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Interessantes in Fernsehn und Presse

Auf dieser Seite finden Sie Links und Hinweise auf Fernsehberichte und Zeitungsartikel, die wichtige Probleme der Pflege in unserem Sinne aufgreifen, oder an denen der Pflege-SHV mitgewirkt hat.

 

 2013

18.04.2013, RP-online
Pflege im 10 Minuten-Takt. Ambulante Pflegedienste und Verbände schlagen Alarm.  Heute müsse eine Pflegekraft auf einer 4stündigen Tour im Schnitt 16 Patienten versorgen. 3 Patienten mehr als vor 10 Jahren. Gefordert wird eine Anhebung der Leistungspauschalen durch die Kassen. 

16.04.2013, SZ und andere Medien
Stiftung Warentest warnt vor Pflege-Bahr. Es wurde festgestellt, dass sich der Verbrauer bei einigen nicht staatlich geförderte Zusatzpflegeversicherungen  besser stehe.  Auch dies wieder ein Beispiel für die undurchdachte Schnellschusspolitik, die in der Sache niemanden weiterbringt.

09.04.2013, Verschiedene Medien berichten

Bürogratie in der Pflege verschlingt Milliarden.
Alleine die Pflegedokumentation verursacht Kosten von rd. 2,7 Milliarden, so das Ergebnis einer heute veröffentlichten Studie.  Nicht erst Angesichts dieser Zahlen fordert der Pflege-SHV, die gesamte Dokumentation auf den Prüfstand zu stellen.  Denn der Aufwand der hier betrieben wird, steht in keinem Verhältnis zum Nutzen.

09.04.2013, BR Report München
Im Durchschnitt Bestnoten: Wie der Pflege-TÜV Mängel verschleiert
Darüber hinaus deckt report MÜNCHEN mit dem BR-Hörfunk und der Wochenzeitung "DIE ZEIT" dubiose Praktiken von Patientenvermittlern auf. Dabei zahlen deutsche Krankenhäuser den Vermittlern Kopfprämien – denn sie verdienen kräftig mit.

26.03.2013, Südwestpresse
Ambulante Pflege in Gefahr. Caritas und Diakonie fordern höhere Leistungssätze um die gestiegenen Tariflöhne ausgleichen zu können. Warum nutzen sie die akute Notlage nicht, um mit Nachdruck gegen die Minutenpflege zu protestieren. Offenbar haben sie sich mit dem bestehenden System angefreundet.

25.02.2013, Süddeutsche
"Da geht es nur um Macht und Geld"   Armin Rieger, Leiter einer Einrichtung in Augsburg,  greift zur Selbsthilfe gegen den Unsinn mit den Pflegenoten.  Er  weigerte sich, den Prüfern vom MDK einen Ordner mit der geforderten Dokumentation vorzulegen und legte es darauf an eine schlechte Note zu bekommen.  

05.02.2013, Maischberger, ARD
Entmündigt - wenn Betreuung zum Albtraum wird. Erschreckende Beispiele von Betreuungswillkür und Entmündigung, wie wir sie ähnlich auch häufig erfahren. Unter anderem mit Prof. Volker Thieler, an dessen Anwaltskanzlei auch wir schon Angehörige  vermittelt haben. 

31.01.2013, Beckmann, ARD
 Pflege deinen Nächsten: Interessante Besetzung, Frau Rosenberg Autorin von "Mutter, wann stirbst du endlich.", Claus Fusseck - hat einiges sehr gut auf den Punkt gebracht, David Sieveking; hat Szenen der Demenz seiner Mutter gefilmt, eine Pflegehelferin die eine gute Art hatte und Jens Span, der ziemlich in Bedrängnis geriet.  Mein  Kompliment an Herrn Beckmann, er hat an zentralen Stellen nachgehakt. Ich mag mir kaum noch Talksendungen zur Pflege anschauen, aber diese fand ich richtig gut.

24.01.2013, Verschiedene Medien
EU Parlament lehnt Forderung nach "Pflege-Abi" ab.  Daniel Bahr, Jens Span und andere Bundspolitiker haben sich erfolgreich in Brüssel gegen die Forderung  durchgesetzt, Abitur als Zugangsvoraussetzung für Pflegeberufe europaweit vorzuschreiben.  Der Pflege-SHV begrüßt diese  Entscheidung ausdrücklich.  

09.01.2013, ZDFzoom
Patientenfabrik. In dieser sehr empfehlenswerten Sendung werden die Auswirkungen der "Fallpauschalen" kritisch beleuchtet. Auch für den Laien wird so verständlich, warum Kliniken und Krankenhäuser darauf aus sind, möglichst viele lukrative Operationen durchzuführen und die Patienten viel zu früh zu entlassen. Auch auf diese Weise werden in ungeahnt großer Zahl Langzeitpflegebedürftigkeiten erzeugt.

09.01.2013, ARD Plusminus
Ärztepfusch: Warum das neue Gesetz nichts bringt. Dieser gut recherchierte Beitrag durchleuchtet das Patientenschutzgesetz, dass 2013 in Kraft treten soll. Fazit: Ärzte haben nichts zu befürchten und geschädigte Patienten müssen trotz "Beweislastumkehr" nach wie vor selbst Gutachten zur Aufklärung in Auftrag geben, weil kein Arzt freiwillig einen Behandlungsfehler dokumentieren wird.

