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» Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit den Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben. «

W. v. Humboldt

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Archiv -Presse

2010

TOP Film: Das Geheimnis der Heilung: Wie altes Wissen die Medizin verändert. Ein toller Film, den man jeden Tag zeigen müsste, solange bis ihn jeder gesehen hat - insbesondere Ärzte und Pflegekräfte. Man bedenke wie viel Leid Menschen erspart bliebe, würde das alte Wissen wie an den Beispielen in diesem Film gezeigt einbezogen.

Wiederholungstermine:
Das Erste, 15./16. Dezember 2010, 03:00 Uhr
EinsExtra, 18./19. Dezember 2010, 00:25 Uhr
EinsExtra, 20. Dezember 2010, 21:02 Uhr
EinsExtra, 28. Dezember 2010, 07:30 Uhr
3SAt, 31. Januar 2011, 20:15 Uhr
hr-fernsehen am 6./7. Februar 2011, 01:15 Uhr

12.12.2010, WeltOnline: Ohne die Illegalen funtioniert Pflege kaum noch.

9.12.2010, DerWesten: Mindestlohn in der Pflegebranche wird oft unterlaufen

7.12.2010,Ärzteblatt: Rösler erklärt "Wir wollen 2011 zum Pflegejahr machen"

30.11.2010, Ärzteblatt: Jede zweite Frau, jeder dritte Mann wird im Alter dement. So die neuesten Erhebungen der Barmer GEK - Pflegereport 2010. Schon 2030 sei mit einer Verdoppelung der Demenzrate, einschließlich der damit verbundenen menschlichen und finanziellen Aufwendungen, zu rechnen. Diese Prognose unterstreicht die Forderung des Pflege-SHV nach einer grundlegenden Neuausrichtung und Schwerpunktverlagerung der Pflege in allen Bereichen.

26.11.2010, Merkur-online: Betreuungsassistenten - Die größte Verbesserung der letzten Jahre

24.11.2010, WDR, Servicezeit: Medikamentenmissbrauch im Pflegeheim. Treffender Beitrag zu einem europaweiten Missstand, der als solcher noch kaum wahrgenommen wird.

24.11.2010, Focus: Pflege-TÜV - Krankenkassen erklären Verbesserungsplan für gescheitert

23.11.2010,TAZ.de: Pflege sich, wer kann! Mit Zahlenmaterial unterlegter Beitrag von Heike Haarhoff zur Zukunft der Pflegeversicherung.

23.11.2010, RP Online, Duisburg grenzt Auswahlmöglichkeit für pflegebedürftigen Senioren ein. Wer in Duisburg einen Heimplatz sucht und die Kosten nicht komplett aus eigener Tasche zahlen kann, muss mit einem Heim der unteren Preiskategorie vorlieb nehmen.

18.11.2010. ZDF, Maybrit Illner: Angst vor dem Heim, wird gute Pflege unbezahlbar? Gast dieser Sendung ist Martin Bollinger, Beratsmitglied und einer der Gutachter im Rahmen der "Auszeichnung menschenwürdige Pflege".

8.11.2010, Welt-online: Behörden schieben junge Behinderte ins Altenheim. Ein treffender Beitrag zur Problematik der Behindertenbetreuung: Unzureichende Angebote - Kommunen finanziell überfordert - Gesetzlich garantierte Hilfe kann nur in seltenen Fällen gewährleistet werden.

5.11.2010, Süddeutsche: Misshandlungen im AWO Seniorenheim in Markt Schwaben Bezeichnend die Argumentation des Pflegepersonals/Betriebsrates in der SZ vom 22.11. Das Personal wehrt sich. Diese Haltung macht deutlich, dass die Misshandlungen nicht nur von einer Person verübt wurden, sondern von allen anderen ohne Unrechtsbewusstsein - akzeptiert worden sind. Derartiges lässt sich auch nicht mit Personalmangel und den schlechten Rahmenbedingungen entschuldigen. Dies wird auch durch den Bericht vom 29.11. in der SZ unterstrichen.

23.10.2010 Welt-online: Philipp Rösler will weg von der Minutenpflege Gesundheitsministerium plant umfassende Reformen. - Wieder vermutlich nur leere Versprechungen - mit der Gefahr das am Ende alles noch bürokratischer und schlechter wird?

11.10.2010, TZ-online: Aus für Pflegestammtisch München. Claus Fussek beendete am 6. Oktober die Ära - einer Institution die weit über Bayerns Landeshauptstadt hinaus Geschichte schrieb.

11.10.2010, NDR, Betreuung: Von Rechtswegen entrechtet. Alte Menschen kommen gegen ihren erklärten Willen ins Heim, wenn der vom Gericht bestellte rechtliche Betreuer es will. Die Betroffenen und ihre Angehörigen haben kaum Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren.

11.10.2010, Bayerisches Fernsehen: Ausbeutung - Das Geschäft mit der Pflege. In dieser Sendung geht es um die Ausbeutung von Polinnen, die von einem Unternehmen in Polen für die 24StundenBetreuung in deutsche Haushalte entsendet werden. Von 2000 Euro, die die Familie zahlt, bleiben der Betreuungskraft in dem dargestellten Falle - 750Euro.

15.09.2010 WeltOnline, Der Pflege fehlt die Kraft. Beispiele aus Hessen, teure Versuchsprojekte, dem Pflegefachkraftmangel entgegen zu wirken.

14.09.2010, NDR: Betreut und betrogen, ein interessanter Beitrag zu Segen und Fluch rechtlicher Betreuung

30.08.2010, Die Zeit: Noten für Pflegeheime rechtswidrig. Der Beitrag nimmt Bezug auf das Urteil des Sozialgerichtes Münster, das zu einem Präsidenzurteil werden könnte.

25.08.2010, RP-Online: Staatsanwaltschaft ermittelt in Mönchengladbacher Heimen. Nach den Razzien in mehreren Mönchengladbacher Altenheimen arbeitet die Polizei unter Hochdruck an der Aufklärung der bisher bekannt gewordenen 34 Fälle. Die sechsköpfige Ermittlungskommission "Pflege" überprüft, ob es schwere strafbare Pflegefälle, zum Teil mit Todesfolge, gegeben hat. In der Regionalpresse beherrschen die Ermittlungen seit Wochen die Schlagzeilen.

20.08.2010, Südwest Presse: Pause von der Pflege. Warum Angehörige sich oft keine Auszeit leisten können, trotz der Angebote von Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege etc.

12.08.2010, WDR und lokale Presse: Ermittlungen gegen Pflegedienst. Staatsanwaltschaft Münster ermittelt gegen Betreiberin einer Pflegeeinrichtung und eines Pflegedienstes.

09.08.2010, Report Mainz, 21.45: Gefährliche Medizin im Altenheim. Wie eine Studie belegt, erhalten rund 40 Prozent aller Altenheimbewohner in Deutschland Arzneimittel mit gefährlichen Nebenwirkungen.

09.08.2010, Frankfurter Rundschau, Pflege größer als Autoindustrie. Der Bedarf steigt, Arbeitskräfte fehlen: In der Pflegebranche arbeiten inzwischen mehr als 1Million Menschen

05.08.2010, ARD, Kontraste: Kritischer Beitrag über Pflege-WGs

03.08.2010, NDR-Fernsehen- Visite: Mit Pillen ruhiggestellt: Neuroleptika können krank machen. Nervendämpfungsmittel, die Neuroleptika, können das Leben verkürzen, haben oft starke Nebenwirkungen und werden immer häufiger verschrieben: Jeder dritte Demenzkranke bekommt mindestens ein Neuroleptikum verabreicht. Die möglichen Nebenwirkungen sind erheblich: Bewegungsstörungen, erhöhte Sturzgefahr oder erhöhtes Schlaganfallrisiko. Bisher galten diese Mittel in weiten Kreisen als relativ unbedenklich, über die großen Risiken bei der unkontrollierten Dauereinnahme war wenig bekannt. Das Problem in Pflegeheimen: Häufig fehlt häufig das Personal, um unruhige Bewohner rund um die Uhr zu betreuen. In der häuslichen Pflege sind die Angehörigen überfordert, wenn Demenzkranke weglaufen oder aggressiv werden. Wie gefährlich sind diese Neuroleptika, welche Alternativen gibt es und wie kann eine professionelle Betreuung ohne Ruhigstellung aussehen, Antworten dazu im "Visite" Spezial. Zu diesem Thema können im Internet Fragen an die Redaktion gestellt werden: www.ndr.de/visite

11.07.2010, Mittelbayrische Zeitung: Altenpflege-Keine Zeit, keine Leute, keine Laken. Kursana Regensburg in Erklärungsnot

28.06.2010, Tagesspiegel: Immer mehr Leiharbeiter in der Pflege

26.06.2010,RP-Online: Skandal im Altenheim (Caritas Mönchengladbach)

25.06.2010, zahlreiche Presse- und Fernsehmeldungen: Grundsatzurteil des BSG zur Sterbehilfe.

