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» Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit den Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben. «

W. v. Humboldt

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Ratgeber für Angehörige
24-Stunden-Pflege zu Hause

 

Buchempfehlung

Auf dieser Seite empfehlen wir  Veröffentlichungen von Mitgliedern oder anderen unser Initiative nahestehenden Autoren, die sich konstruktiv mit der Situation in der Pflege auseinandersetzen. Dies können Erfahrungsberichte von Angehörigen oder Mitarbeitern in der Pflege sein, oder aber Anregungen und Informationen für Betroffene und Pflegende.

Die Liste ist nach dem Namen des Autors alphabethisch geordnet.  Sie ist noch unvollständig - die Beiträge werden nach und nach eingestellt.



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A

Anonymos: Wohin mit Vater

Was tun, wenn die Mutter, wenn der Vater plötzlich pflegebedürftig wird? Der Autor hat es erlebt: Als Sohn fühlt er sich zerrissen zwischen der Verantwortung für seinen Vater, den er nicht abschieben, und dem eigenen Leben, das er nicht aufgeben will. Über seine persönliche Geschichte hinaus dokumentiert der Autor eindrucksvoll den Pflegenotstand in Deutschland und spricht damit eine brennend aktuelle Frage unserer Zeit an. - zum Buch

Arens, Saskia: ...und ihre Asche gehört seinem Sohn

Dieser Erlebnisbericht gewährt einen Einblick in eine private Tragödie, verursacht durch die Haltung eines  Betreuungsgerichtes.  Die Autorin  hatte sich in ihrer damaligen Verzweiflung  u.a. den Pflege-SHV gewandt. Obschon ich ihre Geschichte kannte, hat mich die komprimierte Darstellung in diesem Buch  sehr berührt.  Es handelt vom vergeblichen Bemühen einer Tochter,  das Betreuungsgericht von etwas zu überzeugen, was in allen Kulturen dieser Welt selbstverständlich ist: Dass erwachsene Töchter/Söhne für ihre pflegebedürftigen Eltern sorgen, wenn sie das können und wollen.

Armin Rieger:Der Pflege-Aufstand

Asch, Annette: Sterben mit dir macht Spaß?

Dieser Erfahrungsbericht der Sozialarbeiterin und Altenpflegerin, Annette Asch, über die Begleitung der sterbenden Mutter, kann Angehörigen Mut machen für ein Sterben zu Hause. Sterben muss nicht zwangsläufig ein alle belastendes, lähmendes Ereignis im Leben sein. Wir alle müssen sterben und sollten uns darauf einstellen und frohen Mutes annehmen, was nicht zu ändern ist. Ein wunderbares, lesenswertes Beispiel wie dies gelingen kann. Zum Buch

B

Berle, Waltraud:Schluss, sag ich!

Von Menschen die in Würde altern wollten. Über fünf Jahre sah sich die Journalistin und Psychologin, Dr. Waltraud Berle, in der Rolle einer unliebsamen Angehörigen, nachdem sie ihre Mutter der Obhut eines Heimes anvertraut hatte. Nun hat sie das Erlebte in einem Buch verarbeitet. „Schon wieder ein Buch, gespickt mit schlimmen Erfahrungen aus dem Heimalltag“, dachte ich, als sie es mir schickte: „Wann soll ich das lesen?  …..“ Eigentlich wollte ich nur mal überschlägig reinschauen, jedoch dann fing ich an zu lesen und war begeistert. Mehr

Biermann, Ursula: Der Alte stirbt doch sowieso.

Der Titel dieses Buches beschreibt eine der Hauptursachen für den oft skandalösen Umgang mit alterskranken Menschen. Ob die Menschenwürde in einem Heim gewahrt oder mit Füßen getreten wird, hängt in erster Linie von der Haltung der Leitungskräfte und Mitarbeiter ab.  Zum Buch

Böhmer, Martina: Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt in der Lebensgeschichte alter Frauen

Das erste Buch, in dem Zusammenhänge zwischen traumatisierenden Erfahrungen und Verwirrtheitsreaktionen bei pflegebedürftigen alten Menschen aufgezeigt werden. Martina Böhmer fordert Ärzte wie Pflegekräft auf, bei absonderlichem Verhalten immer auch in Erwägung zu ziehen, dass es sich um eine Angstreaktion, eine Retraumatisierung handeln kann. An Beispielen aus der Pflegepraxis zeigt sie entsprechende Signale und wie man darauf (nicht) reagieren sollte. Zum Buch

Breitscheidel, Markus: Abgezockt und totgepflegt.

2005 erschienene Skandalbericht, der bis 2007 auf den Bestsellerlisten rangierte, beruht auf einer undercover Rechechere des Autors. In 2010 hatte sich Breitscheidel erneut übers Arbeitsamt als Hilfskraft in eine Seniorenresidenz eingeschleußt und festgestellt, dass die in seinem Enthüllungsbuch beschriebenen Zustände nahezu unverändert bestehen. Heime die nach außen glänzen und davon ablenken, wie es im Inneren zugeht. zum Buch

D

Dörner, Klaus: Leben und Sterben wo ich hingehöre

Prof. Klaus Dörner hat viele Bücher und Veröffentlichungen geschrieben, die jedoch im Ergebnis zu dem führen, was in diesem 2007 veröffentlichten Werk zentrales Thema ist. Das Buch ist ein Impulsgeber für alle, die der Auslagerung  von pflegebedürftigen alten Menschen in die Heime und der Auslieferung an die Profis entgegenwirken wollen. Dörner setzt große Hoffnung in die Selbsthilfekräfte  der Gesellschaft,  spricht vom dritten Sozialraum in Form eines nachbarschaftlichen, ehrenamtlichen Hilfesystem in der Gemeinde. Ganz im Sinne des Pflege-SHV setzt er auf die Erkenntnis, »dass etwas inhaltlich Neues in der Regel nicht von oben, sondern nur von unten kommen kann«.  zum Buch

F

Finze, Sabine Das Trauma der Kriegskinder.