2012

05.12.2012, InVESTment.com
Pflege ist eine tickende Zeitbombe.  Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der R+V Versicherung. Womit erneut unterstrichen wird, was seit Jahren bekannt ist. Wem nützen all diese Studien und Umfragen? Wie vieler bedarf es denn noch, bis das Problem  in der Politik Priorität  erreicht?   

27.11.2012, WELT Online u.a.
Pflege im Alter verschlingt Privatvermögen
Thema der Woche  ist der Pflegereport der Barmer GEK, zu den fianziellen Belastungen im Pflegefalle.  84.000€ kostet im Schnitt die Pflege einer Frau, die des Mannes nur 42.000€, weil pflegebedürftige Männer nur halb so lange leben, so das Ergebnis einer Studie.

14.11.2012, ZDF - Volle Kanne
Pflegenotstand im Altenheim: Unter anderem mit Claudia Hoffmann, die in ihrer Heimatregion  Nürnberg kein Heim fand, das  ihren Wunsch als Betreuerin akzeptierte, der Mutter statt Neuroleptika, homöopathische Mittel zu geben.  Jetzt lebt sie in einem Heim in Bremen, das sich darauf eingelassen hat, mit Erfolg.  Gezeigt wird außerdem das Haus Luzia in Lübeck, indem gezielt alternative Heilverfahren eingesetzt werden und die Heilpraktikerin, Sabine Rossen, tätig ist.  Studiogast ist die Journalistin Anette Dowideit, Autorin des Buches: Endstation Altenheim.   

12.11.2012, WDR die Story
Pflegeheim Monopoly – Wenn der alte Mensch zur Ware wird
Dieser Film von Sven Ihden und Fabian Sabo, zeigt einige Spielarten und skrupellose Geschäftemacher in der Brache Altenpflege. 

07-11.2012, MDR
Der Pflegenotstand: Wer kümmert sich um die Alten.  Dieser 30minütige Beitrag von Tobias Wilke wirft einen kurzen Blick auf einpaar aktuelle Facetten der Pflege. Personalschlüssel (jeder Pflegemitarbeiter versorgt im Schnitt 12,5 Hilfebedürfige) Fachkräftemangel (auf 100 freie Stellen kommen aktuell 38 Bewerber) Minutenpflege (in den neuen Bundesländern zahlen die Kassen deutlich weniger als in Westdeutschland.) Pflegenoten die das Gegenteil von dem bescheinigen, was Pflegekräfte, Bewohner und Angehörige wahrnehmen.  Personell liegt Deutschland an vorletzter Stelle in Europa.  Probleme über Probleme, doch die Staatssekretärin des Gesundheitsministeriums vermittelt die für Politiker übliche Zuversicht.   Am Ende ein schöner Kommentar eines Heimbewohners. Es lohnt, diese Sendung anzuschauen.

02.11.2012, Süddeutsche
Pflegeheime im Ausland: Die verrückte Idee vom Greisenexpoert. Ein Kommentar von Heribert Prantl, den ich Ihnen sehr empfehlen kann.  "Deutschland ist sehr erfolgreich als Exportnation. So kommt es, dass nicht nur Autos und Chemieerzeugnisse ins Ausland exportiert werden, sondern auch pflegebedüftige Menschen. Heime in Thailand oder Osteuropa sind billiger als hierzulande. Aber die Zwangs-Entsorgung der Alten ist ein Akt der Verrohung."

29.10.2012, BR-Fernsehn
Alptraum Pflege: Abgeschoben - Misshandelt - Vergessen

27.10.2012, Spiegel
Teure Pflege:  "Hunderttausende Senioren können sich aus eigener Kraft keine Altenpflege mehr leisten - das geht laut einem Zeitungsbericht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor. Die Krankenkassen diskutieren nun kostengünstigere Modelle, wonach deutsche Pflegefälle im Ausland versorgt würden."

25,10.2012, WDR
Das Drama mit der Pflege. Mit einem sehr eindringlichen Szenenfilm.

14.10.2012 Bild.de 
Skandalöse Zustände im Hamburger Vorzeigeheim, Pflegen und Wohnen. Sehen Sie hier den Beitrag in der Sendung Panorama.

10.10.2012, ZDF ZOOM
Gefesselt im Heim. 30.min. Filmbeitrag von Jens Hahne, der unter Mitwirkung des Pflege-SHV zustande gekommen ist.

22.09.2012, Süddeutsche
Der Pflege-TÜV ist die Legalisierung des Betrugs. "Ein Augsburger Heim für Demenzkranke hat vom Pflege-TÜV die Bestnote bekommen. Unverdient, wie Armin Rieger, der das Heim leitet, sagt. Die Bewertung gaukle Angehörigen vor, dass Patienten gut versorgt seien, während sich zwei Pflegekräfte zeitweise um 30 Patienten kümmern müssten."

