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» Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit den Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben. «

W. v. Humboldt

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Ratgeber für Angehörige
24-Stunden-Pflege zu Hause

 

Dokumente des Leidens

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen ein Dokument des Leidens vor, welches mit Ausschlaggebend für die Gründung des Pflege-SHV war.

Wie Medizin und Pflege den Kranken kränker macht.

Beispiel für einen von der Pflege und Medizin verursachten jahrelangen Siechtumsprozess

Als sie gerne gelaufen wäre und einen starken Bewegungsdrang hatte, war diese demenzkranke Frau zu anstrengend. Auf ärztliche Anordnung und mit richterliche Genehmigung wurde sie medikamentös und mechanisch „ruhig gestellt“. Infolgedessen versteiften ihre Gelenke, sie entwickelte eitrige Druckgeschwüre an den Füßen, so dass ihr in 2002 beide Beine amputiert werden mussten. Schließlich wurde sie künstlich ernährt, weil sie zu lange brauchte, um mit Hilfe auf normalem Wege ausreichend zu Essen und zu Trinken. In diesen Zustand hineintherapiert und gepflegt zog sich ihr Sterben zwei Jahren hin. Dabei wurde sie zu keinem Zeitpunkt als Sterbende betrachtet. Bis zuletzt fühlten sich Ärzte und Angehörige verpflichtet, alles medizinisch mögliche zu versuchen, um ihren Tod zu verhindern. Kirchen, Ethiker und Juristen nehmen bislang kaum Anstoß an solchen Resultaten unseres viel gepriesenen Gesundheitssystems.
Adelheid von Stösser, hat nach den Angaben des Sohnes und den gesammelten Dokumenten diesen Bericht in Form eines Referates verfasst.   Referat lesen

 


Mutter muss hier raus

Seit Ende 2009 kämpft Ute G für die Förderung und Erhaltung der Fähigkeiten ihrer an Demenz erkrankten Mutter.  Sie kämpft gegen eine in die gegenteilige Richtung zielende Haltung ihres Vaters, des Heimes, des MDK, der Heimaufsicht und nicht zuletzt der Betreuerin. Bericht lesen


Fixierungen sind immer noch an der Tagesordnung

Weil menschliche Begleitung zu teuer erscheint,
werden sturzgefährdete alte Menschen ans Bett
gefesselt.

Aus Angst vor dem Ärger den das Heim hätte bekommen können, wäre diese sturzgefährdete Bewohnerin ein weiteres mal hingefallen, wurde Fixierung beantragt und genehmigt. Mit einem Bauchgurt hinderte man sie daran aufzustehen. Aus dem Gesicht dieser Frau spricht pure Trostlosigkeit. Nicht einmal über den Besuch ihrer geliebten Enkelin vermag sie sich noch zu freuen. Stellen Sie sich vor, Ihre Mutter/Vater oder Großmutter/Großvater oder Sie selbst würden die letzten Monate bis Jahre daran gehindert aus dem Bett aufzustehen und sich frei zu bewegen.  Dabei wären Fixierungen in den meisten Fällen vermeidbar. Die vom Familienministerium geförderte Kampagne ReduFiX bemüht sich um Aufklärung.

Weitere Beispiele finden Sie: