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» Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit den Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben. «

W. v. Humboldt

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Ratgeber für Angehörige
24-Stunden-Pflege zu Hause

 

Pflegemitarbeiter berichten

"Kämpfen Sie mit Ihrer Bewertung für eine neue Pflegekultur!" www.werpflegtwie.de 

Auf dieser Seite stellen wir Erfahrungsberichte von Mitarbeitern in Heimen, Krankenhäusern oder ambulanten Diensten vor.  Überwiegend handelt es sich um  negative Erfahrungen, wobei erfreuliche Begegnungen auch erwähnt sind.   Positivbeispiele heben wir gesondert hervor.

Erfahrung einer Betreuungsassistentin  in zwei Einrichtungen der Diakonie

Mecklenburg-Vorpommern 2015:  Dass die sog. 87b Betreuungskräfte zusätzlich und nicht als Ersatz für Pflegepersonal gedacht sind, interessiert in diesen Einrichtungen offenbar niemanden.  Allerdings erscheint das als geringeres Übel.  Hingegen ist die erlebte Haltung gegenüber den Hilfeabhängigen entwürdigend, respektlos, beschämend, ja eine Verhöhnung der christlichen Werte.  Erst Recht wenn man bedenkt, dass die Leiterin einer dieser Einrichtungen eine evangelische Pastorin ist.  Lesen Sie selbst 

Nur ein Drittel beendet die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege

Chronischer Personalmangel herrscht auch in Akutkrankenhäusern. Wie dramatisch die Situation ist, lässt sich daran ersehen, dass viele der zunächst motivierten BerufseinsteigerInnen die Ausweglosigkeit der Lage bereits während der Ausbildung erkennen und Konsequenzen ziehen.  Eine Pflegerin berichtet.

Erfahrungen eines jungen Altenpflegers in vier Einrichtungen 

Daniel K. berichtet über Haltungen und Bedingungen die er  in zwei evangelischen, einem katholischen und einem privaten Heim in Rheinland-Pfalz.    Lesen 

Ein Aussteiger aus der Pflege bekennt

Mir hat der Beruf spaß gemacht! "Für mich war es kein Beruf, es war und ist Berufung. Ich bin zu meinen Alten in die Arbeit gegangen, ja ich habe es gerne gemacht. Und jetzt?" Lesen

Hilferuf aus Niedersachsen

Wir, zwei Pflegekräfte aus einer Einrichtung der Wohlfahrtspflege in Niedersachsen, können und wollen die unzumutbare Pflege der uns anvertrauten Bewohner nicht mehr schweigend hinnehmen. Wir möchten der Öffentlichkeit mitteilen, dass es an jedem Einzelnen liegt, etwas zu ändern und dafür einsteht, menschenwürdig zu pflegen. Dies sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Die Altenpflege ist ein wundervoller Beruf. Jeder der in dieser Aufgabe seine „Berufung“ sieht und nicht nur ein „Job“, der weiß auch, dass es kein schwerer Beruf ist, wie alle immer sagen. Sondern es sind die Zustände, die es unmöglich machen, die Aufgaben gerecht und würdevoll auszuüben.  Lesen 

Standortsuche eines Altenpflegers, der die Hoffnung noch nicht aufgeben will.  

"Dass es so mit der Pflege nicht weitergehen kann, wissen wir alle, doch wie sonst? Über das Wie herrscht Uneinigkeit. Im vorliegenden Text wird keine Patentlösung vorgelegt, sondern nach einem gemeinsamen Nenner gesucht. " Sehr zu empfehlen, diese  ungewöhnliche  Auseinandersetzung  eines - trotz allem - immer noch engagierten Altenpflegers.   Lesen

Heimleiterin gründet Bürgerinitiative

Annett Kleischmantat stellt ihre Erfahrungen in verschiedenen Positionen und Heimen unter dem Titel  "Rosenblätter im Irrgarten" vor.  Aktuell setzt sie große Hoffnung in eine Petition an den Bundestag. Internetseite besuchen

Altenpflegeschülerin schreibt an Gesundheitsminister

Mit diesem offenen Brief will eine engagierte Altenpflegeschülerin auf die unerträgliche Situation in der Praxis aufmerksam machen, wie sie sie aktuell bei einem ambulanten Pflegedienst erlebt.  Ähnlich geht es vielen, hochmotivierten Berufseinsteigerinnen. Viele halten nicht einmal die Ausbildungszeit durch. So hatten sie sich diesen Beruf nicht vorgestellt.  Brief lesen

Zeitungsbericht über unhaltbare Zustände in der Fontiva Elbe Residenz

Kernproblem: Zu wenig Personal. Dennoch erklärt der Träger der Stellenschlüssel sei übererfüllt.  Interessant an diesem Bericht ist, dass sich Angehörige und Mitarbeiter getrauen an die Öffentlichkeit zu gehen. Zahlreiche Kommentare von Mitarbeitern der Einrichtung. Bericht lesen


Brief an Claus Fussek

Wir sind fünf examinierte Altenpflegerinnen mit langjähriger Berufserfahrung im vollstationären Bereich. Bezugnehmend auf Ihre immerwiederkehrende Äußerung „nicht in allen Heimen wird schlecht gepflegt, es gibt auch gute Heime“ nehmen wir folgende Stellung:  Ihre Aussage werten wir als nicht zutreffend!  Brief lesen