22.09.2012, Augsburger Allgemeine
Gefangen im System der Pflege  Armin Rieger, gibt den PflegeStammtisch in Augsburg auf.  Sein Fazit nach 7 Jahren: "Ehrliche Diskussionen über die Verhältnisse in der Pflege seien nach wie vor „ein seltenes Gut“. Sein besonderer Unmut gilt dem Pflege-TÜV, den der medizinische Dienst der Krankenkassen Ende 2009 eingeführt hat. An der Ausarbeitung des Gesetzes waren Wohlfahrtsverbände und Heimbetreiber mitbeteiligt.    Es geht nur um Geld und Macht"

17.09.2012, BR
Warum es Senioren ins Ausland zieht. Ein Film von Manuela Roppert: "Rund 200.000 Pflegekräfte aus Osteuropa sind - meist illegal - in deutschen Haushalten beschäftigt. Legal ist dagegen der umgekehrte Weg: der Pflegebedürftige tritt eine Reise in ein Altersheim in Ostereuropa an."

30.08.2012, Die Welt
Nicht wir – die Kassen sind schuld.  Interessanter Beitrag von Anette Dowideit. "Nicht die Altenheime haben Schuld daran, dass es so viele Pflegeskandale gibt, sondern die Krankenkassen. Das zumindest sagt eine Gruppe von Heimleitern, die sich den Fakten stellen." Auch nach unserer Einschätzung müsste der Einfluss der Kassen unbedingt auf die ursprüngliche Funktion eingeschränkt werden. Wenngleich man diesen nicht die alleinige Schuld geben kann. 

24.08.2012, MDR, Unter uns  
Fernsehinterwiev mit Annett Kleischmantat . In herzerfrischend, direkter Weise nennt die  frühere Heimleiterin und Betreuerin ihrer an Demenz erkrankten Mutter, die Probleme in der Pflege beim Namen. Information über die Petition 

10.08.2012, WeltOnline
BA-Mitglied sieht in Verkürzung der Ausbildungszeit, Weg zur Minderung des Fachkräftemangels in der Pflege. Laut Bundesagentur für Arbeit habe sich die Zahl der Stellenangebote seit 2007 um 216 Prozent gesteigert. "Auf jedes dieser Stellenangebote kommen laut Becker rechnerisch nur 0,3 arbeitslose Altenpflegefachkräfte. "Wir brauchen also unbedingt umfassende Maßnahmen gegen diesen Mangel." Derzeit dauere es in der Altenpflege im Schnitt 115 Tage, um eine offene Stelle zu besetzen."  ImGegensatz dazu fordern Pflegewissenschaft und Berufsverbände, die Verlagerung der Ausbildung an die Universtäten.

10.07.2012 WDR Servicezeit
Gefährliche Pillen: Risiko Überdosierung.  Rainer Astor, Mitglied des Pflege-SHV aus Köln, berichtet von seinen Erfahrungen mit Ärzten und Heimen. Seine Mutter starb vermutlich an den Folgen der Medikation.

09.07.2012 Verschiedene Medien
Leiharbeit in der Pflege hat sich verfünffacht. Zahlen der Agentur für Arbeit belegen die starke Zunahme der Leiharbeit in Altenheimen und Krankenhäusern. Diese bedenkliche Entwicklung  sollte auch die Politik als ein Warnsignal werten. 

20.06.2012, Saarbrücker Zeitung
Missbrauchsskandal in AWO Heim sorgt für Entrüstung. Positiv hervorzuheben ist in diesem Falle, dass  Heimleitung und Träger - die Staatsanwaltschaft einschalteten und nicht, wie üblich,  die Vorwürfe zu verschleiern versuchten. Dennoch stellt sich die Frage, warum erst so spät reagiert wurde. Die sadistische Haltung der beiden Pfleger muss doch den KollegInnen  viel früher schon aufgefallen sein. 
Laut Meldung vom 27.06.
wurde nun auch Heim-und Pflegedienstleitung fristlos entlassen, da sie bereits vor Monaten von den Machenschaften der beiden Pfleger in Kenntnis gesetzt wurden. 

11.06.2012, ARD
Wer bestimmt am Lebensende. In diesem sehr empfehlenswerten Beitrag von Silvia Matthies, geht es um menschliche, ethische und rechtliche Konfliktsituationen bei vermeintlich Hirntoten und Wachkomapatienten.     

06.06.2012, Tagesthema in allen Medien
Regierung setzt auf Pflege-Riester.
Der Pflege-SHV stimmt der großen Gruppe der Kritiker zu, die in der privaten Pflege-Vorsorge,  vor allem Vorteile für die Versicherer sehen. Der Mehrzahl der Bürger wird diese Versicherung nichts nützen. Und die verhältnismäßig wenigen, die genügend Einkommen haben, um die Kosten einer Zusatzversicherung zu tragen, für die sind 5 Euro kein Thema. Dieser Zuschuss kommt im Grunde niemandem zu Gute. 22.08.2012, ARD, PlusMinus
Beitrag zum "Pflege-Bahr", der hier erneut als politischer Unfug vorgeführt wird.


