Nach vorherrschender Lehrmeinung wird Alzheimer primär durch
hirnorganische Störungen verursacht. An dieser Theorie hält die Medizin beharrlich fest, obschon die Milliarden, die
weltweit seit Jahrzehnten in die Hirnforschung fließen, keinen Schritt näher in Richtung Erkenntnis geführt
habe.
Alleine diese Tatsache müsste doch eigentlich ausreichen, um die Suche
im Labyrinth von Hirnwindungen zu unterbrechen und den Menschen in seinen sozialen Bezügen zu betrachten.
Die wenigen Forschungen, die in diese Richtung zielen und dabei
Erkenntnisse hervorbringen, die einen psychosomatischen Hintergrund nahe legen, werden von den Etablierten
ignoriert.
Im deutschen Sprachraum sind hier vor allem Prof. Joachim Bauer und
Prof. Ulrich Kropiunigg zu nennen, die bei allen Demenz-Kranken (Typ Alzheimer) in ihren Studien signifikante Merkmale
feststellten, sowohl was die Art betrifft, mit Problemen im Leben umzugehen, als auch die Lebenssituation vor
Auftreten deutlicher Demenzzeichen. Weiteres siehe hier
In 2006 sorgte die Iowa-Studie von David A. Bennett et.al für Schlagzeilen. Für diese groß angelegte Studie haben Hochaltrige einer Obduktion ihres Gehirnes nach dem
Tode zugestimmt. Ergebnis: „
Menschen mit schweren, vermeintlich alzheimertypischen, hirnorganischen
Veränderungen, die in erheblichem Maße dement hätten sein müssen, waren es nicht, offenbar weil sie sozial gut
eingebunden waren.
“ Hingegen zeigten einige
Gehirne von stark dementiell veränderten Menschen, kaum diese typischen Veränderungen.
Damit müsste eigentlich die Bastion der organischen
Alzheimerursache fallen. Tut sie aber nicht.
Denn: Was nicht sein darf, das kann nicht sein!
Diese Haltung zeigt sich
durchgängig, auch in der oben angeführten Pressemitteilung. Forschungsergebnisse,
die nicht ins Bild passen, werden schlicht ignoriert oder es wird deren Seriosität in Frage gestellt. Dabei
sprechen eigentlich alle Indizien dafür, dass Alzheimer einen
psychosomatischen Hintergrund hat. Ich bin manchmal fassungslos, angesichts der Blindheit mit der die
geballte Fachwelt hier geschlagen ist. Es ist schier nicht begreifbar, wie man diesen
Zusammenhang nicht sehen kann. Mir ist nicht ein einziger Demenzkranker (Typ Alzheimer) begegnet, bei dem
das nicht offensichtlich war.
Doch es gibt
Gründe, warum man die psychosozialen Faktoren nahezu ausklammert. Würde nämlich die Psychosomatik von Alzheimer wissenschaftlich anerkannt, könnte die Pharmaindustrie an dieser lukrativen Krankheit nichts mehr verdienen.
Wir haben es hier mit einem Milliardengeschäft zu tun, einem Wachstumsmarkt und ungezählten Nutznießern, die aus
eigenem Interesse an den biochemischen Theorien festhalten und die
weitere Erforschung psychosomatischer Zusammenhänge verhindern.
Die Ursache
der Misere sehe ich nicht in der Trennung von Kranken- und Pflegekasse, wie in der
Pressemitteilung ausgeführt, sondern in einer von Eigennutz beherrschten Alzheimerforschung, sowie in einer Therapie,
die die Kranken in die Chronizität treibt, bei der Nebenwirkungen garantiert sind, während die aufschiebende
Wirkung in Frage gestellt werden muss, siehe dazu auch den Beitrag unter http://www.alzheimer-alternativ-therapie.de/Medikamentenstreit.htm
Der Gipfel an
wissenschaftlichem Irrsinn ist folgende Aussage in
besagter Pressemitteilung:
"Das Alter ist aber der Hauptrisikofaktor für die Alzheimer-Krankheit". Wenn man somit den Hauptrisikofaktor gefunden
hätte, warum dann noch ein solcher Aufwand an Forschung??? Dann
könnten sie ja gleich sagen, wir müssen mit diesem Faktor leben oder das Durchschnittsalter
der Menschen senken. Demnach müsste die "Alzheimer-Impfung", dem Ziel dienen, hohes Alter
zu verhindern. Gegen was will man überhaupt impfen, da der "Erreger" dieser Krankheit doch
unbekannt ist?
Adelheid von Stösser, 1. Vorsitzende Pflege-SHV
19.09.2008
Mit einem anderen Verständnis könnte den meisten Betroffenen,
deren Angehörigen wie auch den Pflegekräften, viel Stress und Leid erspart werden. Frau Dr. Mechthilde
Kütemeyer hat dieses Verständnis. Nachfolgend ein Beispiel für die Haltung, die Ärzte und Pflegende im
Umgang mit Demenzerscheinungen haben müssten, um tatsächlich helfen zu können.
Hilferuf
wegen unerträglichem Schreien einer demenzkranke Frau in einer
Wohngruppe