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» Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit den Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben. «

W. v. Humboldt

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Stellungnahmen

Der Pflege-SHV bezieht Stellung

Auswirkungen des Pflegeberufegesetz auf die Altenpflege

Juli 2017: Nun kommt sie doch, die heftig umstrittene generalistische Pflegeausbildung. Als Lehrerin für Pflegeberufe und Vorsitzende des  Pflege-SHV hatte auch ich Bedenken und Alternativen zu diesem Gesetzesvorhaben eingebracht. Bestenfalls wird diese sog. Reform dazu führen, dass Altenheime mangels Fachkräften nicht mehr in Betrieb genommen oder geschlossen werden und ambulanten Hilfsangebote ausgebaut werden müssen.  Stellungnahme lesen

 

Zur Schlagzeile "Pflege ist eine tickende Zeitbombe." 

Dez.2012:  Zitiert wird damit die Feststellung eines Vorstandsmitglieds der R+V Versicherung, angesichts  alarmierender  Zahlen, die bei der Studie "Weil Zukunft Pflege braucht" herausgekommen sind.  Im Grunde untermauert diese  Studie lediglich die Fakten, die seit Jahren bekannt sind.  Doch wie kann man diese Zeitbombe entschärfen?  Das ist doch die spannende Frage.  Stellungnahme lesen

Bündnis für gute Pflege - lenkt von der eigenen Verantwortung ab. 

2012 haben sich Leistungsträger und Verbände zu einem "Bündnis für gute Pflege" zusammengeschlossen. Bei näherer Betrachtung kann man dieses Bündnis eigentlich nur als Ablenkungsmanöver derjenigen bewerten, die zu verantworten haben, das "schlechte Pflege" schön geredet und bemäntelt wird. Warum gründet man ein Bündnis für gute Pflege, wo doch der Notendurchschnitt bei 1,8 liegt?  Was der Pflege-SHV von diesem Bündnis hält und warum wir uns nicht anschließen, erfahren Sie in diesem Beitrag, der in der Altenpflegepflegezeitschrift veröffentlicht wurde.

Neuausrichtung der Pflegepolitik dringend erforderlich

Am 28.März 2012 wurde ein sog. Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz beschlossen.  Doch anstatt des notwendigen und im Titel versprochenen Richtungswechsels, stützen die Neuerungen das bestehende Regelwerk.  Stellungnahme des Pflege-SHVzu diesem Beschlusses.

Bahr will Pflege-WGs massiv fördern.

Februar 2012: Die Politik ist immer wieder für Überraschungen gut. Woher kommt auf einmal die Erkenntnis, dass auch Pflege-WGs förderungswürdig sind? Doch die Art wie diese Betreuungsform geradezu idealisiert und als Alternative zum Heim hochgelobt wird, lässt erkennen, dass der Minister nicht wirklich weiß, wovon er hier redet.  Stattdessen empfehlen wir, diesen Markt einmal unter die Lupe zu nehmen und die Spreu vom Weizen zu trennen. Da wird eine Menge Schindluder getrieben. Lesen Sie hier unsere Einschätzung.

2011 "Jahr der Pflege"

Die großmundigen Umbaupläne  in der Pflege, die Rösler in 2010 bereits angekündigt hatte, sind in den Turbulenzen der FDP und aufgrund anderer Schwerpunktsetzung untergegangen. Um nicht auf der ganzen Linie zu scheitern, einigte sich die Regierung am 6.Nov. auf eine Anhebung des Pflegeversicherungsbeitrags um 0,1%. Die daraus resultierenden Mehreinnahmen, sollen irgendwie (?) den Demenzkranken zu Gute kommen.  Planlose Aktionen dieser Art, helfen nun wirklich niemanden.  

Wissenschaftliches Erhebungsverfahren der Ergebnisqualität in Pflegeheimen

Am 17.Juni.2011 wurde ein 394 Seiten starke Abschlussbericht „Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beur­teilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe“ vorgestellt. Es handelt sich in der Tat um ein völlig anderes Bewertungsverfahren, als dass wonach die Pflegenoten ermittelt werden. Unsere erste Stellungnahme  finden Sie hier.

Weitere Stellungnahmen finden Sie auf den Themenseiten

2006/2007

KDA-Portal: Anonymes Anzeigeforum verhindert Aufklärung von Rechtsverletzungen gegenüber Schutzbefohlenen. Skandlöse Geldverschwendung

Mit 570.000 Euro finanzierte das Bundesgesundheitsministerium ein Modellprojekt, bei dem Pflegekräfte anonym in einem Internetforum über Pflegemissstände berichten können.  Das skandalöse an diesem Projekt ist, dass Pflegekräfte systematisch aufgefordert werden, anonym Anzeige zu erstatten, anstatt diejenigen vor Sanktionen zu schützen, die offen gegen Rechtsverletzungen im Umgang mit Schutzbefohlenen eintreten.  Pflege-SHV versuchte das Projekt zu stoppen.