04.06.2012, ARD
Entmündigt: Wenn Betreuung zum Albtraum wird

31.05.2012, SWR-Fernsehen
Pillen statt Pflege.  In diesem Jahr häufen sich die Beiträge zu diesem Thema. Nicht zuletzt durch unser beharrliches, den Finger in die Wunde legen. Immer mehr Angehörige und Journalisten trauen sich diesen Skandal zu enthüllen. Wenn auch nur in 5 Minuten Beiträgen.

24.05.2012, WeltOnline

Altenpflegerin erstreitet 90.000 Euro Abfindung. Lesen Sie hier den Bericht über die spannende letzte Verhandlung im Kapitel Brigitte Heinisch und Vivantes.

22.05.2012, ZDF - Frontal 21
Kriminelle Geschäfte mit Pflege

19.05.2012, SWR
"Der Junge und die Alten" - Reportage über Martin Bollinger

18.04.2012, Südwest Presse
Pillen-Cocktail, aufschlussreicher Bericht, mit einem weiteren Fall - der denen gleicht, die sich hilfesuchend an uns wenden.

27.03.2012, ARD, Report Mainz
Gefährliche Pillencocktails , Ärzte verschreiben alten Menschen hemmungslos riskante Medikamentenkombinationen

26.03.2012, ZDF, WISO
Personalmangel in Pflegeheime. Diese Sendung entstand durch Vermittlung und unter Mitwirkung des Pflege-SHV.  

26.03.2012, Welt am Sonntag
Mit einem Artikel  über den auch von uns scharf kritisieren Psychopharmakaeinsatz in Pflegeeinrichtungen.  

05.03.2012: WDR, Die Story
Riskante Medikamente: Ein dieser Sendung sehen Sie widerum Beispiele für eine Medizin, die den Kranken kränker und den Pflegebedürftigen bedürftiger macht.

23.02.2012 Bergedorfer Zeitung
Die Allianz des schweigens ist groß. Wieder so ein bedauerlicher Einzelfall. Mitarbeiter und Angehörige einer Seniorenresidenz gehen an die Öffentlichkeit.

14.02.2012: Report Mainz
Das Alzheimer-Geschäft: Wie die Kasse mit umstrittenen Medikamenten Kasse macht.

07.02.2012: Verschiedene Medien
Bahr will Pflege-WGs mit 20.000 Euro fördern.  Rudi Assauer hat mit seinem offensiven Krankheitsbekenntnis, bei Medien und Politik erneut die Problematik der Demenz in den Blick gerückt. Der Gesundheitsminister zeigte sich gestern überraschend spendierfreudig. Weil er in den Pflege-WGs eine Alternative zum Pflegeheim sieht, will er diese nun zusätzlich fördern. Ihm scheint offenbar entgangen, dass es sich auch hier um einen Markt handelt, der immer stärker von geldgierigen Abzockern in Beschlag genommen wird. Wir empfehlen, nur solche WGs zu fördern, die das versprochene Maß an Lebensqualität tatsächlich bieten.  Lesen Sie hier unsere Meinung zum Thema.

06.02.2012: Saarbrücker-Zeitung
Prominente Senioren kritisieren die Pflegesituation in Deutschland. Walter Scheel und Inge Jens, äußern ihre Empörung angesichts der Versorgungssituation und unsinniger Regelungen. Verschiedene Zeitungen berichten. Lesen Sie hier den Beitrag in der Süddeutschen.

26.01.2012 Ärztezeitung.de
Pflegende rufen die Kanzlerin:"Die Versorgung mit Pflegedienstleistungen müsse in Deutschland Chefsache werden. Diese Forderung hat der Präsident des Deutschen Pflegerates im Vorfeld des Kongresses "Pflege 2012" erhoben."  Den Forderungen dieses Kongresses kann sich der Pflege-SHV nur zum Teil anschließen. Hier gilt des zu bedenken, dass der Deutsche Pflegerat ausschließlich die beruflich Pflegenden im Blick hat. 

2011

27.12.2011 Badische Zeitung
Erstmals hat ein Gericht gegen die Praxis der nächtlichen Fixierung  einer Pflegebedürftigen gestimmt. In einer Eilverfügung entschied das Amtsgericht Freiburg, dass eine individuell angemessene Betreuung (in diesem Falle eine Sitzwache) gewährleistet werden muss. Zeitungsbericht lesen siehe dazu auch Kommentare im Blog der FAZ: Nachtwache statt Fesselung von Heimbewohnerin

20.12.2011 Verschiedene Medien
EU-Kommission will Abitur für Krankenpflege vorschreiben. Auf der anderen Seite beklagt man den wachsenden Personalmangel in der Pflege und fordert eine Absenkung der Zugangsvoraussetzung auf Hauptschulniveau.

16.12.2011 Verschiedene Medien

Vorsitzender des Pflegebeirates sieht die Konseqenzen. Jürgen Gohde (KDA) der im Auftrag des Gesundheitsministers die Pflegereform inhaltlich voranbringen soll, lehnt die Verantwortung ab und steigt aus. Ihm fehlte ein klares Finanzkonzept sowie die politische Entschlossenheit der Regierung. Recht hat der Mann.