21.06.2010, Apotheken Umschau: Horrorvorstellung Pflegebedürftigkeit. Senioren fürchten Pflegebedürftigkeit mehr als schwere Krankheit.

15.05.2010, WDR-Lokalzeit Ruhr, 19.30 Uhr mit einer unter Mitwirkung des Pflege-SHV entstandenen Bestandsaufnahme nach einem Jahr Erfahrung mit dem sogn. Pflege-TÜV , Studiogast A.v.Stösser.

Ein Heimleiter 28.04.2010, Spielfilm-Premiere "Eines Tages..." mit einem mehrteiligen Ratgeber für Angehörige von Menschen mit Demenz. Dieser Film wurde von Mitgliedern als sehr eindrucksvoll bewertet. Der Ratgeber kann käuflich erworben werden.

22.04.2010, Vorschlag für Pflege-Greencard erntet heftig Kritik, ein Beitrag von Thomas Hommel in der Ärztezeitung

28.03.2010, ZDF, Wohin mit Vater, eindrucksvolle Verfilmung einer realen Alltagssituation, nach dem gleichnamigen Buch.

26.03.2010, Welt online Ein Mindestlohn für Pflege

11.03.2010 Urteil zu Pflegestufen: Zeitaufwand genau bestimmen

07.03.2010, 18.30 Uhr, ZDF Reportage: Wenn Mutter ins Heim muss.

03.03.2010 zahlreiche Meldungen zum umstrittenen Pflegezeitmodell von Kristine Schröder Realitätsblind und gestrig siehe auch Stellungnahme Pflege-SHV   LINK fehlerhaft !!!

22.02.2010 Süddeutsche: CSU will Pflege-TÜV stoppen. Pflege-TÜV ist Todgeburt

20.02.2010 Süddeutsche: Psychisch Kranke getreten und gewürgt. Heimaufsicht schaut gezielt weg. Damit wird erneut die Forderung laut, dass eine Heimaufsicht auf Bezirks- oder Landesebene angesiedelt werden soll, um derartige Kumpaneien oder Interessenskonflikte auszuschließen. Dort wo die Heimaufsicht bei den Landräten angesiedelt ist, gilt das ungeschriebene Gesetzt: Bloß keine Aufsehen, bloß kein Skandal.

11.29.2010; Augsburger Allgemeine, "Der Horror Altenpfleger" darf laut Gerichtsentscheid weiter sein Unwesen treiben und alte Menschen quälen. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt, es wurde nicht einmal Berufsverbot verhängt.

06.02.2010, 17.00 Uhr, 3sat, VIVO Wer pflegt mich? u.a. wird dort auch unsere Heimauszeichnung vorgestellt - mit einem Filmbeitrag aus dem Margarethe-Flesch-Haus

05.02.2010,DerWesten-online: Kritik am Pflege-TÜV: Formalien wichtiger als Menschen

01.02.2010, 23.00Uhr, ARD, Beckmann, mit Philipp Rösler, Claus Fussek u.a. zum Thema Gesundheitssystem und Pflege

31.01.2010,19.30Uhr, WDR, WESTPOL, Pflege-TÜV auf dem Prüfstand - u.a. mit einem Beitrag aus dem Marienhaus Essen.

18.10.2010, 9.05Uhr, ZDF mit einem Beitrag zur Pflegequalität und den Noten, unter Beteiligung von Mitgliedern des Pflege-SHV.

14.01.2010, Münchener Merkur mit einer Kritik an den Pflegenoten die hier beispielhaft für andere stehen kann.

Januar 2010: tägliche Berichte in den Medien über die Pflegenoten.

2009

10.12.2009: Schleswig-Holstein schneidet bislang bei den Pflegeheimnoten am schlechtesten ab.

3.12.2009: Rheinland Pfalz will keine Prüfberichte ins Netz stellen.

2.12.2006 Pflege-TÜV: Erste Prüfberichte und Noten veröffentlicht. Zahlreiche Zeitungen berichteten. Hier einige Beispiele:Tagesschau Beitrag, Kölner Stadtanzeiger

12.11.2009, ARD, Kontraste: Kollaps bei der Altenpflege - zu wenig Arbeitskräfte für immer mehr Bedürftige.

05.11.2009, 22.00Uhr, SWR: "Gefährliches Alter: Die Situation ist alarmierend. Jedes Jahr sterben in Deutschland Tausende ältere Menschen nur wegen medikamentöser Nebenwirkungen. Der Grund: Oft werden zehn und mehr Medikamente pro Tag geschluckt."

02.11.2009 und 5.11.2009, WRD - die story: Wer hilft, wenn Heilung unmöglich ist? "Todkranke Menschen sollen ohne Schmerzen würdevoll und selbstbestimmt sterben können. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Todkranke haben ein Recht darauf. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Weil das Gesetz einfach nicht umgesetzt wird und niemand die Finanzierung der Versorgung von Todkranken bezahlen will, sterben immer noch Hunderttausende unnötig qualvoll und unversorgt."

18.10.2009, ARD, 17.30 Gott und die Welt: Mutter kann nicht mehr allein sein. Reportage über den schwierigen Entscheidungsprozess für ein Heim.

17.10.2009 und weitere Termine, ZDFdokukanal: Sterben erlaubt - Tödliches Tabu - Sterbehilfe. Die Dokumentation plädiert dafür, dass eine respektvolle und einfühlsame Sterbebegleitung nicht nur an besonderen Orten wie Hospizen oder Pflegeheimen praktiziert werden sollte.

9.10.2009, Süddeutsche Zeitung mit einem Beitrag von Charlotte Frank: "Groteske" Ergebnisse beim Pflege-TÜV. In der Tat kann man diese Zeugnisse nur "als politisch gewollte Ruhigstellung bezeichnen" (C. Frank), > mehr <

5.10.2009, ARD - Report: "Pflege TÜV, Warum die ersten Bewertungen von Pflegeheimen völlig nutzlos sind." Beispiel: O-Ton, Andreas Peifer, MDK Rheinland-Pfalz Verwaltungsrat: »Die tatsächliche Pflegequalität wird durch die Transparenzkriterien eindeutig verschleiert. Aus unserer Sicht stellt dieses eine große Volksverdummung dar.« Im Gegensatz dazu bleibt Herr Dr. Pick, Geschäftsführer MDS bei seiner Beteuerung, dass die Prüfergebnisse "die Qualität in den Einrichtungen sehr sauber abbilden." Wir können nur hoffen und uns dafür stark machen, dass diese kostspielige Volksverdummung schnellstmöglich unterbunden wird.

17.09.2009, 22:15 Uhr, HR, "Vergessliche Gäste" Ein Beitrag über das Projekt „So wie daheim“ des Main-Kinzig-Kreises. Das Projekt bietet Menschen mit Demenz die Möglichkeit, Ihren Alltag in einem familiären Umfeld mit anderen Betroffenen zu erleben und basiert auf Erfahrungen aus Schottland. Für die Betreuung durch die „Tagesmütter“ werden spezielle Kurse angeboten, die für den Umgang mit Demenz schulen.

08.09.2009, EXPRESS (Titelblatt) "Skandal in Düsseldorf. Pfleger quälten Senioren." Pflegekräfte filmten, wie sie Senioren quälten, Bericht Auch andere Medien berichteten darüber, Beitrag Kölner Rundschau

02.09.2009, Kölner-Rundschau: Sprechstunde um Thema Pflege, am Expertentelefon von 11-13.00 Uhr sind Adelheid von Stösser, Dr. Thomas Hoffmann, Frank Schubert, Raimund Wagner und Gabriela Zander-Schneider. Beiträge: 01.09. Kritiker sind keine Querulanten, 02.09 Missstände in der Pflege müssen nicht sein., 03.09 Pflege braucht ein menschliches Gesicht

31.08.2009,23:00 Uhr, NDR, Betreuungsfalle - Wenn der Helfer zum Feind wird. Wdh. - Sendung sehr zu empfehlen!!!