Katastrophale Personalbesetzung

Bericht einer Pflegedienstleiterin aus einem Heim in Bayern, in dem es nicht erst über Weihnachten und Neujahr an die Grenzen des Erträglichen ging. Sie schreibt eine Überlastungsanzeige und hofft auf diese Weise, die Heimleitung zu alarmieren. Andere kündigen. Bericht lesen


Wohnbereichsleiterin beklagt die Personalsituation

In den 10 Jahren ihrer Tätigkeit in diesen Heim hat es in ihrem Wohnbereich einen Personalabau von  37% gegeben.  Nach diesem Weihnachtsdienst schrieb sie eine Entlastungsanzeige. Bericht lesen

Ärztliche Versorgung in einem berliner Pflegeheim

Bericht eines Sohnes, dessen Mutter Ende 2011 in einem Pflegeheim in Berlin unerwartet verstorben ist, weil Pflegepersonal und Heimärztin viel zu spät auf deutliche Symptome reagiert hat. Der Sohn will das nicht hinnehmen. Bericht lesen

Missstände aus der Sicht eines Heimkochs

Das Küchenpersonal aus diesem Heim, wundert sich wie ein Heim mit solchen Mängeln die Note "sehr gut" bekommen konnte. Bericht lesen

Erfahrungsbericht eines Ergotherapeuten

Ich fühle mich den Bewohnern des Seniorenheims … in … verpflichtet, deren unerträgliche Daseinssituation ich während meiner Anstellung als Leiter des Sozialen Dienstes kennen lernen konnte. Bericht lesen

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Pflegerinnen in fränkischem Altenheim

Zwei Pflegemitarbeiterinnen des Alten- und Pflegeheims Stephanushaus in Dinkelsbühl, wenden sich im April 2009 an die Staatsanwaltschaft.  Der Skandal ging durch die Presse. Pflege-SHV liegt der ausführliche Bericht dieser Mitarbeiterinnen vor. Lesen sie hier unsere  Zusammenfassung der wichtigsten Anklagepunkte.  Bericht lesen

Erfahrungen einer Altenpflegeschülerin in Norddeutschland

Frau T. wollte nach ihrer Kindererziehungsphase nicht wieder in ihren ursprünglichen Beruf zurück, sondern entschied sich für eine Ausbildung zur Altenpflegerin. Inzwischen hat sie die Ausbildung erfolgreich beendet, findet jedoch trotzdem keine Stelle, weil Sie Missstände aufgedeckt hat und maßgeblich mit dazu beitrug, dass in dem schlimmsten Pflegeheim, in dem sie eingesetzt war, die Staatsanwaltschaft ermittelt und die Schließung droht.  Bericht lesen

Beschwerde von Pflegemitarbeitern privater Einrichtungen in NRW

Abschließend: Ein Wohnbereichtsleiter, 54 Jahre, Russlanddeutscher ohne Weiterbildung, ist außerdem als Hausmeister beim Heimbetreiber eingesetzt (400 Euro Nebenjob). Er wird einerseits ausgenutzt, muss 24 Stunden zur Verfügung stehen und wird von den Chefs und PDL heruntergemacht, wenn etwas nicht klappt, gibt andererseits den Druck jedoch auch weiter an die Bewohner und Mitarbeiter in seinem Bereich. Unter seiner Verantwortung gab es verschiedene Vorkommnisse die eigentlich unfassbar, rechtlich fragwürdig und aus unserer Sicht als untragbare „Gewalt in der Pflege" gesehen werden. Bericht lesen.

Gewaltherrschaft in Caritasheim

Beispiel: Ein exam. Kollege vergisst häufig Dinge und wirkt oft überfordert. So kommt es immer wieder vor, dass er Bewohner auf die Toilette setzt und ihm erst nach einer Stunde oder noch später wieder einfällt, dass der Bewohner noch im Lifter (oder ohne) auf der Toilette sitzt (und sich gar nicht melden kann) . Einmal rief er nach ca. 2-3 Stunden von zu Hause aus an (nach Dienstschluss) um bescheid zu sagen, dass er Frau … auf die Toilette gesetzt habe. Sie saß noch da bzw. hing hilflos in ihrem Lift, eiskalt. Bericht lesen

Mitarbeiter werden behandelt wie Leibeigene

Ich fühle mich als gerontopsychiatrische Kraft total missbraucht und habe den Eindruck, das man eine Fachkraft brauchte, um diesen Teil des Hauses eröffnen zu können. Von der Fürsorgepflicht eines Arbeitgebers weit entfernt habe ich das Gefühl hier als Mittel zum Zweck benutzt worden zu sein. Diese Erkenntnis macht mich wütend, hilflos und ruhig zugleich. Wütend, weil ich mich habe benutzen lassen. Hilflos, weil es jetzt so ist und ich mit den Folgen zurecht kommen muss. Ruhig, weil es nicht nur mir so ergangen ist. Bericht lesen.

Was wir in solchen Fällen tun

Der Pflege-SHV will derartige Berichte nicht nur zur Kenntnis nehmen, denn damit ist niemandem gedient. In Absprache mit den Informanten leiten wir Beschwerden an die betreffenden Kontrollbehörden weiter, wobei wir die Mitarbeiter möglichst vor Repressalien zu schützen versuchen. In einigen Fällen waren wir hier bereits erfolgreich, in anderen weniger. Berichtete Situationen, in denen sich der Pflege-SHV eingeschaltet hat, finden Sie unter Interventionen.