06.12.2011 Stern.de
Arbeitgeber interessieren sich wenig für Pflege: "Kurz vor Inkrafttreten des Familien-Pflegegesetzes Anfang 2012 können 71 Prozent der befragten Arbeitgeber keine betriebliche Maßnahme nennen, die es ihren Beschäftigten erleichtert, trotz der Pflege Angehöriger erwerbstätig zu bleiben. Rund 30 Prozent der 500 Arbeitgeber sehen die Verantwortung dafür sogar ausschließlich bei den Betroffenen und dem Staat. 80 Prozent glauben, es sei für ihren Betrieb zu teuer, ihre Arbeitnehmer in dieser Frage zu unterstützen. 85 Prozent halten dies für zu «organisationsintensiv». 83 Prozent geben aber auch an, dass ihnen noch Tipps für die Umsetzung fehlen."

07.11.2011, Tagesthema aller Medien
Mit Titeln wie Pflegereform festgefahren oder  Politik in der Pflegefalle, kommentieren Journalisten den aktuellen Beschluss, den Pflegeversicherungsbeitrag um 0,1 Prozent anzuheben.   Wann und wie diese Mehreinnahmen den Demenzkranken zu Gute kommen sollen, steht in den Sternen.  Wieder nur ein planloser Kompromiss. Ein idealer Nährboden auf dem die Probleme in der Pflege wachsen werden. 

20.10.2011, FAZ-Wirtschaft und andere Medien
Familienpflegezeitgesetz beschlossen
Bevor ein neues Gesetz auf den Weg gebracht wird, sollte man doch erst einmal feststellen wem  es nützt. Wir haben noch von keinem Angehörigen erfahren, der Beruf und Pflege eines Familienmitglieds vereinbaren muss, dem diese Regelung helfen würde.  Auch von Fernsehjournalisten weis ich, dass sie eine geplante Sendung zum Thema absagen mussten, weil sie keinen pflegenden Angehörigen ausfindig manchen konnten, der von dieser Pflegezeitregelung profitiert hätte. Lesen Sie dazu auch den Beitrag unter Stern.de: Wenige Arbeitergeber interessieren sich für Pflege

12.10.2011, ARD- PlusMinus
Kostenfalle Heim - wie die Pflege Kommunen arm macht
Weil viele Senioren den Heimplatz nicht bezahlen können, müssen die Sozialämter einspringen. Die Sozialetats vieler Städte werden geplündert, es ist die Rede vom "Heim-Sog", viele Heimplätze ziehen viele Senioren erst an. Jetzt wehren sich erste Kommunen gegen Heimneubauten.

08.10.2011, WiWo, Wirtschaftswoche
Alzheimer - Die erfundene Krankheit.
Sehr interessantes Streitgespräch über ein Phämomen unserer Zeit. 

03.10.2011, FAZ - Wissen
Innovative Pflege: Wenn Demenz die Hauptrolle spielt
Eine Journalistin und Angehörige produziert Filme für Menschen mit Demenz. Interessanter - sinnvoller Ansatz.

02.10.2011, Welt am Sonntag
Das Geschäft mit den Alten
In diesem Beitrag von Anette Dowideit, werden am Beispiel des Unternehmens Casa Reha, u.a. typische Tricks mit der Personalbesetzung gezeigt. Die Autorin  hat auch unsere Erfahrungen in diesen Artikel einfließen lassen.

28.09.2011, Krankenversicherung
Sonderbetreuung für AOK Versicherte
Die AOK will die positiven Erfahrungen mit dem Hausarztprojekt für Heimbewohner ausweiten. Ein Schritt in die richtige Richtung.

11.09.2011, Tagesspiegel
Mich stört, dass alle nur auf die Kosten gucken.
Erklärt der Vater der Pflegeversicherung in einem Interwiev.  Auch wenn ich  nicht in allem die Meinung von Norbert Blüm teile, so sehe ich weit und breit niemanden im politischen Lager, der mehr Sachverstand und Weitblick in die Pflegereformdiskussion bring. Von den aktuell Regierenden hört man nichts anders, als inhaltsleeres Spekulieren über die Kosten.  Aber immerhin noch besser, als undurchdachte Schnellschussreförmschen.

24.08.2011, Tagespost
Statt um Würde geht es wieder nur ums Geld
Dieser Beitrag von Stefan Rehder, fast die aktuelle Politik gut zusammen. "Der Streit um die Finanzierung der Pflegereform verdrängt die eigentlichen Probleme und spielt so den Befürwortern der Euthanasie in die Hände." Das "Jahr der Pflege" hat bislang nichts als inhaltsleere Schlagzeilen zur Pflegefinanzierung hervorgebracht.

22.08.2011, ARD, Report Mainz
Pflege zum Discounttarif
Fünf Mal in den vergangenen dreieinhalb Jahren hat der medizinische Dienst der Krankenversicherung das H&R Heim in Inzell kontrolliert. Bei der letzten Prüfung im Juni wurden gravierende Missstände festgestellt. Die Behörden wollen dem Heim den Betrieb untersagen. Dagegen kämpft H&R.  Beitrag von Gottlob Schober

02.08.2011 n-tv
Pflegenotstand: eine Bestandsaufnahme von Jochen Müller
Unbestritten verschlimmert sich die Lage in der Pflege. Einer wachsenden Zahl an Bedürftigen steht eine abnehmende Zahl von Helfern entgegen. Was wäre hier 1.2.3.... sinnvoll zu tun?

