenüber dieser Ansicht, die Claus Fussek sehr deutlich eingebracht hat, in dieser Runde erstaunlich aufgeschlossen. Auch das u.a. Beispiel "Lazerusheim" war Gegenstand dieses Talks. 

Presse Febr. 2007: Berliner Lazerusheim in Verdacht , Bewohner vor der MDK Prüfung mit Neuroleptika ruhig gestellt zu haben, um eine höhere Pflegestufe zu erwirken.   

04.02.07, 21.45 Uhr: Oma im Minutenraster, Unterwegs mit Gutachtern der Pflegeversicherung, PHOENIX  
Wiederholung am:  10.02.07, 13.30 Uhr
Seit Einführung der Pflegeversicherung haben die Medizinischen Dienste der Krankenkassen insgesamt mehr als 10 Millionen Pflege-Gutachten erstellt. Gebrechen und Schmerzen in Minuten umrechnen, persönliche Probleme in ein Kästchen pressen - das geht doch nicht, oder? näheres hier


2006

02.12.06, 13.30 Uhr  Phoenix  Herr Tietz denkt nicht ans Sterben,  Neue Wege im Altenheim  Dokumentation von Kimmo Wiemann (2006)  Vorbildliches - Sehenswert !!!

12.11.2006, ARD,21.45Uhr, Sabine Christiansen   Thema: Ins Heim oder Daheim - wohin mit der Oma?       

31.10.2006, ZDF, 22.15Uhr "Für Eltern nur das Beste." Auf der Suche nach einem guten Heim. 

10.10.2006, Frontal 21, 21.00 Uhr, ZDF  Schutzlose  Pflegepatienten. Missstände werden geheim gehalten

30.09.2006, 19.00 Uhr,  ARTE, Reihe Forum der Europäer, mit einem Beitrag über die Heimpflegebedingungen in der Bundesrepublik Deutschland, an dem Pflege-shv beteiligt war. 

 

28.09.2006, 21.45 Uhr, ARD - Monitor Schweigen und leiden - Alltag in deutschen Pflegeheimen Wiederholungen am 29. September: 05:00 Uhr - ARD, 10:45 Uhr Rundfunk Berlin-Brandenburg  (RBB), 11:45 Uhr - WDR Fernsehen     

 

31.08.2006 , 21.40Uhr ARD , Panorama  "Illegale in der Pflege"    Stellungnahme Pflege-shv 
 

18.07.2006 ZDF Frontal 21, u.a. mit folgendem  Thema: Kassen verweigern Schwerstkranken Hilfe

14.07.2006, TZ- Beitrag:  einsam, hilflos, würdelos:  Jeder Dritte stirbt im Heim  Beitrag 

13.07.2006,   Pflege wird nur noch als Handwerk am Körper verstanden Mit dieser Überschrift zitiert die Ärztliche Praxis  die Vorsitzende des Pflegeselbsthilfeverbands. In einem Interview zur Studie des deutschen Instituts für Menschenrechte, die der Pflege ein schlechtes Zeugnis ausstellt,  beziehen W. Schell und A.v.Stösser Stellung.  

03.07.2006, ARD, Report Mainz Mit einem Beitrag zu einem aktuellen Pflegeheim-Skandal in Berlin. 

23.03.2006, HR, 20.15-21.10 Uhr  Pflege in Not Stadtgespräch - live aus Frankfurt u.a. mit Claus Fussek

Heft 12/2006:   Altenheim-Skandal – Jeder 2. Senior ist mangelernährt  – Bericht in der Zeitschrift „Bildwoche“, Vorstellung mit freundlicher Genehmigung des Axel Springer Verlages - hier

März 2006,  Spiegel und Bildzeitung berichten   " Huren werden Altenpflegerinnen"  Prostituierte seien für die Altenpflege besonders gut geeignet, weil sie   "kaum Ekel" empfänden und "null Berührungsängste" hätten, erklärte die Leiterin des Projektes Profrida, um das es in diesen Pressemeldungen geht. Pflege-shv Mitglieder nehmen dazu Stellung 

14. 03. 2006, ZDF  - Frontal21  Für einen Demenzkranken kann die eigene Wohnung zum unüberwindbaren Problem werden. "Demenz stellen Sie sich so vor: Sie sind zu Hause, schlafen, wachen auf und erkennen ihre Umgebung nicht", erklärt die Pflegerin Gudrun Wenst. "Das ist, als wenn sie auf einem fremden Stern aufwachen."
Ihren Alltag können Menschen mit Demenz irgendwann nicht mehr alleine meistern, sie brauchen umfassende Hilfe und Pflege. Im bayerischen Obersteinbach leben zwölf Betroffene in einer betreuten Wohngemeinschaft zusammen - eine Alternative zur Unterbringung im Pflegeheim.

