Allgemeines
Das Richard-Bürger-Heim wurde 1983 gegründet als Einrichtung mit dem Schwerpunkt: Betreuung von Menschen mit
Demenz. Es verfügt über 27 Einzelzimmer und 17 Doppelzimmer und bietet Lebensraum für rund 60
BewohnerInnen. Die Einrichtung befindet sich mitten in Stuttgart-Feuerbach, in der 2. Etage des
Burgenlandzentrums. Das Burgenlandzentrum ist ein 5stöckiges Gebäude mit Angeboten für die Menschen
aus Feuerbach. Kindergarten und Kindertagesstätte, Stadtteilbücherei und Musikschule. Der Kirchenraum der
Lutherkirche und mehrere Arztpraxen sind hier zu finden. Bis zum Bahnhof und zur U-Bahn sind es nur wenige
Gehminuten.
Besonderheit: Die Einrichtung ist Teil des multifunktional genutzten Zentrums von
Feuerbach, mit entsprechenden Vorteilen.
Personalbesetzung:
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Mitarbeiter gesamt |
48 |
Vollzeitstellen gesamt |
32,66 |
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Vollzeitstellen Pflege |
23 |
Fachkraftquote |
51% |
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Vollzeitstellen sozialtherapeutischer Dienst |
1,5 |
MA (VZS) Hauswirtschaft |
4,5 |
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Auszubildende (Anzahl) |
9 |
Zivi /Praktikanten |
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Nachtwachenbesetzung |
2 |
Ehrenamtliche: |
13 |
Kosten (pro Monat ab Jan.2010)
Pflegestufe |
Monatliche
Gesamtkosten |
Anteil
Pflegekasse |
Eigenanteil |
|
€ |
€ |
€ |
Stufe 0 |
2.174,42 |
0,00 |
2.174,42 |
Stufe 1 |
2.615,51 |
1.023,00 |
1.592,51 |
Stufe 2 |
3.094,63 |
1.279,00 |
1.815,63 |
Stufe 3 |
3.701,51 |
1.510,00 |
2.191,51 |
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Herausragend:
Die Einrichtung hat sich auf Menschen mit Demenz eingestellt und bietet diesen einen geschützten Raum, in dem jeder seine Eigenheiten leben kann.
Auffälligstes Merkmal: die Lebhaftigkeit in den Gemeinschaftsräumen, die größtenteils von den
Bewohnern selbst ausging. So erlebten wir an den zwei Tagen sehr viel Herzlichkeit und persönliche
Anteilnahme, auch in der Art wie die Mitarbeiter sich auf die Eigenheiten der Bewohner eingestellt hatten.
Herausragend außerdem das Miteinander von Heimleiterin, Pflegedienstleiter und Personal untereinander. Probleme und
Unstimmigkeiten werden nicht auf die lange Bank geschoben, gemeinsam sucht man nach einer für alle guten
Lösung. Neue Mitarbeiter werden sehr sorgfältig ausgewählt, wohl wissend, dass schon ein einziger,
der während seiner Dienstzeit negative Stimmung und Stress verbreitet, das Klima vergiften kann. Demenzkranke
reagieren darauf viel sensibler als andere. Wenn sich Auffälligkeiten häufen wird darum immer auch die
personelle Situation hinterfragt. Angehörige waren ebenfalls voll
des Lobes und fühlten sich mit ihren Sorgen und Vorstellungen angenommen.
Es war in der Tat dieser familiäre Gemeinschaftsgeist, der zu den hohen
Wertungen führte und den ein oder anderen Schwachpunkt abgemildert hat.
Verbesserungsbedürftig:
Mehr individuelle Angebote unter Einbeziehung der Fähigkeiten und Interessen einzelner
Bewohner, vor allem bei denen, die sich von den täglichen Gruppenangeboten nicht angesprochen
fühlen.
Die Qualität des Essens hat die Prüfer an den beiden Tagen weniger überzeugt.
Dadurch, dass ein geschützter Außenbereich fehlt, sind die Aufenthalte im Freien nur selten
möglich. Auch baulich und bezüglich der Raumgestaltung kann sicherlich noch einiges verbessert werden.
Eine größere Umbaumaßnahme ist in Planung.
Hinweis für
Bewohner/Angehörige und Mitarbeiter
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