25.07.2011 Reuters Deutschland
EU Gerichtshof stärkt Hinweisgebern auf Missstände in der Pflege den Rücken
Während  im Falle der B.Heinisch deutsche Gerichte in allen Instanzen die Interessen des Heimbetreibers unterstützten, sprach sich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg für ein Recht der Allgemeinheit aus, von Missständen in Einrichtungen zu erfahren. Der Pflege-SHV begrüßt dieses Urteil, das eine bahn- und bannbrechende Wirkung haben dürfte. Wir erinnern an unser Pflegeforum in Berlin im Oktober 2006: Pflege klagt an!

17.06.2011 Deutsches Ärzteblatt
Neues Qualitätsmessverfahren für Pflegeeinrichtungen vorgestellt

Die Entwicklung des vom BMG und BMFSJ in Auftrag gegebenen ergebnisorientierten Prüfsystems für Pflegeheime ist abgeschlossen. Ob dieses nach wissenschaftlichen Kriterien entwickelte System demnächst das Pflegenotensystem ablösen wird, bleibt abzuwarten. Eine erste Inaugenscheinnahme  des Abschlussberichtes lohnt sich. In den nächsten Tagen wird der Pflege-SHV inhaltlich dazu Stellung nehmen.

16.06.2011, Verschiedene Medien berichten
Erschreckende Zahlen von Misshandlungen alter Menschen in Europa Schätzungsweise vier Millionen ältere Menschen werden jedes Jahr in Europa körperlich misshandelt, also rund 10.000 pro Tag. Die WHO fordert und unterstützt Präventionsmaßnahmen.

15.06.2011, zahlreiche Medien berichten
Arzneimittelreport der Barmer GEK prangert die schädigende  Verordnungspraxis mit Neuroleptika an. Endlich begehrt eine Kasse gegen den Wahnsinn der üblichen Medikamententherapie auf, die der Pflege-SHV als eines der Hauptübel im Umgang mit hilfe- und pflegebedürftigen Menschen bezeichnet.

18.05.2011, TAZ
"Kriminelle in weißen Kitteln"

Menschenrechte Anwalt David Schneider-Addae-Mensah hat einen wichtigen Teilerfolg gegen die Zwangsbehandlung von Straftätern in der Psychiatrie erreicht.  Er will Ärzte anzeigen, die Zwangsbehandlungen vornehmen.  Mit Blick auf die  Zwangsbehandlungspraxis der verhaltensauffällige, pflegebedürftige Menschen ausgesetzt sind, tun sich noch ganz andere menschenrechtliche Abgründe auf.

13.05.2011, Ärzteblatt
Medikamenten-Check für ältere Patienten soll  Pflegequalität verbessern. Eine begrüßenswerte Initiative.   

10.05.2011, Daheim Statt Heim
Mehr als 1000 Rettungsschirme vor dem Bundeskanzleramt

10.05.2011, Alle Medien berichten
Daniel Bahr wird Gesundheitsminister. Warum nicht?  Dieses Ministerium wird ohnehin überschätzt.  Gesundheitsminister kann schließlich jeder werden, der sich gut versteht mit denen die in der Gesundheitsbranche das Sagen haben.  Je  unerfahrener ein Minister, desto leichter fällt er auf die Schachzüge der Drahtzieher in diesem System herein. 

05.05.2011 Südwest Presse
Gewalt in der häuslichen Pflege. Bericht über eine Stuttgarter Initiative gegen Gewalt in der Pflege.

19.04.2011 ZDF, Frontal 21
Die Tricks der Pharmaindustrie
Am Beispiel der Schizophrenie zeigt dieser Beitrag die Einflussnahme der Pharmaindustrie auf die Behandlung chronisch Kranker. Die von Gesundheitsminister Rösler gepriesene Neuordnung des Arzneimittel-Marktes, öffnet zugleich Hintertüren mit schlimmen Auswirkungen. Und die Kassen, allen voran die AOK, spielen dieses üble Spiel mit, da sie an jedem verordneten Medikament mitverdienen. Wenn sich das in der gezeigten Form auch bei Demenz durchsetzen sollte, wird es in Zukunft noch schwerer sein, zuwendungsorientierte Therapie- und Pflegeansätze einzuführen. Leider ist die Alzheimergesellschaft selbst auf unselige Weise verflochten mit der Pharmaindustrie, weshalb von dieser Seite kaum mit Gegenwind zu rechnen sein dürfte. Link zum Video

14.04.2011 ARD - Kontraste

Goldgrube Altersmedizin - Wie Krankenhäuser mit Geriatrie Kasse machen Wennn alte Menschen ins Krankenhaus kommen, benötigen sie mehr Pflege, Hilfe und Zuwendung als jüngere. Für diese Leistungen zahlen die Krankenkassen je nach Zustand des Patienten höhere Tagessätze. Doch wie KONTRASTE-Recherchen ergaben, rechnen viele Kliniken Leistungen ab, ohne sie zu erbringen.