13.03.2006, ARD, Report München  Zwangsernährung in Pflegeheimen  Eine Tochter, Renate Vornberg (Ehemann ist Mitglied in Pflege-shv),  wird von vom Heim, Arzt und Richter  bedrängt der Sondenernährung für ihre Mutter zuzustimmen. Doch anstatt sich einschüchtern zu lassen, wie es in ähnlichen Fällen meistens passiert, "entzieht"  sie ihre  demenzkranke Mutter dem Zugriff dieses Heimes und bringt sie in eine andere Einrichtung. Seither kann und darf sie selbstständig 

02.03.2006, ARD   Sterben ohne Würde – Wie in deutschen Heimen Alte zu Tode gepflegt werden   

09.02.2006, ARD 23.45 Uhr  Die Todesengel - Wenn Pfleger  morden Wiederholung 20.02.2006, 23.00Uhr  NDR    

Eine beeindruckende Reportage / Dokumentation der jüngsten Massentötungen in Krankenhäusern und Heimen. Im Vordergrund wiederum die  vielfach gestellte Frage nach dem Tötungsmotiv und warum in den Einrichtungen nicht früher reagiert wurde, warum die Signale unbeachtet bleiben  und  die genaueren Todesumstände  nicht hinterfragt  werden. Ärzte bescheinigten in jedem Falle ein natürliche Todesursache  infolge der jeweiligen Vorerkrankung.  Nicht zuletzt sollten diese Vorkommnisse zum Nachdenken anregen über die Belastungssituation, der Pflegekräfte in bestimmen Bereichen ausgesetzt sind und die psychischen Mechanismen, die dadurch hervorgerufen werden können. Diese bleiben auch deshalb unentdeckt, weil es in Kliniken, Krankenhäusern und Heimen kein regelmäßiges Angebot, wie z.B. Supervision gibt.  Niemand fragt PflegerInnen, wie diese   ihre   Patienten /Bewohner sehen,  was sie  von der Therapie halten,  wie sie ihr eigenes  Tun erleben, wie wer  sich im Team fühlt, wie die KollegInnen erlebt werden  usw. Vielmehr wird einfach erwartet, so war es schließlich immer, dass Schwestern/Pfleger alle Arbeiten zuverlässig, ordentlich und freundlich verrichten und die Anordnungen ausführen.  Die Kommunikation in diesem Bereich beschränkt sich zumeist auf die Weiterleitung von Sachinformationen, etwa über Änderungen im Behandlungsplan, über die schon erledigten oder noch zu erledigenden Arbeiten oder  organisatorisches.  Patienten oder Angehörige die  als schwierig und lästig erlebt werden, versucht man links liegen zu lassen. Kollegen die etwas sonderbar sind, ebenfalls.  Die beste Prävention gegen unentdecktes Morden in Pflegeeinrichtungen, sehe ich in einer regelmäßigen Teamsupervisionen, denn dort werden erfahrungsgemäß Beobachtungen zur Sprache gebracht, über die Pflegepersonal  und Ärzte  im Alltag für gewöhnlich  nicht sprechen.  Durch schärfere Kontrollen wird man Serienmörder vielleicht früher entdecken und nicht erst nach dem zehnten oder zwanzigsten  Mord.  Ziel müsste es jedoch sein  zwiespältiges Verhalten einzelner  Mitarbeiter zu erkennen und offensiv anzugehen.  Dadurch, dass es in den Einrichtungen niemanden wirklich interessiert, was der Einzelne denkt und tut, bieten sich diesbezüglich gefährdeten  Mitarbeitern  viele Gelegenheiten, die ihnen schutzlos ausgelieferten Patienten/Bewohner zu quälen oder gar zu töten. Und sie können sich relativ sicher vor Entdeckungen fühlen , weil  die Erfahrung  zum pflegerischen/medizinischen Alltag gehört, dass  schwerkranke Patienten plötzlich versterben. Je älter der Patient desto weniger Gedanken macht man sich um die näheren Begleitumstände. Allenfalls heißt es dann: "Oh, damit hätte ich so schnell nicht gerechnet. Aber sie hatte ja auch das Alter." 

