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Zuwendungsorientierte Pflege

nach dem Vorbild von  

Yves Gineste und Rosette Marescotti

 

Deutschland Premiere:  Sie können Yves Gineste  und das Besondere dieses Pflegekonzeptes, am 22. April 2010,  auf dem Dementia Fair Congress in Nürnberg kennen lernen. 

Der Franzose Yves Gineste, hat  gemeinsam mit seiner Frau Rosette Marescotti  (s. Foto)–  Pflegeformen entwickelt, die durchgehend auf der  „Philosophie des Menschseins“ (Humanitude) beruhen.  Während diese, aus der Praxis heraus entwickelte Methodik, in  Frankreich, Kanada und der Schweiz seit einigen Jahren bereits mit großem Anklang vermittelt wird, ist sie in Deutschland noch nahezu unbekannt.   In  2005 wurde Gineste beispielsweise  von der Regierung Québec (Kanada) beauftragt die erste Phase der Transformation von Pflegeheimen  in "Orte des Lebens" einzuleiten. Siehe dazu eine Übersetzung von Auszügen der wissenschaftlichen Evaluation im Universitätszentrum in Quebec.

Im Vordergrund  steht die Qualität menschlicher Beziehungen, durch die Art jemanden anzusehen, zu berühren oder mit ihm zu sprechen. Die Resultate dieser Methodik sind  beeindruckend,  sie reichen von einer bis zu 95%igen  Verringerung   krankhafter Unruhe bei dementen Menschen, über den friedlichen  Ablauf kritischer Pflegeakte (waschen, essen, anziehen), bis zur starken Verringerung von Bewegungslosigkeit, Verhütung von Bettlägerigkeit und der Aufrechterhaltung einer non-verbalen Kommunikation, siehe Tabelle aus IPRIM Studie

Unser Mitglied, Rosemarie Friemel-Lietard, hat dieses Konzept bei ihren Internetrecherchen auf französischen Seiten entdeckt und den Kontakt hergestellt. In einem Artikel, der im Februar 2007 in der Zeitschrift HEILBERUFE erschienen ist, beantwortet Frau Friemel-Lietard  meine Fragen und erläutert so in verständlicher Weise, wichtige Besonderheiten - auch in Abgrenzung zu ähnlichen Ansätzen, wie sie   in Deutschland bekannt sind. Hier der Beitrag "Zeit für Zuwendung"

Yves Gineste hatte einige Mitglieder des Pflege-SHV am 3. März 2007 zu einem  Einführungskurs nach Frankreich eingeladen und sein Interesse an einer Zusammenarbeit mit uns bestätigt.    Lesen Sie hier den Bericht   

Unsere Bemühungen einen Verlag zu finden für das Buch   Humanitude (Menschsein),  indem die diesem Konzept zugrunde liegende Philosophie beschrieben wird, hatte bislang noch keinen Erfolg. Die angeschriebenen Verlage scheuten den Aufwand der erforderlichen Übersetzung dieses Werkes oder zweifelten daran, damit in Deutschland einen ähnlich großen Zuspruch wie in Frankreich erzielen zu können. Noch ist die Methodik im deutschen Sprachraum weitgehend unbekannt, so dass zunächst einmal über den praktischen Erfolg das Interesse an dieser "neuartig" anmutenden Philosophie geweckt werden muss.   Inzwischen hat  Norbert Höfer, Pflege-SHV Mitglied aus Bonn, eine erste Übersetzung für den eigenen Gebrauch vorgenommen. 

In der Ausgabe 10/2008 der Zeitschrift Altenpflege informiert  Herr Höfer, der außerdem an einer GM  Schulung in Frankreich teilgenommen hat, über das Besondere dieser Methodik. Lesen Sie hier seinen Beitrag "auf Augenhöhe" 

Während das französische Pflegekonzept Gineste-Marescotti  hierzulande noch eher Befremden auslöst und Reaktionen wie: "Es mangelt nicht an guten Konzepten sondern an der Umsetzung",  weiß man in Frankreich und  französisch sprechenden Nationen den Wert dieses Ansatzes mehr und mehr zu schätzen.  Presse und Fernsehen berichten regelmäßig über  an Wunder gleichende positiven Veränderungen in den Pflegeheimen und  Krankenhäusern, die diese Methodik eingeführt haben.  Ärzte und Pflegepersonal sind begeistert über die enorme Wirkung  und die durchgehende Verbesserung der  Begegnungsqualität.  Rosmarie Friemel-Lietard hat einige  Fernsehbeiträge, die wir hier vorstellen, sequenzweise für Sie übersetzt. 

Filmbeitrag in einer Reportage während der Mittagnachrichten des  1. französischen Fernsehprogramms TF 1, am 3.1.2008,13 Uhr  - Lesen Sie dazu diese Übersetzung   

Im Juni 2008 wurde die Pflegekonzeption von Gineste-Marescotti auf einem medizinisches Kongress in Paris, als wirksame Methodik "nicht medikamentöser Behandlungsansätze der Alzheimerkrankheit", gewürdigt.  Die Staatssekretärin Valerie Letard, lobte die Pioniere und ihr Werk und will sich dafür einsetzen, dass diese Methodik zum Standard für die Behandlung und Pflege von schwerkranken und alten Menschen wird.  

Französisch sprechende Interessenten  finden weitere Informationen zum Pflegekonzept und der Institution Gineste-Marescotti unter:  

www.igm-formation.net 

www.cec-formation.net 

 

 

 
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