25.08.2008, Deutschland ist auf den Anstieg der Behandlungs- und Pflegebedürftigkeit nicht vorbereitet. So die Aussage einer heute veröffentlichten Untersuchung des Instituts für Gesundheits-Systemforschung. Verschiedene Medien berichten über die Studie. Beitrag im Deutschen Ärzteblatt

20.08.2009, WDR, Gesundheit: "Pflege hängt am Tropf".

20.07.2009, ARD, Report Mainz: "Kirche unterbietet Kirche. Warum in der Pflege noch immer keine gerechten Löhne gezahlt werden" Die Sendung beleuchtete auf dem Hintergrund der Konflikte um den Verkauf der Caritasheime Hannover an das Johannesstift Berlin, wie sich auch kirchliche Träger mit „Lohndumping“ Marktvorteile im Pflegemarkt verschaffen wollen und sich dabei gegenseitig unterbieten.

09.07.2009, MM: Demenz- Der vergessene Schmerz. Ein Zeitungsbeitrag von Caroline Wörmann

09.07.2009, NDR: Pflegestudie des UKE schlägt hohe Wellen. (Kommentar zu dieser Studie: Als ob wir nicht längst wüssten, dass die Dekubitusrate trotz Expertenstandard und gezielter Kontrolle immer noch hoch ist. Kürzlich hat ein ärztliches Gutachten, die Ursache für die dokumentierten Druckgeschwüre einer Heimbewohnerin nicht auf die mangelhafte Pflegesituation in der Einrichtung zurückgeführt. Hier liegt der Verdacht nahe, dass es sich um ein Gefälligkeitsgutachten handelt, denn die Tochter der geschädigten, hat mehrere Verfahren wegen Körperverletzung angestrebt, die das Gericht jedoch zu Gunsten des verklagten Heimes beschieden hat. Auch diese Zusammenhänge bei der Entstehung von Druckgeschwüren sollte man bedenken. Vor allem in Hamburg.)

08.07.2009, 22.30 Uhr, NDR -Fernsehen: Die Reportage, Heideferien statt Pflegestress. Urlaub mit Alzheimerkranken

03.07.2009, WAZ : Keine Angst vor dem Altenheim. Eine Befragung in Essener Altenheimen deckt zahlreiche Missstände auf.

18.06.2009: Patientenverfügungen bekommen hohe unbegrenzte Verbindlichkeit. Zahlreiche Medien berichten über diesen überraschend verabschiedeten Bundestagsbeschluss. Pflege-SHV begrüßt diese gesetzliche Regelung.

09.06.2009, 3sat: Alte Menschen nicht ruhig stellen. Psychiater gegen zu viele Psychopharmaka.

09.06.2009, GEK-Arzneimittel-Report: Starke Beruhigungsmittel gefährden Demenzkranke

28.05.2009, DIE ZEIT: Leben am Schlauch. Sehr anschaulicher, kritischer Beitrag zur Problematik der PEG-Sonde bei pflegebedürftigen Heimbewohnern, anlässlich der Verurteilung des Münchener Rechtsanwalts Putz. Dieser riet einer Angehörigen, den Schlauch der PEG-Sonde abzuschneiden, um zu verhindern, dass das Heim weiterhin Sondennahrung verabreicht - weil die Heimleitung den Beschluss, die Sondenernährung bei der Bewohnerin einzustellen - nicht akzeptieren wollte.

28.05.2009, WDR, 22.30 Uhr, Menschen hautnah: Mein Wille geschehe - Patientenverfügung (29.05.09, 12.00 Whg)

18.-26.05. 2009: zahlreiche Berichte über Pflegeheim-Skandal in Dinkelsbühl, Mitarbeiterinnen klagen an, Staatanwaltschaft ermittelt wegen unterlassener Hilfeleistung mit Todesfolge. Auch in der Süddeutschen, sowie in den Nürnberger Nachrichten wird darüber berichtet. BR-Online, Merkur-Online

17.05.2009, ZDF, 18.00 Uhr, Mona Lisa: Dem Betreuer ausgeliefert

Elisabeth H. wollte nie in ein Heim. Doch als die 75-Jährige vor einem Jahr einen Schlaganfall erlitt, wurde sie zum Pflegefall. Die alte Dame hätte von ihrer Tochter gepflegt werden können, doch aufgrund familiärer Schwierigkeiten wurde ein gesetzlicher Betreuer vom zuständigen Gericht eingesetzt. Zum Wohl der Betreuten entschied der bestellte Betreuer, Elisabeth H. in die Obhut eines Pflegeheims zu geben. Kein Einzelfall. Nur wer rechtzeitig juristisch festlegt, von wem und wie er später einmal gepflegt und betreut werden möchte und eine sog. Vorsorgevollmacht verfasst, hat eine Chance, dass sein Wille im Pflegefall respektiert wird.

11.05.2009, WDR, 22.00Uhr: Wer hilft, wenn Heilung unmöglich ist? Der Kampf um würdevolles Sterben.

08.05.2009, Volksstimme.de berichtet von einer Studie, die die systematische Ruhigstellung von Behinderten Menschen in Einrichtungen belegt. Berichtet wird außerdem von einer Einrichtung in Magdeburg, in der die Bewohner nun von den Psychopharmaka entwöhnt werden sollen. Wir hoffen sehr, dass dieses Beispiel Schule macht.

02.05.2009, Phönix 18.30 Uhr, Menschlichkeit im Minutentakt: Mit Pflegern unterwegs.19.00 Uhr, Alarm im Pflegeheim: Wenn die Kontrolleure kommen.

24.04.2009, Pressemeldungen anlässlich der dip-Studie zu Familien mit osteuropäischen Haushaltshilfen.

10. und 11.04.2009 TV-Mittelrhein zum Thema: Muss unser Sterben geregelt werden? Gesprächspartner sind, Dr. Martin Fuchs, Vorsitzender des Rheinlandpfälzischen Verbands für Pallativmedizin, RA Jürgen Maurer und Adelheid von Stösser

09.04.2009, 22.00-22.30 Uhr, WDR, FrauTV, mit dem Beitrag von Anja Lüber: Leiharbeit in der Pflege". Dieser Beitrag kam mit Unterstützung des Pflege-SHV zustande. Er deckt einige Praktiken der Umgehung von Tariflöhnen auf, wie sie mittlerweile sogar bei konfessionellen Heimen zu finden sind. Eine betroffene Pflegekraft beschreibt ihre Erfahrungen mit einer solchen Organisation.

26.03.2009, 20.15 Uhr SWR, Ländersache: Gute Noten für schlechte Heime. Der MDK Rheinland-Pfalz geht in die Offensive und bestätigt damit klar die Kritik unseres Verbands, dass dieses Notensystem die Verbraucher nicht schützt, sondern in die Irre führt. "In wenigen Monaten sollen Prüfberichte von Pflegeheimen veröffentlicht und mit Schulnoten von 1-5 beurteilt werden. Diese Benotung von Altenheimen im Internet sollte eigentlich Sicherheit bringen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Gute Heime sollten klar von schlechten zu unterscheiden sein. Soweit die Theorie. Jetzt haben Fachleute des rheinland-pfälzischen MDK erstmals die Kriterien auf aktuelle Prüfberichte angewendet. Das Ergebnis ist ernüchternd. Ländersache über die nutzlosen Noten für Heime und die politischen Konsequenzen." Quelle SWR

26.03.2009, 21.00 Uhr, MDR, Hauptsache Gesund: Tabuthema Tod

23.03.2009, 21.15 Uhr, BR, Geld & Leben, mit dem Beitrag, Pflegekräfte: immer mehr Auszubildende geben auf.

22.03.2009, Thüringer Allgemeine, Affäre um die Lebenshilfe. Ein schwerwiegender Betrugsverdacht erschüttert das Vertrauen gegen den Verein "Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Leinefelde-Worbis e.V."

13.03.2009, Hannoversche Allgemeine: Pflegeheime buhlen um Senioren.

11.03.2009, 18.20-18.50 Uhr, WDR, Servicezeit Familie, mit einem Beitrag von Michael Schomers zur Benotung der Heime durch den MDK. Der Film zeigt zwei MDK Gutachter bei einer gestellten Prüfsituation in einem Pflegeheim in Essen. Eingeblendet wird eine kritische Kommentierung von Frau von Stösser. In einem weiteren Beitrag Pflegeheimsuche werden Tipps für die richtige Wahl eines Pflegeheims gegeben. Dabei hat sich die Redaktion an dem vom Pflege-SHV herausgegebenen "Ratgeber für Heimplatzsuchende" orientiert.