14.04.2011 Ärzteblatt.de
Rösler plant Verbesserungen für Demenzkranke.

Demenzkranken und ihre Angehörigen sollen das Geld aus der Pflegeversicherung künftig flexibler einsetzen können. So das Ergebnis der dritten Expertenrunde.

12.04.2011 Tagesspiegel - online
Hilfe aus Polen:
Viele Familien beschäftigen osteuropäische Pflegerinnen – oft illegal. Ab Mai wird das anders.

Fernsehtipp - 10. April, 13.15, ARD

Pflege-Oase. Ein Heim geht neue Wege Anregender Beitrag von Gottlob Schober über das ungewöhnliche Leben und Pflegen im Heim am Buttermarkt. Es geht also auch anders!

18.03.2011,  Ärzteblatt

Weniger Bürokratie mehr Zeit für Pflege . So das einhellige Ergebnis eines Fachgesprächs in Berlin, zu dem BGM Rösler eingeladen hatte. Wenn mir die Zeit nicht zu schade wäre, hätte ich gerne einmal nachgezählt, wie oft die Politik und Verbände mit dem Vorsatz des Bürokratieabbaus angetreten sind.  Die Praxis sieht so aus, dass durch diverse Hintertüren ständig neue Dokumentationsanforderungen an die Pflege gestellt werden.  Interessanterweise hat ein Vertreter der Kassen vorgeschlagen, täglich wiederkehrende Maßnahmen nur noch dann zu dokumentieren, wenn es etwas besonders gab. Mein Reden und Schreiben seit 1986! Siehe unter www.pflegekonzepte.de

16.03.2011, Ärzteblatt
Schiedsstelle soll Pflege-TÜV Streitigkeiten klär en; Weil der erste Nachbesserungsversuch des umstrittenen Pflegenotensystems gescheitert war, und zahlreiche Klageverfahren gegen diese Form der Tranzparenz anstehen, will die Regierung diese Streitereien nun an eine Schiedstelle delegieren.

11.03.2011, jetzt.de der SZ

Das Amtsgericht Wedding hat in einem aktuellen Beschluss bestätigt, dass das Vorliegen einer speziellen Patientenverfügung die Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung gegen den Willen der/des Betroffenen verhindert, steht am 11.03. im Jugendmagazin jetzt.de der Süddeutschen Zeitung:

10.03.2011, Thüringer-Allgemeine
"Wer einmal in die Fänge deutscher Psychiatrien gelangt ist, wird konsequent zu Grunde gerichtet. Er wird meist so lange mit Psychopharmaka vollgepumpt, bis er verrückt oder gebrochen ist", resümiert RA Dr. David Schneider-Addae-Mensah angesichts des Todes eines 28-Jährigen im Maßregelvollzug des Ökumenischen Hainich-Klinikums in Mühlhausen. Artikel

07.03.2011, Aerztezeitung
Neue Studie bestätigt: Demenzkranke leben zu Hause länger als im Pflegeheim. Sie haben zu Hause mehr zwischenmenschliche Kontakte und werden seltener mit Psychopharmaka behandelt.  Wie bereits durch andere Studien belegt, erhöhen vor allem Neuroleptika-Therapie die Sterberate bei Demenzkranken. Artikel

02.03.2011, Frankfurter Rundschau
Placebos wirken stärker und sehr viel komplexer als bisher angenommen. Mit Hilfe von Bild gebenden Verfahren konnten Wissenschaftler zum Beispiel nachweisen, dass Antidepressiva und wirkstofffreie Pillen im Gehirn ähnliche Effekte auslösen, allerdings in unterschiedlichen Regionen. Artikel

09.02.2011 Nachrichtenargentur Reuters
Bereits nach wenigen Monaten  Einnahme psychiatrisch verordneter Neuroleptika kam es zu Herzerkrankungen, wie eine australische Studie kürzlich herausfand. Artikel

23.02.2011, BAGFW

Weitere Prüfinstitutionen zugelassen. MDK ist nicht mehr alleinige Prüfinstitution. Laut Beschluss der Schiedsstelle nach § 113 b SGB XI wurden die Anforderungen an gleichwertige Prüfverfahren nach § 114 Abs. 4 SGB XI festgelegt. Wie unsere Rückfragen ergeben haben, sollen andere Prüfverfahren in einer bisher noch nicht definierten Weise bei den MDK Prüfungen berücksichtigt werden.

18.02.2011, Welt-Online
Teure Versprechen für die Pflege.

16.02.2011 Verschiedene Medien berichten

Einführung der Familienpflegezeit  gescheitert. Für einen Rechtsanspruch aller Berufstätigen auf eine zweijährige Familienpflegezeit, nach dem Konzept von Christina Schröder fand sich keine Mehrheit in der Koalition. Es soll 2012 als freiwilliges Angebot eingeführt werden.Trotzdem verbucht die Ministerin dies als Erfolg für die potentiell pflegenden  Angehörigen. Die großen Sozialverbände bedauern dieses Scheitern, wir nicht! Siehe Stellungnahmen unter Pflege-Daheim.