06.02.2006, ARD, Report Mainz:  Todesfalle Pflegeheim - Warum alte Menschen ersticken 

04. 02.2006: Die WELT:  Staatsanwaltschaft lässt privates Heim in Niedersachsen schließen, nachdem ehemalige Mitarbeiter zu den Missständen dort ausgesagt hatten. näheres siehe: http://www.welt.de/data/2006/02/04/840670.html     http://www1.ndr.de/ndr_pages_std/0,2570,OID2265280,00.html 


2005

11.4.2005,  ARD, Report München,  Abgezockt und alleingelassen. Der Missbrauch bei der Betreuung 

Nachts spielt sich unbemerkt oft Schlimmes ab, doch wie will man das nachweisen?    Ein Sohn griff  Ende Dezember 2004 zu einem ungewöhnlichen Beweismittel,  er versteckte eine Kamera und Sender im Weihnachtsbaum. RTL zeigt Anfang 2005  Ausschnitte dieser Aufzeichnungen, aus denen u.a. hervorging, dass die demenzkranke 95 jährige  Mutter nachts ewiglange rufen und klingeln musste, bevor jemand kam. Zu sehen war, wie die alte Dame zunächst versuchte aus aufzustehen und sich mit ihren Beinen jedesmal im Bettgitter verklemmte, so dass sie weder  vor und zurückkonnte. In dieser unglücklichen Stellung, nur mit Nachhemd bekleidet, die Bettdecke lag auf dem Boden rief sie immer wieder um Hilfe und hielt den Klingelknopf fest in der Hand. Voller Verzweiflung, weil niemand kam, betete Sie zwischendurch das Vater Unser. Als die Nachtwache endlich erschien, schimpfte sie mit der armen Frau, weil diese wieder ihre Decke heruntergeworfen hatte und nicht einfach ruhig im Bett liegen blieb, wie sie es ihr befohlen hatte. Schnell befreite sie ihre Beine aus dem Gitter, deckte sie wieder zu und verließ das Zimmer - nicht ohne  die alte Dame nochmals ermahnt zu haben, ruhig liegen zu bleiben.   Sie hierzu auch: 

http://www.rtl.de/tv/tv_887036.php

http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/665/55610/ 


Ärztliche Versorgung von Heimbewohnern oft Miserabel 

Heimaufsicht beklagt massive Mängel bei der Versorgung von Bewohnern die Hilfe beim Essen benötigen.   

Das verlogene Geschäft mit ausländischem Pflegepersonal  - Schwarzmarkt Altenpflege 

Pflegenotstand in Deutschland: Die Zustände in deutschen Pflegeheimen sind oftmals katastrophal. Es fehlt an Geld und Personal, die Bewohner können nicht ausreichend versorgt werden. Immer wieder werden Fälle bekannt, bei denen Patienten mit Medikamenten ruhig gestellt werden.  

Ende ohne Gnade: Die Intensivmedizin lässt Willenlose leiden. Die Altenpflege lässt Hilflose verkommen. Doch die Gesellschaft verdrängt das grausige Geschehen in Kliniken und Pflegeheimen. Sie fürchtet Krankheit mehr als den Verlust der Würde 

Aus dem Koma erwacht: Selbst das Musterland steht vor großen Problemen. Erstmals sind Missstände in der Pflege ein Wahlkampf-Thema – Claus Fussek hat die Parteien mobilisiert. 

Liste des Albtraums. Gemeint ist die von der Münchner Beschwerdestelle erstellte Mängelliste in Pflegeeinrichtungen 

Versorgung alter Menschen: Droht der Pflegenotstand? 

 

 

 

  nach oben

Heimauszeichnung Pflege-SHV verleiht   "Auszeichnung menschenwürdige Pflege"
Schulnoten für Pflegeheime  Pflege-SHV kritisiert das  Benotungsystem 
Ratgeber für Heimplatzsuchende   Pflege-SHV unterstützt Ihre Suche nach einem guten Pflegeheim. 
Ambulant vor Stationär : In der Praxis ist es umgekehrt. 
Pflege auf Augenhöhe, Pflege-SHV wirbt für  neues Verständnis 
Pflegebedürfigkeit neu definiert:  Neues Einstufungsverfahren, statt 3 soll es künftig 5 Stufen geben 
Betreuungswillkür: Ohnmächtig einer Betreuungsbehörde ausgeliefert.
Pflegepolitik  Kurzsichtiger Aktionismus statt langfristiger Lösungen
Charta der  Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen  Pflege-SHV setzt sich für die Anerkennung dieser Charta ein. 
Pflegeweiterentwicklungsgesetz  Warum die Reform  an den Problemen vorbei zielt.  
Illegale Pflege: Reguläre Angebote zu teuer und wenig hilfreich.     
Personalabbau in Kliniken und Krankenhäusern  trotz steigender Anforderungen