04.03.2009, 18.15-18.45 Uhr, SWR, Reiss & Leute: Wenn die Pflege zu Hause unbezahlbar wird.

26./27. 02., Demenz-Kranke nackt gefilmt. Offenbar aus Spaß haben drei Pflegerinnen im Züricher Pflegezentrum Entlisberg Handyvideos von nackten dementen Frauen gedreht. Gegen die mutmaßlichen Täterinnen wird ermittelt. Lesen Sie hier den Bericht im Südkurier. Kommentar Pflege-SHV: Das beschriebene Verhalten der Pflegerinnen ist mit nichts zu entschuldigen, darin dürften sich alle einig sein. Allerdings wäre es zu kurz gegriffen nur diese Pflegerinnen ins Visier zu nehmen. Derartige Auswüchse in einer Einrichtung werfen zwangsweise ein schlechtes Licht auf den Heimbetreiber bzw. das Klima in der Einrichtung. Aus der Tatsache, dass sich gleich mehrere Mitarbeiter völlig ungeniert in dieser abfälligen Form verhalten haben, lässt sich einiges über Führungsstil und Machtgefüge heraus deuten. Aus deutscher Sicht galt die Schweiz bislang als das Mekka der Pflege, mit einem Personalschlüssel von dem man hierzulande träumen kann. Bleibt zu hoffen, das dieser Skandal tatsächlich eine Ausnahme ist.

20.02.2009, Anklage im Falle unsachgemäßer Fixierung einer Altenheimbewohnerin mit Todesfolge. Verschiedene Zeitungen und Medien berichten, lesen Sie hier den Beitrag in Fokus online

09.02.2009, ARD, Report-Mainz, mit einem kritischen Beitrag zur Benotung von Pflegeheimen durch den MDK, der unsere vernichtende Kritik am Bewertungsverfahren teilweise sogar noch übertrifft. Der Geschäftsführer des MDK Rheinland-Pfalz, stellt dar wie mit diesem System gravierende Mängel auf der einen Seite mit Augenwischerei auf der anderen, ausgeglichen werden kann, so dass am Ende die schlechtesten Heime mit guten Noten dastehen können.

05.02.2009, Die ZEIT: Ruhe auf Rezept. In deutschen Altenheimen werden oft zu viele Psychopharmaka eingesetzt. Die Medikamente schaden oft mehr als sie nutzen. Empfehlenswerter Beitrag von Christina Gerth.

05.02.2009, 3sat: 37° Alarm im Krankenhaus - Pfleger im Dauerstress.
Whg. vom April 08

3.2.2009, ZDF: 37° Schwestern für Schweden - Drei Pflegerinnen wandern aus.

2008

17.12. 2008 WDR: Zum Glück nicht allein, ein Beitrag zum Konflikt von Angehörigen die vor der Frage zwischen Heim und Daheim pflegen stehen. Whg. am 19.12.

09.12.2008 ZDF, Frontal21, 21.00Uhr, Das Pharmakartell: Wie wir als Patienten betrogen werden. In dieser Sendung sprechen "ehemalige Manager und Mitarbeiter der Pharmaindustrie erstmals offen darüber, mit welchen brutalen Methoden die Konzerne seit Jahren Medikamente auf den Markt drücken, deren Wirkstoffe schwere Nebenwirkungen haben." Zwar geht es dabei schwerpunktmäßig um ein Antidepressivum. Doch gleiches könnte vermutlich bei allen umstrittenen, jedoch mit hohem Aufwand beworbenen, absatzreichen Medikamenten festgestellt werden. Wenn Ärzte und Pflegende wüssten, wie oft sie den Schaden vergrößern, mit den verordneten/verabreichten Medikamenten, könnten sie den Patienten manches Leid ersparen.

01.12.2008 WDR, 18.20 Uhr, Servicezeit Gesundheit: Alzheimer: Hilfe für Angehörige bei Betreuung und Pflege, unter Mitwirkung von Gabriela Zander-Schneider sowie ihrer an Alzheimer erkrankten Mutter.

24.11.2008 WDR, 18.20 Uhr, Servicezeit Gesundheit: Pflegestufe abgelehnt - richtig Widersprechen

19.11.2008 ARD, hart aber fair, Die letzte Freiheit - wie verbindlich darf man das Sterben regeln?

18.11.2008 ZDF, Frontal21, 21.00Uhr, u.a. Schlecht und billig: Sparen bei medizinischen Hilfsmitteln, mit einem kritischen Beitrag zur AOK- Kassenwindel für inkontinente Pflegebedürftige. Dabei handelt es sich angeblich nicht nur um das vergleichsweise preisgünstiges Produkt, sondern um eine speziell produzierte Windel, die nicht einmal den Mindestanforderungen genügt, die bei den im freien Handel erhältlichen Produkten Standard sind. Kassenpatienten müssen diese Windeln nehmen, wenn sie nicht aus eigener Tasche zahlen wollen. Nichts gegen Sparen, aber bitte nicht an der falschen Stelle, nämlich am Personal und an der Qualität notwendiger Hilfsmittel. Ebenfalls interessant der Beitrag über das Geschäft des Roten Kreuzes mit den Blutspenden. Lesen Sie hier die Stellungnahme des Pflege-SHV

17.11.2008 Veröffentlichung des GEK Pflegereport. Nach einer Studie im Auftrag der Gemünder Ersatzkasse, muss jeder zweite Bundesbürger damit rechnen, die letzten Lebensjahre/Monate auf Pflege angewiesen zu sein. Bei der Pflegebedürftigkeit selbst gehe der Trend weiter in Richtung stationäre Betreuung. Waren vor 12 Jahren, 23 Prozent aller Pflegebedürftigen im Heim, sind es aktuell bereits 30 Prozent. Frauen seien mehr als doppelt so lange pflegebedürftig, im Schnitt 40 Monate, bei den Männern betrage die Lebenserwartung nur 16 Monate, gerechnet vom Zeitpunkt der Feststellung der Bedürftigkeit. Somit haben wir nun auch eine zahlenmäßige Bestätigung, das Pflegebedürftigkeit keine Randerscheinung ist, sondern Ausdruck unserer Gesellschaft. Außerdem hat diese Studie erneut bestätigt, dass zu viele Medikamente mit umstrittenen Nutzen und Nebenwirkungen zum Einsatz kommen, vor allem ruhigstellende Mittel. Ebenfalls bestätigt wurde die unzureichende fachärztliche Versorgung in den Heimen.

13.11.2008 Münchener Merkur, Altenpfleger, verzeifelt gesucht Ein Beitrag von Brigitta Wenninger zur Personalnot in der Pflege.

11.11.2008 Spiegel: Selbstversuch im Pflegeheim. Einmal alt sein und zurück - Beitrag sowie Nachahmung dieses Selbstversuches sehr zu empfehlen!

07.11.2008 SWR, 22.00Uhr, Nachtcafe mit Wieland Backes, mit dem Thema: Patient Krankenhaus

15.10.2008 ARD 23.30: An der Schwelle des Todes. Diagnosen und Entscheidungen. Ein Film von Silvia Matthies

29.09.2008 ARD, Report Mainz, 21.25 Uhr: Fixierung im Pflegeheim. Beugen Richter Recht?

18.08.2008 ff. in den Nachrichten verschiedener Sender wird berichtet, dass die Bundesagentur für Arbeit gemeinsam mit dem Bundesgesundheitsministerium ab Herbst den Einsatz von Arbeitslosen zur Begleitung von Demenzkranken plant. Diese Meldung, die in den Folgetagen in allen Zeitungen verbreitet wurde, löste eine Protestwelle der Berufsverbände und anderer Organisationen aus. Stellungnahme Pflege-SHV

18.08.2008 ARD, Report Mainz, 21.25 Uhr: Warum Fachärzte sich weigern Patienten im Pflegeheim zu behandeln.

05.08.2008, Die Welt - Online: Pflege als Schwarzarbeit für den guten Zweck, Beitrag von Barbara Brandstetter.