Diese Buch handelt von seelisches Verwundungen und ihren Spätfolgen: Erfahrungsberichte und Recherchen untermauern, was Brigitte Merkwitz,  Martina Böhmer und andere Fachkundige auf diesem Gebiet beschreiben. Bei Auftreten von Demenzsymtomen, sollten derartige Zusammenhänge bedacht werden. Blog zum Buch

Fussek, Claus und Schober, Gottlob : Im Netz der Pflegemafia. Es ist genug! Auch alte Menschen haben Rechte

Mit diesem aufsehenerregenden Buch zeigen Claus Fussek und Gottlob Schober  strukturelle Mängel im Pflegesystem auf. Ein Hilfesystem, bei dem die Helfer leicht zu Tätern werden und Hilfsorganisationen längst ihr eigenes Wohl über das der Hilflosen gestellt haben.  Kernsatz "Mit schlechter Pflege werden in Deutschland Milliarden verdient."  zum Buch
Im Juli 2013 erschien ihr zweites Buch: "Es ist genug!"

G

Geiger, Arno: Der alte König in seinem Exil.

Einfühlsam beschreibt der Autor, wie er seinen Vater durch die Stadien der Demenz begleitet und ihn dabei immer besser kennen und verstehen lernt. "Sein Zustand änderte sich rapide, abhängig davon, in wie guten Händen er sich befand.", stellte der Sohn fest. Diese guten Hände zu finden, ist die eigentliche Herausforderung.

Zum Buch

Gronemeyer, Reimer: Sterben in Deutschland.

Ein Buch das unserer Gesellschaft und jedem der es liest einen Spiegel vorhält. Prof.Dr.Dr.Gronemeyer beschreibt sehr anschaulich die ethische Problematik, zunehmender Institutionalisierung und Medikalisierung des Sterbens. Hervorragend das Kapitel über die Demenz als Reaktion auf den Zeitgeist: "Jede Gesellschaft hat ja ihre Gegenwelt hervorgebracht." zu Gronemeyer, der noch weitere interessante Bücher geschrieben hat. zum Buch

H

Heinisch, Brigitte:Satt und sauber?

Frau Heinisch, Altenpflegerin aus Berlin, hat nicht nur Zivilcourage gegenüber ihrem früheren Arbeitgeber bewiesen, sie zog bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Mit Erfolg. Am 20.07.2011 gewann sie. In ihrem Buch beschreibt sie den Alltag in Pflegeheimen.  Zum Buch

L

Leusing, Wilfried:Kultur im Altenheim;Das Dorfkonzept

Wilfried  Leusing läd in seinen 2012 erschienen Werken ein, vom   Begriff „Pflegeheim“ wegzukommen, hin zu  einem Verständnis von „Altenheimen“ in denen „Menschen nicht leben um gepflegt zu werden, sondern gepflegt werden um zu leben.“ Weitere Informationen: www.das-alternativ.de 

M

Marya, Sabine: Nur wer gut für sich sorgt, kann für andere sorgen.

Ein Selbsthilfe-Leitfaden für pflegende Fachkräfte und Angehörige. Sabine Marya formuliert aus ihrer vielfältigen, eigenen Erfahrung in der Pflege die eklatanten Missstände, aber auch die Möglichkeiten für eine befriedigende Pflegetätigkeit - sei es in Kliniken, Heimen oder als Angehörige zu Hause. Ihr Credo: "Pflege ist heute ein lohnendes Geschäft, aber nicht für Menschen die andere pflegen." Zum Buch

R

Ruesch, Sophie-Marie: In Würde älter werden.

Erfahrungsbericht aus der Schweiz. Eine Tochter gibt ihre Berufskarriere auf, um die Mutter bei der Pflege des Vaters zu unterstützen. Zum Buch

S

Stolze, Cornelia: Vergiss Alzheimer

"Alzheimer" ist keine Krankheit. Sie ist ein Phantom. Ein gezielt geschaffenes Konstrukt, mit dem sich Ängste schüren, Forschungsmittel mobilisieren, Karrieren beschleunigen, Gesunde zu Kranken erklären und riesige Märkte für Medikamente schaffen lassen."  Sehr interessante Betrachtungsweise, unbedingt lesenswert. Blog zum Buch

V

Van Deun, Uta: Alzheimer - Der lange Weg des Abschiednehmens.

Ein beindruckendes Tagebuch über die Auf und Abs im gemeinsamen Leben mit dem an Alzheimer leidenden Ehemann.
Zum Buch

von Stösser, Gudrun: Entlastung für die Seele  - Ein Ratgeber für pflegende Angehörige

Dieser Ratgeber wird von der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung und der BAGSO herausgegeben. Im Vordergrund stehen die seelichen Belastungen. Zum Ratgeber

W

Walach, Harald: Weg mit den Pillen 

Selbstheilung oder warum wir für unsere Gesundheit Verantwortung übernehmen müssen - Eine sehr lesenwerte Streitschrift,  der man nur beipflichten kann. Zum Buch

Wörn, Astrid: www.heute-Wir-morgen-ihr.de

Eine Tochter drückt Freude und Leid - Mut und Wut über den von ihr erlebten Pflegealltag in Deutschland aus. Zum Buch