 

15.02.2011, Münchener Merkur

Gipfel der Versprechungen: Caroline Wörmann mit einem Bericht zum Pflege-Gipfeltreffen am 14.Feb. bei Gesundheitsminister Rösler. Sowie ein Interview mit Claus Fussek.

14.02.2011, Zeit-Online

Experten fordern Rettungschirm für die Pflege.
"Die Probleme des Pflegesystems seien "seit Jahrzehnten bekannt und schöngeredet worden", schimpft der Münchner Pflegekritiker Claus Fussek. Um dessen "endgültiges Kollabieren" zu verhindern, brauche es wie in der Bankenkrise einen "nationalen Rettungsschirm". Und, weil das keiner begreife, offenbar auch einen Aufstand von "Wutbürgern".

13.02.2011, Online-Presseportal
Rösler will Modell der Mutter-Kind-Kuren auf pflegende Angehörige ausweiten.
Diese Idee ist nicht neu, sie zielt in die richtige Richtung; wie alles was zur Entlastung und Unterstützung pflegender Angehörigen dient.

11.02.2011, RP-Online

Angehörigen die Pflege erleichtern: Das Krankenhaus Wermelskirchen, AOK Rheinland und Universität Bielefeld unterstützen jetzt gemeinsam pflegende Angehörige, durch ein kostenfreies Pflegetraining am Krankenbett auf der Station  wie auch Zuhause angeboten werden. - Ein Beispiel das Schule machen sollte.

1.und 8. Feb.; ZDF, 20:15 Uhr

Die Reise ins Vergessen-Leben mit Alzheimer- zweiter Teil am den 8.2.
Kommentar A.v.Stösser: Der Film zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie Betroffene und Angehörige mit der Situation umgehen. Enttäuschend hingegen, dass der Film als Werbeträger für Antidementiva daher kommt und auch ansonsten auf der Körpermedizinebene abgehandelt wird. Ganz im Stil von Konrad Bayreuther, der  Turnübungen zur Prophylaxe dieser ihm unerklärlichen Krankheit empfiehlt, hingegen die psychosomatischen Erkenntnisse unbeachtet lässt.

31.Jan., 3Sat, 20.15Uhr, Whg

Das Geheimnis der Heilung: Wie altes Wissen die Medizin verändert. Ein toller Film, den man jeden Tag zeigen müsste, solange bis ihn jeder gesehen hat - insbesondere Ärzte und Pflegekräfte. Man bedenke wie viel Leid Menschen erspart bliebe, würde das alte Wissen wie an den Beispielen in diesem Film gezeigt einbezogen. Whg: hr-fernsehen am 6./7. Februar 2011, 01:15 Uhr

28.Jan., Süddeutsche
Bayern führt Pflegekammer ein. "Als erstes Bundesland soll der Freistaat eine sogenannte Pflegekammer bekommen, eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die die Interessen der mehr als 100000 ausgebildeten Pflegekräfte in Bayern vertritt. Damit will Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) den Pflegeberuf aufwerten. Durch eine Pflegekammer bekäme das Pflegepersonal vor allem politisch so viel Einfluss, wie ihn bislang Ärzte und Apotheker ausüben, die auch in Kammern organisiert sind."  Kritische Gedanken zur Pflegekammer

26.Jan.Neue Rheinische Zeitung
E-Petition für Whistleblowerschutz, soll den Druck auf die Bundesregierung erhöhen, Menschen die Alarm schlagen, Zivilkurrage zeigen, Missstände melden, vor Repressalien durch Arbeitgeber zu schützen.

25.Jan. Süddeutsche.de
Koalition verschärft Pflege-TÜV. Die schwarz-gelbe Regierungskoalition will die monatelange Blockade eines strengeren Pflege-TÜV per Gesetz beenden und die Regeln für die Benotung von Heimen und ambulanten Pflegediensten verschärfen. Das geht aus einer Vorlage des Bundesgesundheitsministeriums hervor, die bereits in den Fraktionen abgestimmt ist.  Siehe auch Beitrag in der Frankfurter Rundschau

24.Jan.Merkur-online
Schläge und sexuelle Belästigung in Pflegeheim: Augsburg - In einem Augsburger Pflegeheim sind Bewohner nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) misshandelt worden. Die Vorwürfe:Es ist kaum zu fassen, aber im Seniorenheim des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in Augsburg-Haunstetten wurden alte Menschen über Jahre hinweg drangsaliert, geschlagen, willkürlich fixiert und mit Psychopharmaka ruhig gestellt – und in mindestens einem Fall auch sexuell belästigt.

24.Jan.Münchener Merkur, Beitrag von Carina Lechner
Heimleiterin deckt brutalen Pfleger. Er hat demente Senioren gequält, gedemütigt und missbraucht: Jahrelang trieb ein gewalttätiger Pfleger in einem Augsburger Seniorenheim sein Unwesen - die Heileiterin deckte ihn. Jetzt müssen beide ihren Hut nehmen. -
Kommentar am Rande: Dieses Heim bekam erst im Dezember vom Pflege-TÜV, die Note 1,3


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