28. 07.2008 Das Parlament: In der 31. Ausgabe widmet sich die Zeitung "Das Parlament" dem Thema Zukunft der Pflege. Klaus Fussek, der selbst mit einem Beitrag vertreten ist, schickte mir die Zeitung und ich war positiv überrascht von den kritischen Beiträgen zur Pflegereform und zur Pflegesituation in Deutschland. Chistopf Lixenfeld, Autor des Buches "Niemand muss ins Heim", zeigt im Titelbeitrag was wir uns bei den Dänen abschauen können. Ebenfalls erstaunlich für ein politisches Blatt, der Beitrag "Die rettenden Polinnen" sowie die Auseinandersetzung mit einer Grauzone in unserer Pflegelandschaft, die Politiker am liebsten ignorieren würden. Auch andere Beiträge dieser Ausgabe zeigen die Notwendigkeit einer Förderung ambulanter Betreuungsstrukturen, welche an den Bedürfnissen und dem Bedarf ansetzen. Darüber hinaus finden Sie in dieser Ausgabe lesenswerte Beiträge zum Wirtschaftsfaktor Pflege.

14.07.2008 ARD, Report München, 21.45 Uhr Heime contra Kassen Wie Pflegebedürftige schikaniert werden: Beitrag zu den Streitverfahren der Marienhaus gGmbH Essen gegen den MDK bzw. die AOK Rheinland. Während 20 Prozent Deutscher Pflegeheime seit Einführung der Pflegeversicherung noch nie eine Qualitätsprüfung durch den MDK erfahren haben, wurde das Marienhaus bereits fünfmal unter die Lupe genommen. Zuletzt in der Woche nachdem 4 GutachterInnen des Pflege-SHV die Ergebnisqualität in dieser Einrichtung an Hand der Kriterien zur "Auszeichnung menschenwürdige Pflege" in Augenschein genommen hatten. Ganz offensichtlich sucht man seitens der Kasse gezielt nach Fehlern, um in den Prozessen, die das Marienhaus wegen unsachgemäßer Einstufung von Bewohnern führt, gewinnen zu können. Auch die überfallsartige MDK Prüfung im November, bei der 4 Prüfer des MDK morgens unangekündigt aufkreuzten, verlief ohne nennenswerte Beanstandung. Dieses Haus ist für die AOK Rheinland und den MDK Essen ein rotes Tuch, weil die beiden Geschäftsführer in keinem Falle akzeptieren, wenn MDK Mitarbeiter, nach einer der üblichen Kurzvisiten meinen, einen Antrag auf Höherstufung ablehnen zu können und dabei die Darlegungen der Pflegekräfte und den dokumentierten Leistungen keinen Glauben schenken. Da die Einrichtung selbst über Schachverständige verfügt und alle Pflegefachkräfte in der Dokumentation besonders geschult sind, konnte das Marienhaus bislang alle Widerspruchsverfahren regelmäßig gewinnen. Herr Bonerz und Herr Volmer, die beiden Geschäftsführer, sitzen die Prozesse einfach durch. Dabei kalkulieren sie bei der Personalbesetzung ein, die Prozesse zu gewinnen und so rückwirkend den höheren Kostensatz für die Stufe III oder den Härtefall erstattet zu bekommen. Im Vertrauen, dass die Personalkosten damit im nachhinein abgedeckt werden, kalkulieren sie den Personalschlüssel entsprechend höher, so, als seien die nach ihren Einschätzungen gerechtfertigten Pflegestufen bereits anerkannt. Wir können bestätigen, dass je nach Region (nicht überall), die MDK Mitarbeiter ganz klar gehalten sind, so niedrig wie möglich einzustufen, wohl wissend, dass dies erhebliche Auswirkungen auf die ohnehin viel zu knappe Personalbesetzung in den Heimen hat. Auch wenn das vehement abgestritten wird, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass den MDK Mitarbeitern eine bestimmte Einstufungsquote auferlegt wird, die nicht überschritten werden darf. Die Kassen spielen in dem Szenario eine doppeldeutige Rolle, sie sind mit den Einstufungen wie auch Pflegesatzverhandlungen daran beteiligt, dass die Heime personell unterbesetzt, präsentieren sie sich andererseits jedoch als die vom Staate legitimierten Qualitätsinstanzen.

30.06.2008 ARD, 21.45 Uhr, FAKT, mit einem Beitrag zur Illegalen Pflege in Deutschland und der seit Januar geänderten Regelung in Österreich. Weitere Ausführungen zu diesem Thema

26.06.2008 MDR, 16.30Uhr - Pflegereform - Wandel in der Demenzpflege. Am 1. Juli tritt die viel diskutierte Pflegereform in Kraft. Die vielleicht größte Neuerung dabei ist, dass es mehr Geld für die zusätzliche Betreuung Demenzkranker gibt. Am Beispiel von G. Rockmann, pflegender Angehöriger und Mitglied, wird erklärt in welcher Weise sich die Neuerungen auswirken

22.06.2008 WDR, Westpol, 19.30-20.00Uhr, u.a. mit dem Thema Magensonde: mit einem kritischen Beitrag zur künstlichen Ernährung in Pflegeheimen, unter Mitwirkung des Pflege-shv.

20.06.2008 Nürnberger Nachrichten, schreckt mit neuen Skandalmeldungen aus den Pflegeheimen der Region auf, die bei unangekündigten Heimkontrollen aufgedeckt wurden. Weitere Pressemeldungen in den Folgetagen: 21.06.2008 und 25.06.2008

19.06.2008 Süddeutsche Zeitung: Missstände in Pflegeheimen: Behörden registrieren wachsende Zahl gefälschter Dienstprotokolle. Bei einer nächtlichen Kontrolle der Heimaufsicht in münchener Pflegeheimen wurde u.a. festgestellt, dass die Dokumentation im voraus geschrieben worden war, also Leistungen bereits abgezeichnet waren, bevor diese laut Zeitangabe hätten erbracht werden können. Den betreffenden Pflegekräften wurde gekündigt.

25.06.2008 SWR, 20.15 Uhr, Whg der Sendung vom 05.05.2008, ARD, 21.00 Uhr, Die Krankenfabrik: Patienten in Not - Schwestern am Limit - Thema sind die Auswirkungen des Personalabbaus in deutschen Krankenhäusern und Kliniken. Dazu werden einige Schwestern bei ihrer Arbeit begleitet und befragt. Zu den Ursachen und Auswirkungen des Personalabbaus äußert sich ein Vorstandsmitglied des Deutschen Pflegerats, zwei Pflegeprofessoren sowie Politiker. Fazit: Das Problem des zunehmenden Pflegebedarfs auf der einen Seite und der Pflegepersonaleinsparungen auf der anderen Seite wurde klar herausgestellt. Die im Film gezeigten Beispiele und geführte Dialoge erscheinen hingegen wenig geeignet, die eigentliche Problematik zu verdeutlichen. Gezeigt wurde beispielsweise, wie sich fünf Pflegekräfte nach einem Notruf im Zimmer einer hingefallenen Patientin einfinden, wovon mindestes zwei überflüssiger Weise herumstehen. Überhaupt schien auf den gezeigten Stationen das Prinzip Chaos die vorrangige Organisationsform zu sein. Mag sein, dass die Anwesenheit des Kamerateams den Eindruck des kopflosen hin- und her Rennens verstärkt hat. Auf diese Weise wurden eher Beispiele mangelhafter Organisation demonstiert - als dass ein tatsächlicher Personalmangel erkennbar war. Auch die Kommunikation über den Patienten hinweg oder die durch Telefonanrufe unterbrochene Essenseingabe - muss man nicht alleine dem Personalmangel zurechnen - sondern einer unreflektierten - schlechten Angewohnheit der Pflegekräfte. Als Pflegefachkraft und Stationsleitung habe ich die Möglichkeit, Prioritäten zu setzen und z.B. dieses Telefon während bestimmter Tätigkeiten abzugeben, umzuleiten oder auszustellen. Wenn die Klinik damit ein Problem hat, dann sollte das Pflegeteam darauf bestehen, dass eine Stationssekretärin oder dergleichen eingestellt wird. Wie an diesem Beispiel wieder einmal deutlich wurde, versuchen die Pflegenden wie eh und je alles irgendwie zu kompensieren und zu funktionieren. Schon vor zwanzig Jahren habe ich diese typische Reaktion als eine der Hauptursachen beschrieben, dafür, dass die Pflegenden in den Kliniken ihre ureigenen Aufgaben veruntreuen und sich immer wieder zum Spielball der Interessen anderer Berufsgruppen machen lassen.

14.05.2008 WDR, 20.15 -20.45Uhr: Skandalöse Zustände in Pflegeheimen. Lesen Sie dazu kritische Stimmen im Forum von Werner Schell

05.05.2008 ARD - Report München, 21.45 Uhr: Gefangen im Netz der Gesundheitsbürokraten. Der entwürdigende Kampf pflegebedürftiger Menschen um ihre Rechte. Die hier gezeigten Beispiele unterstreichen unsere Forderung - die unseligen Pflegestufen abzuschaffen und die Macht der Kassen zu begrenzen. Es ist doch völlig klar, dass Versicherungen darauf bedacht sind - den Leistungsrahmen so niedrig wie möglich zu halten. Zwar gibt es regional einzelne Kassen oder auch MDK Mitarbeiter, die sich davon nicht beeinflussen lassen. Von einer unabhängigen, sachverständigen Bewertung der Pflegebedürftigkeit kann man grundsätzlich jedoch nicht sprechen, so das allgemeine Fazit dieser Sendung.

30.04.2008 HR, 20.15 Uhr, M€X Beitrag: Warum Pflegeheime mehr Kontrolle brauchen. Rainer Schötz, Mitglied von Pflege-SHV berichtet darin von einigen unwürdigen Situationen denen ein Bekannter in einem Pflegeheim in Kassel derzeit ausgesetzt ist. Insgesamt will man mit diesem Beitrag die Notwendigkeit jährlicher MDK Kontrollen herausstellen, wie sie mit dem kürzlich verabschiedeten Pflegeerweiterungsgesetz gefordert werden.

24.04.2008 ARD, 21.45 Uhr, Monitor, Häusliche Pflege: Tabuthema Gewalt im Alter

23.04.2008 ARD, hart aber fair, Risikofaktor Alter: Wer kann sich Pflege mit Würde leisten

22.04. 2008 ZDF, 22.15 Uhr, 37 Grad, Alarm im Krankenhaus: Permanent überlastete Pfleger

21.04.2008 MDR, 22.50 - 23.20 Uhr, Mehr Zeit zu leben - Chancen einer alternden Gesellschaft, Endstation Heim - Vaters letzter Umzug

09.04.2008 3Sat, 20.15 Uhr, RECHT BRISANT mit einem Beitrag zur Rechtsstreitfrage in einem Betreuungsfall eines Mitgliedes von Pflege-shv.

13.03.2008 Phönix Runde, 22.15, Pflege ohne Würde? Das Geschäft mit den Alten.

04.03.2008 ARD, 22.45 Uhr, Maischberger Tatort Krankenhaus: erst pfuschen-dann vertuschen, Whg.Sa.8.März, 23.15 Uhr, 3sat. Zum Thema Behandlungsfehler siehe auch Stellungnahme des Aktionsbündnis für Patientensicherheit Unberücksichtigt bleiben dabei die ungezählten Fehlmedikationen speziell bei Demenzkranken alten Menschen. Zwei typische Beispiele dieser Kategorie finden auf unserer Homepage: Beispiel 1 und Beispiel 2

03.03.2008 SWR3, 22.30-23.15: Die Betreuungsfalle: Wenn der Helfer zum Feind wird. (Whg) Pflege-shv wird zunehmend mit genau dieser Problematik konfrontiert. Einige der an uns herangetragenen Fälle, haben wir im Einverständnis mit den Betroffenen an Fernsehsender und Presseleute weitergegeben. In nächster Zeit werden mehrere Beiträge hierzu erscheinen. - Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier

14.02.2008 Münchener Merkur, mit einem Beitrag zu den Heimkosten

Heft 5/2008 Stern: Heuschrecken im Altenheim , über einen geldgierigen Finanzinvestor aus USA der sich anschickt in Deutschland weitere Pflegefabriken zu errichten. Helmut Wallrafen-Dreisow, hält dagegen.

31.01.2008 MDR Fernsehen, 20.15 Uhr Ratgeber "Escher" u.a. mit dem Thema: Pflegen zu Hause, wie nur durch Spenden erträgliches Leben möglich ist. Mit anschließendem Chat in dem u.a. Werner Schell auf die Fragen der Zuschauer antwortet.

21.01.2008 ARD, 21.00 Uhr, Leben oder sterben lassen - Zwei Beispiele die das Dilemma von "Wachkoma" Betroffenen darstellen und die allgemeine Diskussion über die Sterbehilfe betreffen.

20.01.2008 WDR, 19.30-20.00, Westpol-Politik aktuell, mit einem kritischen Beitrag zum Altenheimgesetz in NRW und einer Stellungnahme von Werner Schell. Wiederholung der Sendung am Montag den 21.01. um 13.30 Uhr im WDR Fernsehen.

16.01.2008 ARD hardaberfair, 21.40Uhr. Patient Krankenhaus - Wie gefährlich sind Deutschlands Kliniken

08.01.2008 ZDF, 22.15-22.45 Uhr, 37° "Ein Engel für Opa" - Reportage über polnische Frauen in der häuslichen Betreuung.

07.01.2008 BR - Bayerisches Fernsehen, 21.15 Uhr im Sozialmagazin „Verwahrt statt versorgt – was tun bei Missständen in Pflegeheimen". Ein Fernsehteam hat den MDK bei einer unangemeldeten (!) Kontrolle begleitet.... Beitrag v. Jan Zimmermann

2007

12.12.2007 Volksstimme Magdeburg. Heimaufsicht stellt gravierende Mängel im Städtischen Altenheim in Magdeburg fest und fordert die Schließung der Einrichtung bis zum 31.d.J.

12.12.2007 HR, 9.10 Uhr - Whg. der Frau TV Sendung "Krankenschwestern im Stress" - Kritischer Beitrag zur Personalsituation in deutschen Krankenhäusern und Kliniken. Studien belegen: Nur 4 Minuten Zeit am Tag hat eine Krankenschwester heute durchschnittlich für jeden Patienten.

10.12.2007 WDR, MARKT - 20.15 Uhr, Pflegehilfe aus Polen "Die häusliche Pflege eines Angehörigen durch einen ambulanten Pflegedienst kann schnell 4.000 Euro im Monat kosten - für viele unbezahlbar! Agenturen vermitteln daher immer häufiger Pflegekräfte aus dem Ausland. Sie betreuen Angehörige für 1.500 Euro rund um die Uhr." Die Sendung wird in längerer Form am Donnerstag den 13.12., im Rahmen von "Wohnen und Garten" 18.20 Uhr wiederholt. Mehr Infos zu diesem Thema hier , lesen Sie auch den Beitrag auf unserer Homepage

08.12.2007 N etzeitung.de (NZ) mit einem Bericht über die aktuelle Strategie und Selbstdarstellung großer privater Heimbetreiber "Im Vordergrund der Mensch" Darüber hinaus finden Sie in dieser Onlinezeitung weitere interessante Beiträge zur Situation in der Pflege.

09.12.2007 ARD, 17.30 - 18.00 Uhr Bloß nicht ins Heim 30.minütiger Filmbeitrag von Susanne Heim über die nicht ganz reibungslosen Anfänge einer Alten-WG.

05.12.2007 ARD, 20.15 - Fernsehfilm "Späte Aussicht" - Gelungener Filmbeitrag, der sich der Problematik in deutschen Pflegeheimen auf einfühlsame Weise annimmt. Dabei wird u.a. herausgestellt, dass es vor allem dieses klassische Versorgungsdenken ist, welches Bewohner wie Mitarbeiter zur Verzweiflung bringt. Statt die Ressourcen zu nutzen, die einzelne Bewohner zu ihrem eigenen und dem Glück anderer einsetzen oder die Ideen engagierter Schüler und Fachkräfte aufzugreifen, verschanzen sich viele Heimleiter hinter vermeintlichen Vorschriften und verlangen bedingungsloses Funktionieren. Auch die oft fatale Rolle, welche Heimaufsicht und MDK in der Realität nicht selten spielen, kommt dabei zum Ausdruck. Es ist nicht nur die enge Personaldecke, die das Leben und Arbeiten in Pflegeheimen für allzu viele Menschen unerträglich macht, mehr noch trägt dazu die falsche Grundeinstellung von Funktionären, Kassen und Heimbetreibern bei, sowie das von oben verordnete Reglement in Form zahlreicher unsinniger Vorschriften und Standards.

22.11.2007 15 Prozent der Heime sind "Saubären", zitiert der Münchener Merkur, die Aussage von Bernd Meurer, dem Präsidenten des bpa (Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste). Mehr zu diesem erstmaligen Zugeständnis aus dem Munde dieses Lobbyisten, der bis dahin von "wenigen schwarzen Schafen" sprach, lesen sie hier.

19.11.2007 ARD, Report Mainz berichtet zu den schweren Vorwürfen gegen das "Casa Reha" Seniorenheim in Mainz-Flinthen. Heimbetrieb wurde zeitweise untersagt, Betreiber wehrt sich, Staatsanwaltschaft ermittelt. Zahlreiche Pressemeldungen zum Verfahren

13.11.2007 ZDF, Frontal 21 - Pflegealarm im Krankenhaus

Christian Kolb, aktives Pflege-shv Mitglied aus Nürnberg, stellt am Beispiel des Alltags auf seiner Station - dar, wie vielerorts die Realität inzwischen wieder aussieht.

Zur Sparpolitik in den Krankenhäusern lesen Sie auch den Kommentar auf unserer Homepage:

27.09.2007 DIE ZEIT: Der wahre Pflege-Notstand. Alte Menschen leiden, weil die Politik nicht ihre Interessen verfolgt – sondern die der Heime. Ein sehr lesenswerter Beitrag von Marie-Luise Hauch-Fleck, der in wesentlichen Teilen unsere Ansicht wiedergibt. Leserkommentare

11.09.2007 SWR -Landesschau, u.a. mit dem Thema: Pflege in der Kritik. Der Rechtsanwalt Jürgen Maurer, Pflege-shv Mitglied, berichtet von seinen Erfahrungen während der Pflegebedürftigkeit der Schwiegermutter, des Vaters und der Mutter, die derzeit in einem Heim lebt. Adelheid von Stösser, steht den Fragen des Moderators im Studio Rede und Antwort. Dabei geht es schwerpunktmäßig um das vom Pflege-Selbsthilfeverband entwickelte Auszeichnungssystem für menschenwürdige Pflege, siehe auch "Sterne für Pflegeheime"

Der Filmbeitrag war speziell für Herrn Maurer enttäuschend, da dem Betrachter nicht das Bild vermittelt worden war, was er sich Aufgrund seiner Absprache erhofft hatte. Hier seine Stellungnahme! Grundsätzlich sollte für uns alle gelten: "Weder das Schlechte gut reden, noch das Gute schlecht reden".

06.09.2007, 22.15 Uhr, befasst sich die Phönix Runde mit dem "Risiko Pflegeheim" , mit Frau Caspers-Merck (BMG), Adelheid v.Stösser (Pflege-shv), Peter Pick (MDS), Axel Hölzer (Marseille-Kliniken) Die Sendung wir um 0.00 Uhr und 9.15 Uhr auf Phönix wiederholt.

In der ersten September Woche wird die Pflegeproblematik in fast allen Zeitungen, sowie in Rundfunk- und Fernsehprogrammen aufgegriffen.

31.08. 2007: Neues MDK Gutachten sorgt für neue Schlagzeilen

19.8.2007, 19.30 - 20.00 Uhr, Whg am 20.08.2007, 11.45-12-15 Uhr, WDR - Westpol Pflegestufen vor Gericht

07.08.2007, ZDF, 37°, 22.15 Uhr , Darüber spricht man nicht : Gewalt in der häuslichen Pflege

29.07.2007, 22.15Uhr, Wh am Montag 30.07, 11.15 Uhr, Bayerisches Fernsehen „Entmündigt und alleingelassen – Gefangen im Netz der Betreuung"

11.07.2007, 20.15-21.00Uhr, SWR, Albtraum Pflegefall: Alt, krank und abgeschoben?

11.06.2007, ZDF, WISO : Tod durch falsche Pflege

16.05.2007, 23.15 - 00.00 Uhr, ARD Die Betreuungsfalle - Wenn der Helfer zum Feind wird

13.05.2007, 16.25 - 16.55 Uhr, WDR Bitte nicht ins Heim - Entscheidung im Krankenhaus

13.05.2007, 22.00 - 23.00 Uhr, ARD Sabine Christiansen Ist die Pflege ein Pflegefall?

02.04.2007, WDR, 18.20 Uhr : Häusliche Pflege - teuer und effektiv?

01.04.2007, BR, 22.15 Uhr: Hilfe gesucht - Deutschland gehen die Pflegekräfte aus

19.03.07, 21.45 Uhr, ARD, Report Mainz u.a. vorgesehen: Albtraum Pflege ? Werden schlechte Heime vom Gesetz geschützt? Sehr interessanter Beitrag, den Sie auch als Video ansehen können. Lesen Sie zu diesem Thema auch unsere Eingabe ans BMG und BMFSFJ,im Zusammenhang mit der anstehenden Pflegereform.

15.03.07, 22.15 Uhr ZDF - Maybrit Illner Albtraum Pflegefall: Lassen wir die Alten im Stich ? Interessant: Die Gesundheitsministerin schwenkt in unsere Richtung, auch sie will weg von der "Minutenpflege". Hat man seitens des BMG die von uns geforderte Abschaffung der Pflegestufen zugunsten einer bedarfsgerechten, individuellen Leistungsbemessung, bis dahin völlig ignoriert oder gar zurückgewiesen, zeigte sich Ulla Schmidt gegenüber dieser Ansicht, die Claus Fussek sehr deutlich eingebracht hat, in dieser Runde erstaunlich aufgeschlossen. Auch das u.a. Beispiel "Lazerusheim" war Gegenstand dieses Talks.

Presse Febr. 2007: Berliner Lazerusheim in Verdacht , Bewohner vor der MDK Prüfung mit Neuroleptika ruhig gestellt zu haben, um eine höhere Pflegestufe zu erwirken.

04.02.07, 21.45 Uhr: Oma im Minutenraster, Unterwegs mit Gutachtern der Pflegeversicherung, PHOENIX
Wiederholung am: 10.02.07, 13.30 Uhr
Seit Einführung der Pflegeversicherung haben die Medizinischen Dienste der Krankenkassen insgesamt mehr als 10 Millionen Pflege-Gutachten erstellt. Gebrechen und Schmerzen in Minuten umrechnen, persönliche Probleme in ein Kästchen pressen - das geht doch nicht, oder? Näheres hier

2006

02.12.06, 13.30 Uhr Phoenix Herr Tietz denkt nicht ans Sterben, Neue Wege im Altenheim Dokumentation von Kimmo Wiemann (2006) Vorbildliches - Sehenswert !!!

12.11.2006, ARD,21.45Uhr, Sabine Christiansen Thema: Ins Heim oder Daheim - wohin mit der Oma?

31.10.2006, ZDF, 22.15Uhr "Für Eltern nur das Beste." Auf der Suche nach einem guten Heim.

10.10.2006, Frontal 21, 21.00 Uhr, ZDF Schutzlose Pflegepatienten. Missstände werden geheim gehalten

30.09.2006, 19.00 Uhr, ARTE, Reihe Forum der Europäer, mit einem Beitrag über die Heimpflegebedingungen in der Bundesrepublik Deutschland, an dem Pflege-shv beteiligt war.

28.09.2006, 21.45 Uhr, ARD - Monitor Schweigen und leiden - Alltag in deutschen Pflegeheimen Wiederholungen am 29. September: 05:00 Uhr - ARD, 10:45 Uhr Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), 11:45 Uhr - WDR Fernsehen

31.08.2006 , 21.40Uhr ARD , Panorama "Illegale in der Pflege" Stellungnahme Pflege-SHV

18.07.2006 ZDF Frontal 21, u.a. mit folgendem Thema: Kassen verweigern Schwerstkranken Hilfe

14.07.2006, TZ- Beitrag: einsam, hilflos, würdelos: Jeder Dritte stirbt im Heim Beitrag

13.07.2006, Pflege wird nur noch als Handwerk am Körper verstanden Mit dieser Überschrift zitiert die Ärztliche Praxis die Vorsitzende des Pflegeselbsthilfeverbands. In einem Interview zur Studie des deutschen Instituts für Menschenrechte, die der Pflege ein schlechtes Zeugnis ausstellt, beziehen W. Schell und A.v.Stösser Stellung.

03.07.2006, ARD, Report Mainz Mit einem Beitrag zu einem aktuellen Pflegeheim-Skandal in Berlin.

23.03.2006, HR, 20.15-21.10 Uhr Pflege in Not Stadtgespräch - live aus Frankfurt u.a. mit Claus Fussek

Heft 12/2006: Altenheim-Skandal – Jeder 2. Senior ist mangelernährt – Bericht in der Zeitschrift „Bildwoche“, Vorstellung mit freundlicher Genehmigung des Axel Springer Verlages.

März 2006, Spiegel und Bildzeitung berichten " Huren werden Altenpflegerinnen" Prostituierte seien für die Altenpflege besonders gut geeignet, weil sie "kaum Ekel" empfänden und "null Berührungsängste" hätten, erklärte die Leiterin des Projektes Profrida, um das es in diesen Pressemeldungen geht. Pflege-SHV Mitglieder nehmen dazu Stellung.

14. 03. 2006, ZDF - Frontal21 Für einen Demenzkranken kann die eigene Wohnung zum unüberwindbaren Problem werden. "Demenz stellen Sie sich so vor: Sie sind zu Hause, schlafen, wachen auf und erkennen ihre Umgebung nicht", erklärt die Pflegerin Gudrun Wenst. "Das ist, als wenn sie auf einem fremden Stern aufwachen."

Ihren Alltag können Menschen mit Demenz irgendwann nicht mehr alleine meistern, sie brauchen umfassende Hilfe und Pflege. Im bayerischen Obersteinbach leben zwölf Betroffene in einer betreuten Wohngemeinschaft zusammen - eine Alternative zur Unterbringung im Pflegeheim.

13.03.2006, ARD, Report München Zwangsernährung in Pflegeheimen Eine Tochter, Renate Vornberg (Ehemann ist Mitglied in Pflege-SHV), wird von Heim, Arzt und Richter bedrängt der Sondenernährung für ihre Mutter zuzustimmen. Doch anstatt sich einschüchtern zu lassen, wie es in ähnlichen Fällen meistens passiert, "entzieht" sie ihre demenzkranke Mutter dem Zugriff dieses Heimes und bringt sie in eine andere Einrichtung.

02.03.2006, ARD Sterben ohne Würde – Wie in deutschen Heimen Alte zu Tode gepflegt werden.

09.02.2006, ARD, 23.45 Uhr Die Todesengel - Wenn Pfleger morden
Wiederholung 20.02.2006, 23.00 Uhr, NDR

Eine beeindruckende Reportage / Dokumentation der jüngsten Massentötungen in Krankenhäusern und Heimen. Im Vordergrund wiederum die vielfach gestellte Frage nach dem Tötungsmotiv und warum in den Einrichtungen nicht früher reagiert wurde, warum die Signale unbeachtet bleiben und die genaueren Todesumstände nicht hinterfragt werden. Ärzte bescheinigten in jedem Falle ein natürliche Todesursache infolge der jeweiligen Vorerkrankung. Nicht zuletzt sollten diese Vorkommnisse zum Nachdenken anregen über die Belastungssituation, der Pflegekräfte in bestimmen Bereichen ausgesetzt sind und die psychischen Mechanismen, die dadurch hervorgerufen werden können. Diese bleiben auch deshalb unentdeckt, weil es in Kliniken, Krankenhäusern und Heimen kein regelmäßiges Angebot, wie z.B. Supervision gibt. Niemand fragt PflegerInnen, wie diese ihre Patienten /Bewohner sehen, was sie von der Therapie halten, wie sie ihr eigenes Tun erleben, wie wer sich im Team fühlt, wie die KollegInnen erlebt werden usw. Vielmehr wird einfach erwartet, so war es schließlich immer, dass Schwestern/Pfleger alle Arbeiten zuverlässig, ordentlich und freundlich verrichten und die Anordnungen ausführen. Die Kommunikation in diesem Bereich beschränkt sich zumeist auf die Weiterleitung von Sachinformationen, etwa über Änderungen im Behandlungsplan, über die schon erledigten oder noch zu erledigenden Arbeiten oder organisatorisches. Patienten oder Angehörige die als schwierig und lästig erlebt werden, versucht man links liegen zu lassen. Kollegen die etwas sonderbar sind, ebenfalls. Die beste Prävention gegen unentdecktes Morden in Pflegeeinrichtungen, sehe ich in einer regelmäßigen Teamsupervisionen, denn dort werden erfahrungsgemäß Beobachtungen zur Sprache gebracht, über die Pflegepersonal und Ärzte im Alltag für gewöhnlich nicht sprechen. Durch schärfere Kontrollen wird man Serienmörder vielleicht früher entdecken und nicht erst nach dem zehnten oder zwanzigsten Mord. Ziel müsste es jedoch sein zwiespältiges Verhalten einzelner Mitarbeiter zu erkennen und offensiv anzugehen. Dadurch, dass es in den Einrichtungen niemanden wirklich interessiert, was der Einzelne denkt und tut, bieten sich diesbezüglich gefährdeten Mitarbeitern viele Gelegenheiten, die ihnen schutzlos ausgelieferten Patienten/Bewohner zu quälen oder gar zu töten. Und sie können sich relativ sicher vor Entdeckungen fühlen , weil die Erfahrung zum pflegerischen/medizinischen Alltag gehört, dass schwerkranke Patienten plötzlich versterben. Je älter der Patient desto weniger Gedanken macht man sich um die näheren Begleitumstände. Allenfalls heißt es dann: "Oh, damit hätte ich so schnell nicht gerechnet. Aber sie hatte ja auch das Alter."

06.02.2006, ARD, Report Mainz: Todesfalle Pflegeheim - Warum alte Menschen ersticken

04. 02.2006: Die WELT: Staatsanwaltschaft lässt privates Heim in Niedersachsen schließen, nachdem ehemalige Mitarbeiter zu den Missständen dort ausgesagt hatten. näheres siehe: http://www.welt.de/data/2006/02/04/840670.html

http://www1.ndr.de/ndr_pages_std/0,2570,OID2265280,00.html

2005

11.4.2005, ARD, Report München, Abgezockt und alleingelassen. Der Missbrauch bei der Betreuung

Nachts spielt sich unbemerkt oft Schlimmes ab, doch wie will man das nachweisen? Ein Sohn griff Ende Dezember 2004 zu einem ungewöhnlichen Beweismittel, er versteckte eine Kamera und Sender im Weihnachtsbaum. RTL zeigt Anfang 2005 Ausschnitte dieser Aufzeichnungen, aus denen u.a. hervorging, dass die demenzkranke 95 jährige Mutter nachts ewiglange rufen und klingeln musste, bevor jemand kam. Zu sehen war, wie die alte Dame zunächst versuchte aus aufzustehen und sich mit ihren Beinen jedesmal im Bettgitter verklemmte, so dass sie weder vor und zurückkonnte. In dieser unglücklichen Stellung, nur mit Nachhemd bekleidet, die Bettdecke lag auf dem Boden rief sie immer wieder um Hilfe und hielt den Klingelknopf fest in der Hand. Voller Verzweiflung, weil niemand kam, betete Sie zwischendurch das Vater Unser. Als die Nachtwache endlich erschien, schimpfte sie mit der armen Frau, weil diese wieder ihre Decke heruntergeworfen hatte und nicht einfach ruhig im Bett liegen blieb, wie sie es ihr befohlen hatte. Schnell befreite sie ihre Beine aus dem Gitter, deckte sie wieder zu und verließ das Zimmer - nicht ohne die alte Dame nochmals ermahnt zu haben, ruhig liegen zu bleiben. Sie hierzu auch:

http://www.rtl.de/tv/tv_887036.php

http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/665/55610/

Ärztliche Versorgung von Heimbewohnern oft miserabel.

Heimaufsicht beklagt massive Mängel bei der Versorgung von Bewohnern die Hilfe beim Essen benötigen.

Das verlogene Geschäft mit ausländischem Pflegepersonal - Schwarzmarkt Altenpflege.

Pflegenotstand in Deutschland: Die Zustände in deutschen Pflegeheimen sind oftmals katastrophal. Es fehlt an Geld und Personal, die Bewohner können nicht ausreichend versorgt werden. Immer wieder werden Fälle bekannt, bei denen Patienten mit Medikamenten ruhig gestellt werden.

Ende ohne Gnade: Die Intensivmedizin lässt Willenlose leiden. Die Altenpflege lässt Hilflose verkommen. Doch die Gesellschaft verdrängt das grausige Geschehen in Kliniken und Pflegeheimen. Sie fürchtet Krankheit mehr als den Verlust der Würde.

Aus dem Koma erwacht: Selbst das Musterland steht vor großen Problemen. Erstmals sind Missstände in der Pflege ein Wahlkampf-Thema – Claus Fussek hat die Parteien mobilisiert.

Liste des Albtraums. Gemeint ist die von der Münchner Beschwerdestelle erstellte Mängelliste in Pflegeeinrichtungen.

Versorgung alter Menschen: Droht der Pflegenotstand?